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Samstag, 19. August 2017

Mariniertes Rumpsteak mit frischen Pfifferlingen und große Gewürzliebe...

Wie schön, die Nachbarin klingelt am späten Nachmittag und hat frische Pfifferlinge für mich. Super, ich wollte Rumpsteak mit Kartoffelstampf machen und da passt eine Pfifferlingssauce so gut dazu. 


Rumpsteak mit frischen Pfifferlingen Sauce, Kartoffelpüree, Rezept bei dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling & photography


Die Rumpsteaks hatte ich schon eingelegt in einer Mischung aus gemörserten Gewürzen (Wacholderbeere,  rote Pfefferkörner, ein Rosmarinzweig aus dem Garten und etwas Olivenöl. Und dabei bemerkt, dass meine Gewürzvorräte teilweise zu Ende gehen. Weil ich schon mehrfach von Euch gefragt wurde, woher ich meine Gewürze beziehe: Unterschiedlich, aber reine Gewürze (keine Mischungen) unter anderem von Hagen Grote. Das Versandhaus gibt es ja schon ewig und alle Foodies unter Euch werden es kennen, man merkt, dass der Chef selbst ein Freund guter Küche ist. Ich lasse mir immer ganz "old school" den Katalog zusenden und mich inspirieren, schließlich kann man ab und an ja mal wieder ein neues Küchenutensil oder so auch gut gebrauchen, nicht nur Gewürze... und die ein und andere Rezeptanregung ist auch darin zu finden. 





Marinierte Rumpsteaks mit frischen Pfifferlingen und Kartoffelpüree

Zutaten:
(für zwei Personen)
2 schöne dicke Scheiben Rinder-Rumpsteak
2 Eßl. Olivenöl, 2 Wacholderbeeren und ein TL rote Pfefferkörner
1 Zweig Rosmarin

1 Schalotte
1 Hände voll Pfifferlinge (ich hab sie vergessen abzuwiegen, sorry)
Salz aus der Mühle
1 EL Olivenöl
ca. 150 ml Brühe oder Fond (Rezept für den Fond "klick")
1 TL kalte Butter
frische Petersilie aus dem Garten

Kartoffelpüree (dem habe ich schon ganz zu Anfang meines Blogs mal einen eigenen Post gewidmet, so sehr mag ich es, Soulfood eben! Das Foto ist na ja, könnte besser sein, aber jeder hat mal angefangen ;-))

Zubereitung:
Die Rumpsteaks habe ich schon zwei Stunden vorher aus dem Kühlschrank genommen und mit im Mörser zerstampften Wacholderbeeren und roten Pfefferkörnern sowie etwas Olivenöl mariniert. Bei so kleinen Mengen gebe ich Fleisch samt Gewürze, dem Rosmarinzweig und Öl in eine Frischhalte-Tüte mit Zip, verschließe sie gut und schüttle alles gut durch. Jetzt bei Zimmertemperatur durchziehen lassen, damit das Fleisch die Aromen aufnimmt.

Die Pfifferlinge putzen (ich verwende dafür eine kleine weiche Bürste und ein Messerchen und wasche sie ganz vorsichtig). Da es schöne kleinen sind, bleiben sie alle ganz. Die Schalotte feinst würfeln.

Kartoffelpüree nach Anleitung: "klick" zubereiten.

Die Pfifferlinge in eine heiße Pfanne ohne Öl geben und kurz anrösten. Dann einen Esslöffel Olivenöl und die Schalotten dazu geben und glasig dünsten. Inzwischen heraus geben auf einen Teller.

Nun die Rumpsteaks in die heiße Pfanne geben, von beiden Seiten kurz scharf anbraten und salzen und pfeffern. Das Fleisch heraus nehmen, in mit Alufolie abdecken und kurz ruhen lassen. Inzwischen den Bratansatz mit zirka 150 ml Brühe angießen, die Pfifferlinge wieder dazu geben, etwas kalte Butter einrühren, damit die Sauce schön sämig wird. Mit etwas Kräutersalz abschmecken und frische Petersilie dazu geben.

