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Sonntag, 4. Dezember 2016

Mini Florentiner aus der Weihnachtsbäckerei

Mini Florentiner Plätzchen, cookies, Weihnachtsbäckerei, Rezept auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling & photography



Schon seit Jahren nehme ich mir vor, ein altes Rezept, dass mir ein damaliger Arbeitskollege gegeben hatte, nach zu backen. Und nun habe ich es endlich herausgesucht aus meiner umfangreichen Rezeptesammlung (ganz altmodisch in Ordnern, wobei seit Pinterest sammle ich digital, kann mich aber trotzdem von meinen Ordnern nicht trennen).

Ich versuche sie mal zu beschreiben, die Mini-Florentiner-Plätzchen, sie sind karamellig, fruchtig und knackig, dazu noch schokoladig. Brauche ich noch mehr zu sagen? Da ich die fruchtige Note sehr mag, habe ich etwas weniger Mandelsplitter im Verhältnis zu Orangeat und Zitronat genommen als bei den Klassikern.


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Mini-Florentiner-Plätzchen

Zutaten:
(für ca. 30 Stück, Durchmesser ca. 4 cm)

20 gr. Butter
100 gr. Zucker (aus der Dose mit der Vanilleschote)
120 ml Sahne
100 gr. Mandelblättchen
70 gr. Orangeat
30 gr. Zitronat


Zubereitung:
Butter in einer Pfanne schmelzen, Zucker dazu geben und karamellisieren, die Sahne eingießen und die Zuckermasse darin auflösen, bis ein cremiges Karamell entsteht. Immer dabei bleiben, das Ganze darf nicht zu braun werden, sonst wird die Masse bitter. Mandelblätter, Orangeat und Zitronat dazu geben und das alles gut vermengen.

Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Ich habe nun meine Macarons-Backmatte zur Hand genommen, um eine schöne runde Form zu erzielen und in jede Mulde etwa einen gehäuften Teelöffel von der Masse gegeben. Natürlich kann man auch eine normale Silikonbackmatte oder Backpapier nehmen, da kann es halt passieren, dass die kleinen Florentiner nicht wirklich rund werden.

Im Ofen zirka 8-10 Minuten backen und auch hier darauf achten, dass sie ja nicht zu dunkel werden.

Herausnehmen und etwas auskühlen lassen.
Die klassischen Florentiner werden ja nun an der Unterseite mit Schokolade überzogen. Ich habe darauf verzichtet und nur die Oberseite mit etwas geschmolzener Kuvertüre verziert.

NACHTRAG: Solltet ihr vor haben, die Florentiner länger als 2-3 Tage zu lagern, dann würde ich empfehlen, die Masse auf Oblaten aufzutragen vor dem Backen.



Viel Spaß beim Nachbacken 
und noch einen schönen zweiten Advent,

Eure Kebo


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Mittwoch, 23. November 2016

TIC-TAC-COOKIE ... Mübteigplätzchen mit Schokoladenperlen

Chocolate Chip Cookies, Mürbteig Plätzchen Kekse mit Schokoperlen, Rezept beim Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, in der Weihnachtsbäckerei 2016, foodstyling & photography


Meine Minis meinten gestern, es wäre dringend an der Zeit, mit dem Kekse backen zu beginnen. Schließlich ist ja bald der erste Advent. Recht haben sie und so wurde gestern Nachmittag geknetet und ausgestochen und natürlich das Naschen nicht vergessen, schließlich verarbeiteten wir Schokoladenperlen und die mussten verkostet werden.

