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Dienstag, 1. Oktober 2019

Germteig Apfelstrudel ... mein Südtirol... die Apfelernte ist in vollem Gange



Ich habe das große Glück, von Verwandten und Bekannten Äpfel aller bekannten Sorten geschenkt zu bekommen. So auch ganz frisch geerntete Braeburn. Und dabei mag ich alle, auch jene die etwas zu klein oder zu groß, etwas unförmig oder zu wenig rot sind. Diversity sollte es nicht nur in der Mode bei groß, klein, schlank oder kurvig geben sondern auch bei den Äpfeln... aber das ist eine andere Geschichte. Und beim Apfelstrudel ist auch völlig irrelevant, wenn er einen kleinen Einschlag bekommen hat, die winzige Unperfektheit schneide ich raus und tut dem Geschmack keinerlei Abbruch.



Ich mag Apfelstrudel ja mit Mürbteig, Blätterteig oder Hefeteig gleich gern. Aber ich geb es zu, so gut wie der von meiner Oma ist er nicht, wobei, wenn man den von der Oma noch nie gegessen hat ist der auch superlecker!!! In der Kindheitserinnerung spielen eben so Gerüche in Großmutters Küche, der Duft von ihrem Kaffee und das Knistern des Feuers im Ofen auch eine große Rolle und damit kann ich (leider) nicht dienen. Aber das Rezept verrate ich euch gern:


Germstrudel mit Apfelfüllung (oder Apfelstrudel aus Hefeteig :) )

Zutaten:

für den Teig:
500 gr Mehl
1 Germwürfel (ca. 30 gr frische Hefe)
80 gr Zucker
250 ml Milch
3 Eigelb
1 gute Prise Salz
120 gr zerlassene Butter

für die Füllung:
ca. 500 gr Äpfel (ich mag Braeburn gern für den Strudel)
je nach Säure 50 - 80 gr Zucker
1/2 TL Zimt
Rosinen nach Gusto (wir lieben sie, hab 4 EL genommen)
1/2 Zitrone
1/2 Orange

Zubereitung:

Wichtig beim Germteig (Hefeteig) ist immer, dass alle Zutaten Zimmertemperatur haben, also nehmt Eier und Milch schon zeitig aus dem Kühlschrank oder macht es so wie ich: ich wärme die Milch leicht an (handwarm) und verquirle die drei Eigelb zügig mit der Milch. Ebenfalls gebe ich die zerlassene Butter dort dazu.

Fürs "Dampfl", den Vorteig, gebe ich das gesiebte Mehl in eine Schüssel, drücke in die Mitte eine Mulde und geb dort den zerbröckelten Germwürfel und etwas vom Zucker rein. Dann ein wenig von der Milch-Eimischung dazu und mit einem Holzlöffel rühren bis sich der Germ auflöst. Mit etwa Mehl  bestäuben und abgedeckt mit einem Küchentuch bei Zimmertemperatur "gehen" lassen. Nach circa 15 Minuten sollten sich im Mehl Risse bilden, dann kann man die restlichen Zutaten dazu geben und den Teig kneten bis er seidig glänzt und Blasen wirft. Das erledigt im besten Fall die Küchenmaschine! Nun den Teig erneut abdecken und noch mal gehen lassen bis er ungefähr doppeltes Volumen erreicht hat. Mindestens eine halbe Stunde, besser eine ganze. 

Orangensaft ausdrücken und die Rosinen darin ziehen lassen (wenn keine Kinder mitessen könnte man auch Rum nehmen).

Inzwischen kann man die Äpfel waschen, schälen und das Kerngehäuse entfernen, vierteln und in in kleine Stücke schneiden (dann behalten sie etwas Biss) oder feine Scheiben (dann werden sie während des Backens weicher). Mit Zitronensaft beträufeln, Zucker, Zimt und Rosinen unterrühren und luftdicht abdecken. Damit und durch den Zitronensaft verhindert man, dass die Äpfel braun werden.

Backrohr vorheizen auf 190 Grad Heißluft.