Auf einem heißen Teller anrichten und genießen!



Rumpsteak mit frischen Pfifferlingen Sauce, Kartoffelpüree, Rezept bei dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling & photography


Schönes August-Wochenende,

Eure Kebo
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Sonntag, 12. Februar 2017

Sunday Lunch... hausgemachte Kartoffel-Schupfnudeln mit Wirsing... Bauernküche... Alpenküche... lecker!

Sunday Lunch... hausgemachte Kartoffel-Schupfnudeln mit Wirsing... Bauernküche... Alpenküche, Rezept auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling & photography


Einen wunderschönen Wirsing hatte ich mir gestern gekauft (ich finde ja, dass Wirsing ein besonders schönes Gemüse ist "klick") und dazu wollte ich unbedingt Schupfnudeln machen, in Butter angebräunt, das Wirsinggemüse deftig in der Pfanne angedünstet... 


Sunday Lunch... hausgemachte Kartoffel-Schupfnudeln mit Wirsing... Bauernküche... Alpenküche, Rezept auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling & photography


Hausgemachte Kartoffelschupfnudeln fein in Butter abgeschmolzen
Wirsing mit Speck

Zutaten:
(für ca. 4 Personen)

für den Wirsing:
1 kleiner Kopf Wirsing
100 gr. Speck
1 Knoblauchzehe
1 Eßl. Rapsöl
250 ml Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer aus der Mühle

für die Schupfnudeln:
800 gr. mehlige Kartoffeln
1 ganzes Ei
2 Eigelb
200 bis 300 gr. Mehl
etwas frisch geriebene Muskatnuss
Salz
100 gr. Butter

Zubereitung:
Die Kartoffeln in der Schale kochen.

Inzwischen den Wirsing waschen, Strunk entfernen und klein schneiden. Den Speck in feine Würfel schneiden und den Knoblauch schälen und in hauchdünne Scheiben schneiden.
In einer Pfanne das Öl erhitzen, den Speck und den Knoblauch anbraten, Wirsing dazu geben, andünsten und mit der Gemüsebrühe angießen. Hitze auf Minimum zurückschalten und mit Deckel drauf dünsten lassen. Mit Salz und schwarzem Pfeffer aus der Mühle abschmecken.

Die Kartoffeln abgießen und ausdämpfen lassen. Dann schälen und durch die Kartoffelpresse drücken. Eier untermengen, mit Salz und geriebener Muskatnuss abschmecken. Nun nach und nach das Mehl mit der Hand unterkneten, bis ein geschmeidiger Kartoffelteig entsteht. Wieviel genau lässt sich hier schwer sagen, es könne 200 gr. reichen, wenn es sehr mehlige Kartoffel sind, ansonsten eben etwas mehr.
Dieser Teig sollte nun zügig verarbeitet werden. Ich bemehle mir dafür immer mein Brett, rolle mit Würste und schneide dann gleichmäßige Stücke ab, die ich in der Hand rolle, bis sie die typische Schupfnudeln-Form haben.
In leicht köchelndes Salzwasser geben und ziehen lassen, bis sie hoch kommen. In der Zwischenzeit in einer großen Pfanne Butter schmelzen und die Schupfnudeln mit der Schöpfkelle rausnehmen und in die Pfanne geben. Abschmelzen und mit einer großen Portion Wirsinggemüse servieren. Ein deftiges Gericht, in das ich mich "reinlegen" könnte. 