Die Plätzchen sind ganz mürbe und schmelzen auf der Zunge. Also wir können sie nur empfehlen und da auf Instagram <klick> gestern das Rezept gewünscht wurde:


Chocolate Chip Cookies, Mürbteig Plätzchen Kekse mit Schokoperlen, Rezept beim Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, in der Weihnachtsbäckerei 2016, foodstyling & photography


Chocolate Chips Cookies oder Mürbteigkekse mit Schokoladenperlen

Zutaten:
(für ca. 80 Stück)
600 gr. Mehl
1/2 Backpulver
320 gr. Butter
200 gr. Zucker aus der Dose mit der Vanilleschote
2 Eier
1 Prise Salz
mindestens 100 gr. Schokoperlen

Mehl zum Ausrollen

Puderzucker


Zubereitung:
Wichtig ist fürs Gelingen eines guten Mürbeteiges, dass die Butter schön kalt ist!
Mehl vermischt mit dem Backpulver, Zucker, Salz und in Würfel geschnittene Butter zügig verkneten. Anschließend nacheinander die Eier in den Teig einarbeiten bis er schön geschmeidig ist. Die Teigkugel in Folie einwickeln und im Kühlschrank mindestens eine Stunde ruhen lassen.

Inzwischen die Bleche, Ausstechformen usw. vorbereiten. Wir haben uns für runde Ausstecher und Herzen entschieden.

Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 0,5 cm dick ausrollen und die Kekse ausstechen und direkt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
Im Backofen zirka 12 Minuten (bis sie eine leichte helle Bräune kriegen) backen. 
Etwas auskühlen lassen, mit Puderzucker bestreuen und ... TIC-TAC-TOE spielen, der Gewinner darf sie essen!

Man kann auch als Variante in die Hälfte des Teiges Cranberries oder geriebene Nüsse einkneten.

Und hier noch mehr "Keksrezepte" aus der kebo homing Weihnachtsbäckerei in Zusammenarbeit mit den Kebominis :-)


Dienstag, 15. Dezember 2015

"Typisch für... im Dezember" ... für die Adventszeit bei uns ...





Es ist kaum zu glauben, da letzte Mal "Typisch für..." steht an und natürlich geht es im Dezember um die Adventszeit. Aber sagt mal ehrlich, ist das Jahr nicht unglaublich schnell vergangen? Und so viel ist passiert, ich habe einige von Euch persönlich kennen lernen dürfen und es sind sogar richtige Freundschaften entstanden. Ein paar schöne Kooperationen durfte ich in diesem Jahr machen und mein Blog hat konstant an neuen Lesern gewonnen, was mich besonders freut und mich bestärkt weiter zu machen mit "kebo homing". Aber sagt mal, soll ich auch die Reihe "Typisch für..." weitermachen? Welche Themen würden Euch denn interessieren?




Jetzt aber zum eigentlichen Thema, die Adventszeit... ganz typisch ist dabei, dass es keinen Geschenke-Einkaufs-Stress gibt, weil ich da sehr vorausplanend bin und schon weitgehend alles im Laufe des Jahres besorge und so für die Adventszeit der schönste Part, nämlich das hübsch Verpacken und Beschriften bleibt. Dann wird selbstverständlich dekoriert, dezent aber doch stimmungsvoll. Und sehr harmonisch, ich neige dazu, eine Linie durchzuziehen, so wie in diesem Jahr in Weiß, Gold, etwas Grün und viele Kerzen...




Und dann natürlich das Kekse backen, mit den Kindern, die sich hier den Spaß gemacht haben, meine Kamera zu stibitzen und mich mal zu knipsen. Und sie befanden, ich sollte unbedingt auch mal ein Foto posten, wo ich zu sehen bin... ausnahmsweise :-)

Kennt Ihr das, leichte Weihnachtsmusik im Hintergrund, der Duft von frischen Plätzchen im Ofen, Kinder mit Mehl bestäubt, sehr oft Teig ausrollen, weil das platzsparende Ausstechen nicht so Minis Ding ist... zwischendurch probieren (schließlich ist eine gleichbleibende Qualitätskontrolle das A&O beim Verarbeiten von Lebensmitteln... schmunzel...) Ich finde, es gibt nichts Schöneres! Wobei, wenn ich ehrlich bin, so fein die Plätzchen auch schmecken, danach hab ich am liebsten was Deftiges zum Essen, ein Speckbrot oder so...
In diesem Jahr kommt noch etwas hinzu, was mich immer wieder in eine sehr schöne Adventsstimmung versetzt... meine Große spielt mittlerweile sehr schön Flöte und es ist eine Freude, ihr zuzuhören,  wenn sie all die vielen Weihnachtslieder zum Besten gibt...
Und gewisse Traditionen werden gepflegt...