Wenn der Hefeteig soweit ist ein sauberes Küchentuch oder eine Backmatte auf die Arbeitsplatte legen und mit Mehl bestäuben. Den Teig ausrollen, die Apfelmasse darauf verteilen und mit Hilfe des Küchentuchs zu einem Strudel rollen. Im Backofen ca. 40 - 45 Minuten backen, der Strudel sollte eine gleichmäßige leichte Bräune haben. Auf einem Gitter abkühlen lassen. Mit viel Puderzucker bestreuen und... ich geb es zu, ich schaffe es meist nicht zu warten, bis er ganz erkaltet ist und koste schon den Anschnitt :)))




Wünsche euch einen goldenen Herbst, lasst uns die kleinen Dinge des Lebens genießen,

Eure Kebo




Ich nehme teil bei Volker und "Zorra kochtopf"'s Apfelevent:

Blog-Event CLVII - Äpfel (Einsendeschluss 15. Oktober 2019)


Und hier noch ein paar weitere Apfelrezepte von mir:

         






Montag, 1. Oktober 2018

Alpenküche... Äpfelkiachl bzw. Apfelbeignets bzw. gebackene Apfelringe

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Wie auch immer sie wo heißen, ich habe sie immer schon sehr geliebt und als neulich eine Freundin meiner Tochter kam (auch so ein Schleckermäulchen wie meine Große) kam die Frage, ob ich den beiden Girls nicht was Süßes machen könnte... viel Zeit zu backen hatte ich nicht an dem Tag, da kam mir spontan die Idee endlich wieder mal "Äpfelkiachl" zu backen.

Ein schöner sonniger Herbsttag war es auch und so konnten alle Fenster geöffnet bleiben, sonst ist das ja in einer offenen Küche immer so eine Sache mit dem Schmalzgebäck...


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Aus der Alpenküche...
Äpfelkiachl bzw. Apfelbeignets bzw. gebackene Apfelringe

Rezept für ca. 25 Stück

Zutaten:
5 Äpfel (leicht säuerliche Sorte)
Zimt

für den Backteig:
250 gr Weizen-Dinkelmehl
250 ml Milch
1 EL Samenöl
3 Eigelb
3 Eiweiß
1 Prise Salz
2 EL Zucker

Ca. 0,5 Liter Samenöl zum Ausbacken

Puderzucker zum Bestreuen


Zubereitung:
Die Äpfel waschen, schälen und das Kerngehäuse entfernen (am besten mit einem Kernausstecher).
In ca. 8 mm dicke Scheiben schneiden, auf eine Platte legen und mit etwas Zimt bestreuen. Dann inzwischen abgedeckt in den Kühlschrank stellen, damit sie nicht braun werden.

Für den Backteig in einer Schüssel das Mehl mit Milch, Samenöl und Eigelb zu einer glatten Masse verrühren. Das Eiweiß mit einer Prise Salz leicht steif schlagen, dann nach und nach den Zucker dazugeben und zu steifem Schnee schlagen. Nun den Schnee unter die Mehlmasse heben.

Das Öl in eine mittlere Pfanne mit hohem Rand geben und erhitzen (ca. 160 Grad), die Apfelscheiben in den Backteig tauchen und im heißen Fett schwimmend auf beiden Seiten goldgelb backen, herausnehmen und auf einen Teller mit Küchenkrepp legen.

Das klingt jetzt vielleicht paradox, aber durch das Öl im Teig zieht der Teig kein Fett (meine Oma hat für diesen Zweck statt des Öls immer einen Schuss Schnaps in den Backteig getan, aber da auch und vor allem Kinder essen lasse ich das lieber).
Die noch warmen Äpfelkiachl mit Puderzucker bestreuen und am besten sofort genießen.

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Startet gut in die neue Woche,

Eure Kebo




Donnerstag, 26. April 2018

Mein Südtirol... Apfelblüte

Apfelblüte, Frühling, Apfelbäume, Lana, Photography by kebo homing, Südtiroler Food- und Lifestyleblog


Jeden Jahr wieder ein Highlight und dieses Jahr auch noch gepaart mit traumhaftem Wetter: die Apfelblüte! Nun lebe ich ja inmitten von Obstwiesen und diese unzähligen weißen Blüten mit zartrosa Schimmer sind eine Augenweide. Drumherum saftiges Frühlingsgrün, alles sprießt, herrlich.


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Das sind doch die kleinen Dinge des Lebens, die Freude schenken. Der Blick aus dem Fenster wird zum Glück, wenn man es zulässt.


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So ein "Stück vom Glück" wünsche ich Euch auch,

Eure Kebo

Sonntag, 15. Oktober 2017

Kebo unterwegs... Wanderung zur Geisler Alm, Villnösstal, Dolomiten


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Manchmal kriegen wir es hin, gemeinsam als Familie inklusive Großeltern eine Wanderung zu machen. Zugegebenermaßen viel zu selten, da meine Minis nicht gerne wandern gehen und so wurden diese, desto größer die Kinder wurden, immer weniger. Was ich sehr bedauere, aber das Leben mit Kindern läuft in Phasen und ich bin mir sicher, irgendwann kommt die Phase, wo sie groß genug sind zu entscheiden ob sie mitgehen oder allein zu Hause bleiben und dann können wir die Bergwelt in meiner schönen Heimat Südtirol wieder intensiver erklimmen.