Sunday Lunch... hausgemachte Kartoffel-Schupfnudeln mit Wirsing... Bauernküche... Alpenküche, Rezept auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling & photography


Schönen Sonntag noch und einen guten Start in die neue Woche,

Eure Kebo


Das Schupfnudel-Gericht wurde im "Alpenwelt-Magazin" veröffentlicht :-)


Dienstag, 10. Januar 2017

Ragout vom Schweinefleisch mit Steinpilzen an Zwiebel-Lauch-Sauce mit Kartoffelstampf von der Pusterer Kartoffel und Rotkraut, nein Rotkohl... ein rustikales leckeres Rezept

Ragout vom Schweinefleisch mit Steinpilzen an Zwiebel-Lauch-Sauce mit Kartoffelstampf von der Pusterer Kartoffel und Rotkraut, nein Rotkohl, Rezept auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling & photography, food


Neues Jahr... ich habe es ja langsam angehen lassen... gestern hat hier die Schule wieder begonnen und so hab ich auch wieder angefangen meinen ersten Blogpost für 2017 vorzubereiten. Die vergangene Woche hatte ich genutzt, um viel Zeit mit den Minis zu verbringen, aber auch um die Wohnung Raum für Raum zu "entrümpeln". Jedes Jahr, wenn ich die Weihnachtsdekoration in den Keller räume überkommt es mich und ich räume unsere Schränke aus, sortiere zu klein gewordenes der Kinder, Spiele, die nicht mehr altersgerecht sind usw. gemeinsam mit ihnen aus. Und auch mein Kleiderschrank wurde "verschlankt". Was ich mit den aussortierten Klamotten mache? Dazu demnächst mehr :)


Ragout vom Schweinefleisch mit Steinpilzen an Zwiebel-Lauch-Sauce mit Kartoffelstampf von der Pusterer Kartoffel und Rotkraut, nein Rotkohl, Rezept auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling & photography, food


Heute aber erst mal ein Rezept, dass ich am Wochenende gekocht habe. Die Kinder hatten Oma-Opa-Tag, ganz spontan und so waren mein Mann und ich mittags allein. Da koche ich dann gerne was, das meine Kinder nicht unbedingt gerne essen... in diesem Fall eine Art Ragout vom Schweinefleisch mit Steinpilzen und einer deftigen Zwiebel-Lauch-Sauce. Das liebt der Mann. Dazu Rotkohl und Kartoffelstampf von meiner Lieblingskartoffelsorte aus dem Südtiroler Pustertal (die Kombination liebe ich :). Mehlige Kartoffeln, fast weiß und mit einer nussigen Note. Lecker!!!


Ragout vom Schweinefleisch mit Steinpilzen an Zwiebel-Lauch-Sauce mit Kartoffelstampf von der Pusterer Kartoffel und Rotkraut, nein Rotkohl, Rezept auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling & photography, food


Ragout vom Schweinefleisch mit Steinpilzen an Zwiebel-Lauch-Sauce und Rotkohl

Zutaten:
(für 2 Personen)
1 Stück Schweinefilet (ca. 15 cm)
ca. 200 gr. Steinpilze aus dem Glas (hatte ich im Herbst in Öl eingelegt)
1/2 Stange Lauch
1 große Gemüsezwiebel
50 ml Rotwein zum Ablöschen
200 ml braunen Fond (hier Rezept Grundfond)
Pfeffer, Salz

Für den Kartoffelstampf:
300 gr. mehlige Kartoffeln
etwas Milch
1 Eßl. Butter
Salz, Muskatnuss

Für den Rotkohl:
0,5 kg Rotkohl
1/2 Apfel (Braeburn)
1/2 rote Zwiebel 
1 Prise Zimt
1/8 Liter Brühe
1 Schuss Balsamicoessig
Salz und Pfeffer zum Abschmecken 


Zwiebel schälen, in kleinste Würfel schneiden und in ein paar Tropfen Öl in einem Topf glasig dünsten, Rotkohl waschen, feinblättrig klein schneiden und dazu geben. Rotkohl ebenfalls etwas andünsten, ein wenig salzen, mit einem Schuss Balsamicoessig ablöschen und mit Brühe aufgießen. Den Apfel waschen, schälen, fein reiben und dazugeben. Bei geschlossenem Deckel bei niedriger Hitze zirka 45 Minuten dünsten. Mit noch etwas Salz und Pfeffer aus der Mühle und eventuell noch etwas reifem Balsamico abschmecken.