...so gibt es am 1. Advent immer selbstgemachte Lebkuchenmännchen

...jedes Jahr einen selbst gebastelten Adventskalender (und trotzdem zusätzlich noch unsere Filzhäuschen)

...am 5. Dezember werden die aus Filz genähten Nikolausstiefel aufgehängt (die ich für jeden, als sie noch Babys waren genäht und mit ihren Namen bestickt habe)

...an jedem Adventssonntag wird natürlich eine Kerze vom "Adventskranz" angezündet

...und der Christbaum wird am 24. Dezember am Vormittag gemeinsam geschmückt, immer. Und auf gar keinen Fall darf die Lichterkette des Weihnachtsbaums angemacht werden (wobei, ich teste immer schon vor dem Schmücken, ob sie funktioniert ;-)) Aber am Baum wird sie erst Heilig Abend das erste Mal angeknipst und dann kommt das allerallerschönste: leuchtende Kinderaugen, wenn das Christkind endlich das Glöckchen läutet und wir alle ins Wohnzimmer dürfen zur Bescherung!



Und jetzt bin ich gespannt, wie es bei Euch so typisch ist, die Adventszeit zu verbringen...


Die Liebe zu den kleinen Dingen des Lebens...
Eure Kebo










Sonntag, 13. Dezember 2015

Geschenk aus der Küche... Sehen aus wie Pralinen, schmecken wie Pralinen, sind Rohkostkugeln...

Pralinen oder Rohkostkugeln, ein feines Geschenk aus der Küche hübsch verpackt, mit Rezept beim Südtiroler Foodblog und Lifestyleblog kebo homing, Foodstyling und Photography

 Die mache ich ja am liebsten, so kleine Geschenke aus der Küche für Freunde und Bekannte, mit Liebe selbstgemacht und schön verpackt. Und ich habe ja das Glück, dass meine Kinder da immer eifrig mitmachen....

Pralinen oder Rohkostkugeln, ein feines Geschenk aus der Küche hübsch verpackt, mit Rezept beim Südtiroler Foodblog und Lifestyleblog kebo homing, Foodstyling und Photography

Also ich so die "Active Beauty" durchblätterte, sah ich diese Rohkostkugeln und dachte mir, das könnten wir doch mal versuchen... gesunde Pralinen! (Na ja, Trockenobst hat auch ganz schön viel Fruchtzucker und dann Schokolade, Marzipan... es gibt sicher gesünderes, aber sie schmecken so lecker!)


Pralinen oder Rohkostkugeln, ein feines Geschenk aus der Küche hübsch verpackt, mit Rezept beim Südtiroler Foodblog und Lifestyleblog kebo homing, Foodstyling und PhotographyPralinen oder Rohkostkugeln, ein feines Geschenk aus der Küche hübsch verpackt, mit Rezept beim Südtiroler Foodblog und Lifestyleblog kebo homing, Foodstyling und Photography

Rohkostkugeln

(für ca. 30 Stück)
200 gr. gutes Marzipan
ca. 500 gr. Trockenfrüchte nach Wahl
(ich habe etwa 300 gr. selbst getrocknete Äpfel und Pflaumen genommen 
und ca. 100 gr. Cranberries und Rosinen, sowie 100 gr. Cashewkerne)
150 gr. Schokolade mit 70%
ein paar Koksflocken und/oder reines ungesagtes Kakaopulver