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Jedenfalls hatte es hier mal geklappt und es war ein wunderschöner Ausflug ins Villnösstal, Natur pur, idyllische Landschaft und das Wetter... einfach nur herrlich.


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Zudem war unser Ziel eine Alm die besonders für Kinder sehr attraktiv ist, da sie dort eine Erlebniswelt erwartet wo sie sich  austoben können (plötzlich gar nicht mehr müde, obwohl ich die letzte halbe Stunde bis zur Alm doch gefühlte hundert Mal gefragt wurde, wann wir endlich, endlich da seien, man sei sooooo erledigt...)


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Und so genossen wir nach einem wirklich leckeren Essen die Sonnenstrahlen, die zufriedenen Minis im Auge und erfreuten uns an der Natur des Naturparks Puez-Geisler, den friedlich grasenden Kühen, dem Ausblick auf die beeindruckenden Bergspitzen der Geisler-Gruppe.


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Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag,

Eure Kebo


Im "Bergzeit-Magazin" findet man auch immer wieder schöne Wandertipps und ein paar besondere "Südtirol-Highlights" in diesem Artikel... KULINARISCHES WANDERN IN SÜDTIROL. Klickt euch rein, es lohnt sich!


Samstag, 12. August 2017

Saures Rindfleisch... Sommer Alpenküche... World Wide Summerfood...

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Sommerzeit, Hitzewelle... ich weiß ja nicht wie es Euch geht, aber hier südlich der Alpen war es in letzter Zeit schon sehr heiß und da kann man mittags nur kalt essen, oder? Vor ein paar Tagen gab es "a sauers Rindfleisch", so, wie meine Oma es immer gemacht hat, mit viel Zwiebel! Mein Mann liebt das sehr und hat es sich gewünscht, mit frischen Brezen und Radieschen dazu (und einem kühlen Weißbier).


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Saures Rindfleisch

1/2 kg Tafelspitz
2 Karotten
1/2 Zwiebel
ein Stückerl Lauchstange
1 Stange Sellerie
grobes Salz
weiße Pfefferkörner
Lorbeerblatt
Wasser

1 große Gemüsezwiebel
Schnittlauch nach Gusto
1 EL Sonnenblumenöl
3 EL Weißweinessig
Salz
Pfeffer aus der Mühle

1 Bund Radieschen
Laugenbrezen


Zubereitung:
Voraussetzung ist ein schönes Stück Fleisch vom Rind, im besten Fall einen Tafelspitz.
Und jetzt kommt das Wichtigste: Meine Oma hat immer gesagt: "Madl, du musst dich entscheiden, ob du eine gute Rindssuppe oder ein gutes Tellerfleisch haben willst." Ist klar, wenn alle Aromen vom Fleisch in die Suppe gehen sollen, wird diese kalt aufgesetzt. Hier legen wir aber unser Augenmerk aufs Fleisch und deshalb:
Die Zwiebel samt Schale mit der Schnittfläche nach unten in den heißen Topf legen und anrösten (das  gibt Farbe und Röstaromen). Gemüse waschen, putzen und in grobe Stücke schneiden. Mit in den Topf geben, 2 Liter Wasser dazu, ca. 2 Esslöffel grobes Salz , ein Lorbeerblatt und ein paar weiße Pfefferkörner. Sobald es anfängt zu kochen kommt das Fleisch dazu. Jetzt etwa zwei Stunden vor sich hin simmern lassen, bis das Fleisch schön weich ist. (Es soll nicht sprudelnd kochen, nur leicht köcheln.)

Das Fleisch heraus nehmen, abkühlen lassen und in Scheiben schneiden. Gerne auch in ganz dünne, aber hier war das Fleisch so mürbe, dass es da zerfallen wäre. Auf einem Teller anrichten. Die Gemüsezwiebel schälen, in feine Ringe schneiden und diese auf dem Fleisch verteilen. 
Öl, Essig, eine Prise Salz und etwas schwarzen Pfeffer aus der Mühle miteinander verrühren und darüber geben. 
Schnittlauch schneiden und darauf verteilen. Schon ist ein schmackhaftes klassisches Sommergericht aus dem Alpenraum zubereitet. Dazu haben wir Radieschen und resche Laugenbrezen gegessen.