Inzwischen die gewaschenen Kartoffeln  im Salzwasser weichkochen, Kartoffeln schälen, ausdampfen lassen und mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken. Erhitzte Milch und ein schönes Stück Butter dazu geben und durchrühren. Mit frischer Muskatnuss abschmecken, eventuell noch nachsalzen.

Gemüsezwiebel schälen, in Ringe schneiden. Lauch waschen, Strunk abschneiden und ebenfalls in Ringe schneiden. Das Schweinefilet zuputzen (Sehnen und Fett entfernen) und in Würfel schneiden.
In einer großen heißen Pfanne Lauch und Zwiebel in etwas Öl der Steinpilze andünsten, an die Seite der Pfanne schieben und das Fleisch anbraten, mit Rotwein ablöschen, Pilze dazu geben und den Jus angießen. Kurz ziehen lassen (das Fleisch ist so zart, das braucht nur ein paar Minuten).

Auf heißen Tellern anrichten und genießen :)



Ich wünsche Euch noch eine gute Woche, 

Eure Kebo



PS: Das Januar-Shelfie ist ja nicht online gegangen, aber ab Februar wieder wie gewohnt #meinshelfie am 1. des Monats :)


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Mittwoch, 22. Juni 2016

Fussball-Europameisterschaft und ich koche für Belgien Moules Frites oder Muscheln mit Fritten

Moules frites, Miesmuscheln mit Pommes, Belgisches Nationalgericht für die Fußball Europameisterschaft kulinarisches Event, Rezept auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing


Auch wenn ich mich jetzt unbeliebt mache, ich habe mit Fussball gar nichts am Hut... aber meine Männer groß und klein dafür umso mehr! Als Peter vom Blog "Aus meinem Kochtopf" zu kulinarischen Blogevent "Europaköchen 2016" aufrief und ich dann gesehen habe, dass es auch noch Playmobil zu gewinnen gibt (mein Sohn liebt Playmobil!!!) musste ich einfach mitmachen. Spät dran stand Italien natürlich nicht mehr zur Wahl und so entschied ich mich für Belgien. 

Vor acht Jahren um diese Zeit hatten wir einen wunderschönen Urlaub in Belgien und den Niederlanden verbracht. Und dabei natürlich auch die schöne kleine Stadt Brügge besichtigt und sind dabei durch Zufall auf ein hübsches Restaurant gestossen, in dem es die allerbesten "Moules Frites" gab. Und weil sie so gut waren, haben wir in den zwei Wochen noch drei Mal dort Miesmuscheln gegessen.

Deshalb habe ich für Peter auch genau dieses Gericht zubereitet. Pommes frites... viele glauben ja, des Namens wegen, dass sie aus Frankreich kommen bzw. die junge Generation würde vielleicht sogar meinen Mc D.... hat sie erfunden, aber mit Nichten. Die Belgier waren es und ich kann nur bestätigen, in Belgien gibt es die besten Pommes.

Moules Frites

Zutaten:
1 kg Miesmuscheln
1 kleine Stange Porree
1 Stange Sellerie
1/2 Fenchelknolle
1 Schalotte
250 ml Weißwein
1/2 Bio-Zitrone 
1 Eßl. Butter
1 Teel. Kurkuma 


für die Pommes Frises:
1 kg. festkochende Kartoffeln
1 Liter hitzebeständiges Frittieröl
Salz


Moules frites, Miesmuscheln mit Pommes, Belgisches Nationalgericht für die Fußball Europameisterschaft kulinarisches Event, Rezept auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing


Zubereitung:
Die Miesmuscheln vom Bart befreien, mit einer Bürste gut abschrubben  (dafür genügend Zeit einplanen) und in kaltem Wasser wässern. Beschädigte oder geöffnete Muscheln gleich wegwerfen. 

Das Gemüse putzen, waschen und in feine Würfel schneiden. In einem Topf in etwas Butter andünsten. Das Kurkumapulver dazu geben und kurz mit dünsten. Die Miesmuscheln hinein geben und mit Weißwein angießen. Etwa 10 Minuten dünsten lassen. Ja nicht salzen, die Muscheln kommen ja aus dem Salzwasser.