Zubereitung:
Die Rosinen und Cranberries mit 2 Eßl. Rum (oder alternativ Orangensaft wegen der Kinder) für mindestens eine Stunde einweichen. Die Cashewkerne rösten, um den Geschmack zu intensivieren.
Aus dem Marzipan gleichmäßig Haselnuss-große Kugeln formen. Die Trockenfrüchte, Nüsse und eingeweichten Rosinen und Cranberries faschieren, so dass eine homogene Masse entsteht. Nun jede Marzipankugel gleichmäßig damit umhüllen. (Am besten ein Stückchen abstechen, eine kleine Kugel formen, diese platt drücken, die Marzipankugel drauf geben, umhüllen und schön rund machen).
Nun könnte man auch einfach nur diese Kugeln in etwas Kokosraspel oder Kakaopulver wälzen. Wir haben aber zuerst noch Schokolade langsam im Wasserbad geschmolzen und erst mal alle damit umhüllt. Manche haben wir so gelassen, andere noch in Koks und Kakao gewälzt. In kleinen Pralinenmanschetten gesteckt machen sie schon echt was her. Dann wurde noch gestempelt (das mit dem Platzmanagement beim Stempeln üben wir noch :-))


Pralinen oder Rohkostkugeln, ein feines Geschenk aus der Küche hübsch verpackt, mit Rezept beim Südtiroler Foodblog und Lifestyleblog kebo homing, Foodstyling und Photography



Schönen dritten Advent,
Eure Kebo


PS: Mehr Geschenke aus der Küche findet Ihr hier <klick>


Donnerstag, 3. Dezember 2015

In der Weihnachtsbäckerei... backen mit Kindern Teil 1... Glitzersterne, verschneite Tannenbäume und Lebkuchenherzen


Duftende Lebkuchen mit Zuckerglasur, Lebkuchenmännchen mit Rosinen und Mandeln verziert, Backen mit Kindern auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, Foodstyling und Fotografie


Eigentlich wollte ich diesen Post ja schon gleich heute morgen schreiben, aber wenn eines meiner Kinder krank ist, dann holpern alle Planungen etwas durcheinander. Kranke Minis brauchen viiiiiel Liebe und Zeit und so komme ich erst jetzt zum Schreiben. 


Duftende Lebkuchen mit Zuckerglasur, Lebkuchenmännchen mit Rosinen und Mandeln verziert, Backen mit Kindern auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, Foodstyling und Fotografie


Die Keksproduktion ist in vollem Gange, eigentlich habe ich den Lebkuchenteig ja schon im vergangenen Jahr gepostet <klick>, denn dieses Rezept darf einfach nicht fehlen.


Die Keksproduktion ist in vollem Gange, eigentlich habe ich den Lebkuchenteig ja schon im vergangenen Jahr gepostet <klick>, denn dieses Rezept darf einfach nicht fehlen.


Und der Teig ist wunderbar geeignet, um mit Kindern zu backen, da er sehr geschmeidig ist und leicht auszustechen. Die Verzierung hat dieses Jahr meine Große übernommen, für die Tannenbäumchen Zuckerglasur mit frisch gepresster Orange, für die Herzchen mit Zitronensaft und die Sternchen haben eine mit Milch angerührte Zuckerglasur bekommen (die wird am schönsten weiß und kleine Perlen in Silber und Gold). Ich hatte kurz überlegt, nur die goldenen raus zu sortieren, da unser Weihnachten dieses Jahr ja im Zeichen von Weiß und Gold steht, aber die Idee wurde gleich wieder verworfen, bei den klitzekleinen Miniperlen.

Die Keksproduktion ist in vollem Gange, eigentlich habe ich den Lebkuchenteig ja schon im vergangenen Jahr gepostet <klick>, denn dieses Rezept darf einfach nicht fehlen.


Und dann haben wir logischerweise für den Nikolaus Rentiere und Lebkuchenmännchen gemacht, verziert mit Rosinen, Korinthen und Mandeln. Im Hintergrund Weihnachtsmusik, bei der mein Kleiner immer lautstark mitsingt... da muss man durch ;-) und es kam richtige Adventsstimmung auf.


Die Keksproduktion ist in vollem Gange, eigentlich habe ich den Lebkuchenteig ja schon im vergangenen Jahr gepostet <klick>, denn dieses Rezept darf einfach nicht fehlen.