Inzwischen die Kartoffeln waschen, schälen und in ungefähr gleich dicke Stifte schneiden. Wichtig: Die Kartoffelstangen mit kaltem Wasser abspülen und auf einem Küchenkrepp oder Küchentuch trocken tupfen.

Das Öl erhitzen (ich gebe immer den Stiel des Holzkochlöffels hinein - wenn sich kleine Bläschen bilden hat es die richtige Temperatur) und die Kartoffeln ein paar Minuten in schwimmendem Fett knusprig frittieren. Salzen. Besonders geeignet finde ich die roten festkochenden Kartoffeln, die werden außen super knusprig.

Die Muscheln in einen tiefen Teller geben und mit etwas Sud angießen. Dazu die heißen Frites servieren. Man könnte dazu auch noch eine Mayonnaise reichen, aber ich brauche dazu eigentlich nur ein kühles Glas Weißwein und eventuell zum Schluss noch ein Stück Baguette um den köstlichen Sud auf zu tunken.

Zu gerne hätte ich das Playmobilmännchen mit ins Bild gestellt, aber das ist wohl mit der italienischen Post auf eine Irrfahrt gegangen und leider nicht bei mir eingetroffen. Deshalb denkt ihr euch das einfach dazu, da wir (noch) keine Planmobil-Fußballer haben... nur Indianer, Cowboys, Astronauten, Ritter, Prinzessinnen, Rennfahrer und und und :-)



Mittwoch, 30. März 2016

An Ostern gab es Lammkoteletts mit Rösti...

Feine marinierte gegrillte Lammkoteletts mit Kartoffelrösti und grünen Bohnen, dazu ein Glas Südtiroler Rotwein, Rezept auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, Foodstyling und Fotografie


Da bin ich wieder, nachdem ich ein paar Tage zwar zu Hause war, aber trotzdem "Urlaub" gemacht habe. Wir haben ganz viel Zeit gemeinsam und auch im Garten verbracht (Osterneier suchen war nur eine der Beschäftigungen), uns mit Verwandtschaft und Freunden getroffen und gut gegessen. Und weil für mich kulinarisch Lamm zu Ostern gehört, gab es unter anderem Lammkoteletts mit Rösti und grünen Bohnen.


Feine marinierte gegrillte Lammkoteletts mit Kartoffelrösti und grünen Bohnen, dazu ein Glas Südtiroler Rotwein, Rezept auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, Foodstyling und Fotografie


Lammkoteletts mit Rösti und grünen Bohnen

Zutaten:
(für 4 Personen)
12 Lammkoteletts
1 Knoblauchzehe
frischen Rosmarin
Salz, Pfeffer
6 Eßl. Olivenöl extra vergine

500 gr. grüne Bohnen (hier habe ich auf TK-Bohnen zurückgegriffen)
Salz
Butter
etwas Bohnenkraut

Man könnte die Lammkoteletts beim Knochen ganz von Fett und allem was dran hängt befreien, das wäre die elegante Variante, wie hier mal gemacht <Lammkoteletts im Kräutermantel an Spinatnudeln mit glasierten Karotten und Löwenzahn-Frühlingssalat>. Ich habe diesmal die "rustikale" Variante gewählt und sie so belassen, wie sie vom Karree runter geschnitten werden. Schon am Vorabend habe ich die kleinen Koteletts in Olivenöl, aromatisiert mit zerstoßener Knoblauchzehe und einem frischen Rosmarinzweig eingelegt.

Für das Rösti möchte ich zu <Roger Warnas Blog> verlinken, einem Blogger-Kollegen aus der Schweiz, seines Zeichens Koch und er sagt alles, was zu guten Rösti zu sagen ist. Dem habe ich nichts hinzuzufügen, außer "bon appétit".