Herzliche Glückwünsche möchte ich noch an Sonja von "wertvoll" senden, sie feiert 6. Bloggeburtstag, Kompliment liebe Sonja und danke für so viele tiefe Gedanken, schöne inspirierende Samstagslinks und gute Denkanstöße.
Zum Anlass des Geburtstags hat mir Sonja ein paar Fragen ganz im Sinne von "wertvoll" gestellt und meine Antworten kann mein heute auf ihrem schönen Blog "wertvoll" nachlesen <klick>

Dienstag, 16. Dezember 2014

In der Weihnachtsbäckerei... Teil 3... Mürbe Plätzchen mit feiner Schokoladenglasur.


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Die Auswahl fiel schwer, denn so viel wie wir gebacken haben, könnte ich gar nicht posten. Aber diese kleinen Kunstwerke meines Sohnes (Erstklässler wohl gemerkt) wollte ich Euch einfach zeigen.  Er ist einfach der Zuckerbäcker bei uns in der Familie... ich musste nur den Teig machen, ausrollen und die schokoladigen Kekse zum Schluss zusammenfügen.  

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Besonderen Spaß hatte mein Mini, als ich ihm gezeigt habe,  wie einfach es ist,  so ein schönes Schokomuster hin zu kriegen. Einfach zügig mit der in Schokolade getauchten Gabeln hin und her schwenken über den Teilen und schon sehen sie so aus. Als ich sie dann vom Papier genommen habe und zum Trocknen auf ein Blech zurückgelegt habe, da wurde natürlich genussvoll die überschüssige Schokolade vom Papier probiert, das ist doch das Schönste am gemeinsamen Backen :-)

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Mürbe schokoladige Plätzchen gefüllt mit Orangengelée

Zutaten:
(für ca. 50 Stück) 
nach einem Rezept meiner Uroma
600 gr. Mehl
250 gr. Zucker (aus meiner Dose mit der Vanillestange)
300 gr. Butter 
3 Eier
1 Prise Salz
1 Briefchen Backpulver

200 gr. Kuvertüre zum Verzieren
Orangengelée

Zubereitung:
Das Mehl mit Backpulver und Salz vermischen. Mittig eine Mulde machen und die in kleine Stücke geschnittene Butter mit dem Zucker verkneten, Eier einzeln dazugeben und zusammen mit dem Mehl zu einem glatten Teig verkneten. Man kann das ganze auch in die Küchenmaschine geben und zügig durchkneten lassen. Nur kurz, da der Teig nicht warm werden soll. Desto schneller es von statten geht, desto mürber werden die kleinen Teilchen.
In Frischhaltefolie einschlagen und  mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank geben.
Backbleche mit Backpapier auslegen, Teig ca. 6 mm dick ausrollen und viele Kekse ausstechen, wir haben uns dieses Jahr für Quadrate in zwei Größen entschieden, aber natürlich kann man auch Herzen, Tannenbäumchen oder was auch immer ausstechen.
Im vorgeheizten Backofen (180 °) ca. 10 Minuten backen. Bitte beobachten und sobald sie ganz leicht Farbe annehmen sind sie fertig.
Auskühlen lassen. Inzwischen die gute Kuvertüre in grobe Stücke hacken, eine Hälfte im Wasserbad langsam schmelzen, die zweite Hälfte dazu geben und sorgfältig rühren, bis sie schön glatt ist. Dann die kleineren Rechtecke mit der Kuvertüre verzieren (wie oben beschrieben) und die großen komplett an der Oberseite in die Kuvertüre tunken. Ein paar Stunden trocknen lassen und dann nur noch mit einem Klecks Marmelade oder wie in diesem Fall Orangengelée die Kleinen auf die Großen setzen. Die leichte Säure des Orangengelées harmoniert so gut mit der Bitterschokolade und den mürben Butterkeksen. Unbedingt ausprobieren :-)


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<Creadienstag> <Sweattreatsunday> <BloggersliebstesWeihnachtsgebäck>

Samstag, 13. Dezember 2014

Kaffee am Samstag... mit Weihnachtskeksen... und einem Radiointerview...

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... denn Tim vom Kochblogradio, den ich bei unserer Blogger-Einladung nach Berlin <klick> persönlich kennen gelernt habe, hatte mich vor einem Weilchen mal gefragt, ob wir in der Adventszeit nicht einen kleinen Plausch  machen möchten... warum nicht dachte ich mir, wobei, als es dann so weit war... ui ui ui war ich aufgeregt...

... aber es war wirklich ein nettes Interview, obwohl man mir die Aufregung doch ein wenig anhört ...

Also Euch noch von Herzen ein schönes drittes!!! Adventswochenende und falls Ihr reinhören wollt, dann klickt rein auf kochblogradio.de, heute, Samstag den 13. von 15 bis 16 Uhr... ich bin schon gespannt, wie ich mich im Radio anhöre :-)

Und jetzt schau ich mal, wer heute schon bei Ninja war, bin ich doch heute eher spät dran für den Samstagskaffee...

Donnerstag, 11. Dezember 2014

"Bauernzeltn"... Südtiroler Spezialität zur Weihnachtszeit ... Früchtebrot...


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Traditionell wird in Südtirol bzw. auch in Nord- und Osttirol gerne in der Weihnachtszeit Zeltn (Zelten) verschenkt, dabei gibt es bei uns zwei Arten von Zeltn, den Bozner Zeltn (mit wenig Brotteiganteil und ganz viel Feigen und kandierten Früchten) und den Bauernzeltn, der mehr dem klassischeren Früchtebrot entspricht. Das ist auch der, den ich zu essen bevorzuge, dünn aufgeschnitten, mit einem Hauch Butter drauf... 

Dieses Jahr habe ich mir gedacht, warum nicht mal selber machen, habe Omas handgeschriebenes Rezeptbuch rausgeholt und meinen ersten Zelt-Versuch gestartet... ein süßes kleines Geschenk aus der Küche. 

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Südtiroler Bauernzeltn

Zutaten:
(für 8 kleine Zeltn)
300 gr. Roggenmehl
350 gr. Weizenmehl
1 Würfel frische Hefe (40 gr.)
1 gestrichener Teel. Salz
1 Eßl. Öl
zirka 400 - 500 ml. handwarmes Wasser
2 Eßl. Zucker
1 Teel. gemahlenen Kümmel
1 Teel. gemahlenen Anis
2 Teel. Zimt
1 Prise Nelkenpulver
etwas frisch geriebene Muskatnuss
300 gr. getrocknete in Würfel geschnittene Feigen
100 gr. Rosinen
300 gr. grob gehackte Nüsse 
(halb Wallnüsse und halb Haselnüsse)
100 gr. grob gehackte Mandeln (geschält)
100 gr. Zitronat
100 gr. Orangeat
Abrieb einer Bioorange
100 gr. Honig
1 bis 2 Eßl. Rum
Zuckerwasser zum Bestreichen

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Zubereitung:
Feigen, Orangeat und Zitronat in kleine Würfel schneiden, Nüsse und Mandeln grob hacken und zusammen mit Rosinen, Gewürzen, Orangenabrieb, Honig und Rum mischen und ein paar Stunden durchziehen lassen. Wenn auch Kinder mitessen, würde ich den Rum durch frisch gepressten Orangensaft ersetzen.
400 ml handwarmes Wasser mit Zucker verrühren, die Hefe darin auflösen, mit etwas Mehl bestreuen und abgedeckt an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen.
In die Rührschüssel der Küchenmaschine Mehl, Salz, Kümmel, Anis, Öl und das "Dampf" (den Vorteil) geben und gut durchkneten lassen.
Den Teig wieder mit einem Küchentuch abdecken und etwa eine Stunde gehen lassen.
Dann die marinierten Früchte zum Teig dazu geben, gut durchmengen, kleine Laibe formen und diese auf dem mit Backpapier ausgelegten Backblech eine weitere Stunde gehen lassen.
Backrohr auf 180 grad vorheizen.
Die kleinen Laibe mit dem Läuterzucker bestreichen und dann etwa 45 Minuten backen.
Noch warm aus dem Ofen noch mal mit Zuckerwasser bestreichen, mit Mandeln, Nüssen und kandierten Kirschen (die mag ich eigentlich nicht, aber die gehören traditionell einfach drauf :-) und sind hübsch fürs Auge) verzieren und auskühlen lassen. Dann am besten in Klarsichtfolie einschlagen, so halten sich die kleinen Zelten mehrere Wochen.