Die Bohnen werden im Dampfgarer auf dem gelochten Gastro bei 100 Grad/100% Feuchtigkeit zirka 20 bis 25 Minuten gegart. Dann schwenke ich sie noch kurz in der Pfanne in etwas Butter ab und würze sie mit etwas Bohnenkraut und einer Prise Salz.

Die Lammkoteletts habe ich in der heißen Grillpfanne nur kurz scharf von beiden Seiten angebraten, mit Rotweinsalz und Pfeffer aus der Mühle gewürzt und dann noch ein paar Minuten ruhen lassen, damit sie durchziehen.

Alles auf vorgewärmten Tellern anrichten und bestenfalls (so haben wir es zumindest getan) zusammen mit einem guten Glas Rotwein genießen.


Feine marinierte gegrillte Lammkoteletts mit Kartoffelrösti und grünen Bohnen, dazu ein Glas Südtiroler Rotwein, Rezept auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, Foodstyling und Fotografie

Habt ihr die Osterfeiertage gut verbracht? Übermorgen ist schon der 1. April und da startet dann eine neue Runde #meinshelfie. Ich freu mich schon auf eure umdekorierten Regale.

Eure Kebo

Mittwoch, 20. Januar 2016

Kartoffelteigtaler... oder wie man bei uns in Südtirol sagt: Kartoffelblattlen... #wirrettenwaszurettenist

Kartoffeltaler aus Kartoffelteig hier in Südtirol Kartoffelblattlen oder Erdäpfelblattlen genannt , mit Räucherlachstatar, Sauerrahmsauce und Gurkeningwersalat mit Rezept auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, Foodstyling und Fotografie


Wir retten wieder hieß es im Dezember in unserer kleinen, feinen Facebook-Rettungstruppe, wo es darum geht, Gerichte in den Mittelpunkt zu stellen, die es (leider) mittlerweile auch als Fertigprodukte gibt und aufzuzeigen, dass man diese auch relativ einfach frisch zubereiten kann. Um mich (im negativen Sinne) inspirieren zu lassen, gehe ich dann meist in den Supermarkt und schau mich um. Da es diesmal um Kartoffeln geht und ich Kartoffelgerichte total gern mag, war ich, gelinde gesagt, geschockt: Muss man Kartoffeln fertig geschält, geviertelt, gekocht und wieder vakuumiert kaufen? Warum dass denn? Kartoffelpüree in Pulverform, Kartoffelknödelteig, fertige Marillenknödel mit Marille aus dem TK, Kartoffelkroketten, Puffer, Kartoffeltaler... ich könnte noch unendliche weitere Beispiele aufzählen. Kartoffeltaler, die Packung hab ich mir genauer angeschaut... ok, eine Art Kartoffelteig, aber dann noch Ascorbinsäure und jede Menge E-Nummern. Nein, das brauche ich nicht, übrigens heißen die Kartoffeltaler aus Kartoffelteig bei uns zu Hause im schönen Südtirol "Kartoffel bzw. Erdäpfelblattlen" und ich liebe sie ganz rustikal mit Sauerkraut, oder süß mit Apfelmus, oder eben auch mal etwas feiner, mit Tatar vom Räucherlachs, Gurkeningwersalat und Knoblauchsauerrahm. Diese Vorspeise gab es übrigens am 1. Januar, deshalb auch kein großes Setting, sondern zwei schnelle Fotos bevor ich die Teller serviert habe...

Erstaunt war ich, als ich in Wien bei einer Freundin mal österreichische "Erdäpfelblattlen" gegessen habe, das ist nämlich was ganz anderes ;-), aber auch sehr fein.