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Danke für die vielen lieben Wünsche in den vergangenen Tagen, Euch auch eine schöne Adventszeit!!!

Ach ja, und übermorgen werde ich auf Kochblogradio.de sein, als Gast zu einer Adventssendung... also reinhören wenn Ihr Lust habt, ... 15 bis 16 Uhr :-)

Und das Zeltnrezept teile ich auch bei RUMS und Ina's letscooktogether

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Rot, pink, nein, Lebkuchen mit weißer Zuckerglasur... ohne die ist der Advent kein Advent und Weihnachten nicht Weihnachten... In der Weihnachtsbäckerei Teil 2...

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Ja, ohne diese Rezept geht es nicht, der ganze Raum duftete gestern nach Zimt, Nelken, Koriander und Kardamon... und die Minis haben ausgestochen, verziert und verkostet, gelacht und um die "schönsten "Ausstechen gekämpft... wir haben nämlich nicht nur Sterne und Herzen gemacht, nein, auch Männchen und Rentiere....

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Klassische Weihnachtskekse

Lebkuchen

Zutaten:
(für ungefähr 80 Stück)
200 gr. Weizenmehl
500 gr. Roggenmehl
200 gr. geriebene Mandeln
300 gr. Honig
300 gr. Zucker
3 Eier
1 Eßl. Natron
etwas Abrieb einer Bioorange
1 Teel. Zimt
1/2 Teel. Nelkenpulver
eine Prise gemahlenen Kardamom und Koriander

Zubereitung:
Weizen- und Roggenmehl mit Natron und Mandeln mischen.
Restliche Zutaten dazugeben und alles gut durchkneten. Den Teig dann abgedeckt für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank (oder auch über Nacht).
Den gekühlten Teig noch mal gut durchkneten und auf einer mehlierten Fläche ca. 6 mm dick ausrollen. Dann kommt das Schönste, das Ausstechen... Bäumchen, Sternchen, Rentiere, Lebkuchenmännchen... und das Verzieren mit Nüssen, Mandeln, Rosinen, oder einfach nur mit Milch bestreichen oder wie bei diesen hier auf dem Bild mit Orangenzuckerglasur. 
Im vorgeheizten Backofen bei 180° ca. 8 Minuten backen.

Für die Orangenzuckerglasur den Puderzucker sieben, je 100 gr. zirka 1 Eßl. frisch gepressten und gesiebten Orangensaft dazu und gut glatt rühren. Evt. noch ein paar Tropfen O-Saft mehr dazu. Die Kekse eintunken und anschließend die Glasur ein paar Stunden trocknen lassen, bevor Ihr die Lebkuchen zum Aufbewahren in die Keksdose gebt.

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Wisst Ihr überhaupt, wie ich mich über die rege Teilnahme an der Blogparade freue :-) Wie ein Schneekönig!!!!! Nie hätte ich mit so vielen gerechnet.... ich bin immer noch ganz baff. Sollte ich irgend einen Kranz ob der vielen vergessen haben zu pinnen oder es sich jemand anders überlegt haben, der doch nicht auf die Pinterest-Pinnwand möchte, dann gebt mir einfach Bescheid. 

Und ein riesiges Hallo an meine neuen Leser!!!!!!

Und weil hier auf den Bildern außer weiß nur noch rot und bordeaux und pink zu sehen ist und Anne von MeineArt heute im roten Farbrausch ist, da mache ich doch zu gerne einfach mal mit....