Kartoffeltaler aus Kartoffelteig hier in Südtirol Kartoffelblattlen oder Erdäpfelblattlen genannt , mit Räucherlachstatar, Sauerrahmsauce und Gurkeningwersalat mit Rezept auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, Foodstyling und Fotografie


Erdäpfelblattlen bzw. Kartoffeltaler mit Tatar vom Räucherlachs, Gurkeningwersalat und Knoblauchsauerrahm


Zutaten:
(für 4 Personen)
300 gr. mehlige Kartoffeln
ca. 50 gr. Mehl
1 Eigelb
Salz, Muskatnuss
80 gr. Butter

Zubereitung:
Wichtig für einen guten Kartoffelteig sind mehlige Kartoffeln  dann gelingt er garantiert. Manch einer   schwört dann auf das Kochen im Ganzen in der Schale, aber ich habe festgestellt, dass ich sie auch vorher waschen, schälen, halbieren und in Salzwasser weichkochen kann. Wichtig ist nur, sie dann ab zu sieben und gut ausdämpfen zu lassen. Dann die Kartoffeln noch heiß durch die Presse drücken.

Für den Gurkensalat die Salatgurken waschen und mit der Reibe oder der Küchenmaschine in feine Scheiben schneiden. In einem Sieb abtropfen lassen. Mit Olivenöl,  Salz, Pfeffer, weißem Balsamico und ein wenig frisch geriebenem Ingwer abschmecken und ziehen lassen.

Sauerrahm mit gepresstem Knoblauch, und ein wenig Salz abschmecken.  

Dann zu den Kartoffeln ca. die Hälfte der zerlassenen Butter dazugeben, Eigelb, Mehl und frisch geriebene Muskatnuss (die gehört für mich in einen guten Kartoffelteig). Gut duchkneten und kleine Plätzchen formen. In einer Pfanne  die restliche Butter geben und die Kartoffelblattlen auf beiden Seiten ein paar Minuten goldbraun werden lassen. 

Inzwischen noch das Lachstatar ganz frisch schneiden.

Alles auf dem Teller schön anrichten und servieren. Ich mag die Frische von Salat und Sauerrahm, den kalten Lachs und die warmen Kartoffeltaler um nicht zu sagen, ich hätte gar kein Hauptgericht mehr gebraucht, mir hätte ein großzügiger Nachschlag der Vorspeise genügt :-)



Die MitstreiterInnen der Rettungstruppe:

Mittwoch, 4. Februar 2015

Karotten-Kartoffel-Cremesuppe... was Warmes... Seelenfutter...


Es ist im Moment so kalt, wie den ganzen bisherigen Winter noch nicht (zumindest empfinde ich es so...) und da mag ich abends besonders gerne Suppen... heute mal eine Kartoffel-Karotten-Creme mit Sauerrahmtopping und etwas Orangenabrieb für den besonderen Clou....


Kartoffel-Karotten-Creme mit Sauerrahmtopping

Zutaten:
(für 4 Personen)
4 mittlere mehlige Kartoffeln
5 Karotten
1/3 Stange Lauch
1 Eßl. gutes Olivenöl
1 Liter Gemüsebrühe
etwa 4 Eßl. Crème fraîche
Salz, Pfeffer
etwas Orangenabrieb einer Bioorange
etwas Schnittlauch


Zubereitung:
Den Lauch waschen und in kleine Stücke schneiden, Karotten waschen und schälen, bei letzteren das Grün entfernen und alles in grobe Stücke schneiden. Karotten und Lauch etwas Olivenöl in einem Topf andünsten. Geschälte und klein geschnittene Kartoffeln dazu geben und mit der Brühe aufgießen. Vor sich hin köcheln lassen, bis das Gemüse weich gekocht ist. Dann mit dem Pürierstab fein pürieren. Die Suppe mit Salz und Pfeffer aus der Mühle und etwas  frischem Orangenabrieb abschmecken und anschließend mit einem Löffel Sauerrahm und etwas Schnittlauch verfeinern.
Man könnte auch den Sauerrahm weglassen, dann wird daraus ein veganes Gericht.


Und, habt Ihr Lust bekommen auf einen warmen Teller Suppe? Dann solltet Ihr diese wirklich mal versuchen :-)

Bedanken wollte ich mich auch noch, für die vielen lieben Kommentare zu unserer Pappmaché-Pandamaske, wir, Mini und ich, haben uns total gefreut (allerdings meinte mein Kind, das ja jetzt immer besser lesen kann, er sei jetzt schon zu groß um Mini genannt zu werden... 
Das geht so schnell mit dem Groß werden, als ich vor eineinhalb Jahren mit dem Bloggen losgelegt hatte war er eben noch mein Mini ;-) und dabei ist es geblieben.)

Montag, 12. Januar 2015

Schweinebraten mit Pastinaken-Kartoffel-Stampf und für den Crunch... Patinakenchips...

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Eine neue Woche, Sonnenschein hatten wir am Wochenende, am Himmel und am Teller... den Sunday Lunch gibt es erst heute, ich mache nämlich noch mal bei Sina's Montagsschweinereien mit und die sind eben Montags :-)
Ich bin ja ganz froh, dass wir keinen Schnee im Tal haben, wenn, dann wäre er zu Weihnachten schön gewesen, aber jetzt kann er für mich auf dem Berg oben bleiben, hier im Garten brauche ich keinen mehr, liebe ich doch das Licht und die Sonne... und die kommt gerade raus...

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Sunday Lunch am Montag:
Schweinebraten mit Pastinaken-Kartoffel-Stampf und crunchy Pastinakenchips


Zutaten:
Schweinekarree im Stück
(ich habe zirka ein Kilo gebraten, 
also mehr als wir in einmal essen) 
3 Karotten
1 halbe Stange Lauch
einen Stängel Sellerie
1 Rosmarinzweig
Rosmarinsalz, Pfeffer
1 Eßl. Samenöl
Gemüsebrühe

300 gr. mehlige Kartoffeln
200 gr. Pastinaken
etwas Milch
1 Eßl. Butter (oder auch zwei :-)
Salz, Muskatnuss

1 Pastinake für die Chips
Öl zum Frittieren 

Zubereitung:
Das Wurzelgemüse gut waschen, Wurzelansatz entfernen, in grobe Stücke schneiden. Das Fleisch (das, wie jedes Fleisch Zimmertemperatur haben sollte, also schon ein Weilchen vorher aus dem Kühlschrank nehmen) rundum salzen und in einem heißen Bräter mit etwas Öl von allen Seiten scharf anbraten. Dann das Fleisch raus nehmen, das vorbereitete Wurzelgemüse rein geben und etwas anrösten. Fleisch wieder dazu, mit Gemüsebrühe angießen und im vorgeheizten Rohr bei 180 Grad etwa eine Stunde braten. Immer mal wieder mit dem Saft übergießen, evt. auch  noch etwas Gemüsebrühe nachgießen.
Inzwischen die Kartoffeln und die geschälten Pastinaken im Salzwasser weichkochen, Kartoffeln schälen, ausdampfen lassen und mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken. Erhitzte Milch und ein schönes Stück Butter dazu geben und durchrühren. Mit frischer Muskatnuss abschmecken, eventuell noch nachsalzen.
Für die Pastinaken-Chips eine Pastinake schälen, in dünne Scheiben hobeln oder schneiden, kurz in kaltes Wasser geben, dann auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen und in heißem Fett schwimmend kross werden lassen. Das geht ganz schnell, also dabei bleiben. Mit Schaumkelle raus nehmen und wieder auf ein trockenes Küchenkrepp legen. Noch heiß salzen.
Den Braten aus dem Bräter nehmen und die Sauce samt Wurzelgemüse in einen Topf geben. Fleisch inzwischen wieder zurück in den Ofen geben und warm halten.
Man hätte jetzt, für eine klare Sauce, die Sauce durch ein Sieb gießen können. In diesem Falle habe ich mich aber dafür entschieden, nur den Rosmarin heraus zu nehmen und das Wurzelgemüse mit zu pürieren. Mit etwas frisch gepresstem Orangensaft und eventuell Salz abschmecken. Das gibt eine sehr kräftige, sämige Sauce mit einer herrlichen orangen Farbe und wir fanden, die passte super zum Pastinakenstampf.
Fleisch in Scheiben schneiden und alles auf einem vorgewärmten Teller anrichten. 

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Ich wünsche Euch eine gute Woche und gutes Gelingen!