Und natürlich wird die Brühe nicht weggeschmissen, sondern abgesiebt und dann zum Aufgießen für Risotto oder Saucen verwendet. Hält sich im Kühlschrank mindestens eine Woche, im Gefrierfach mehrere Monate.



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Schönes Wochenende,



Eure Kebo






Mein Beitrag zum Foodevent: "World Wide Summerfood", Sommerklassiker aus aller Welt, von Zorra und Birgit.

Blog-Event CXXXIII - World Wide Summerfood (Einsendeschluss 15. August 2017)
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Donnerstag, 6. April 2017

Kebo unterwegs... Auszeit in den "Tenne Lodges" Ratschings... Gourmet Tage und Wellness... Hotelempfehlung

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Manch einer von euch hat es ja schon auf meinem Instagram-Account mitbekommen, ich hab mir mit meinem Mann vergangenes Wochenende eine Auszeit genommen... ein Wellnesswochenende im Fünf-Sterne-Hotel "Tenne Lodges" in den Ratschingser Bergen, unmittelbar in der Nähe des Skilifts Ratschings/Jaufen.


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Ein Hotel ganz nach meinem Geschmack, das Haus wurde erst vergangenes Jahr gebaut und hat einen sehr cleanen Alpenstil, man betritt das Hotel und fühlt sich sofort wohl, der Geruch von Holz, gepaart mit Akzenten in Filz, Wolle, Braun und Schwarz, nichts überflüssiges, Ruhe für das Auge und die Seele.


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Wir wurden in unsere Lodge begleitet und fühlten uns gleich wohl, ein großzügiges Appartement stilvoll eingerichtet, der Blick durch eine große Glasfront direkt in die Berge, wieder der wunderbare Geruch von unbehandeltem Holz, viel stimmungsvolle indirekte Beleuchtung... ein rotes Sofa mit großen Kissen läd zum Platz nehmen ein. Man schaltet sofort einen Gang runter und genießt die Stille und die Aussicht.


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Und Vorfreude auf den Abend kam auf, denn immer wieder werden in dem Restaurant der Tenne Lodges Gourmet Tage mit wechselnden Sterneköchen veranstaltet. Uns erwartete ein Menü der Extraklasse mit dem bekannten italienischen Koch Stefano Masanti, bekannt für seine mutigen Zutaten-Pairings. 



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Aber bevor das Menü begann wurde uns eine Idee der Stammköche der "Tenne Lodges" serviert, ein besonderer Gruß aus der Küche. Ganz bezaubernd die Idee: der Ratschingser Wald im Holzkistl. Auf einem weißen Stein hausgemachte Butter mit zwei Radieschenzipfelmützen, daneben eine kleine Kressewiese, ein Ast der Zirbelkiefer als Baum, darauf aufgesteckt selbstgemachte runde Cracker... auf einer kleinen Holzbank gebackene Wachteleier..


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Wirklich ein spezieller liebevoller Einstieg in ein großes Menü zu dem uns Markus, der passionierte Sommerlier des Hauses zu jedem Gang sorgfältig ausgewählte Weine kredenzte.  Dabei habe ich einen neuen Lieblingswein für mich entdeckt, einen Riesling Jacobus 2015, ein ganz wunderbarer Tropfen! Und ich konnte nicht anders, ich musste auch von jedem Gang meines Mannes probieren und auch dort spezielle Kompositionen, die im Mund ein rundes Ganzes ergeben, beispielweise beim Dessert: Kartoffel-Mascarpone-Mousse, Rote Beete Sorbet, Petersilie, Nüsse. Alles auf einem Löffel ein Gedicht, auch die Petersilie passte hervorragend dazu. Da hat schon ein Meister die Aromen komponiert.

Die kommenden Gourmet Tage finden übrigens von 26. bis 29. April statt, dann mit dem zwei-Sterne-Gastkoch Anthony Genovese!




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An dieser Stelle möchte ich auch noch mal ein Kompliment an Daniel, den Juniorchef und sein junges, motiviertes Team aussprechen, man merkt allen an, dass sie gerne in diesem schönen Hotel arbeiten und fühlt sich als Gast rundum wohl.
Ein gelungener Abend ging zu Ende und wie schön war es doch, nicht noch den Weg nach Hause antreten zu müssen, sondern einfach in die Lodge zu gehen, gemütlich am kommenden Tag an den gedeckten Frühstückstisch zu setzen, sich am reichhaltigen Frühstücksbuffet zu bedienen und sich noch mal verwöhnen zu lassen. Den Vormittag verbrachten wir dann noch im Saunabereich (wo es Kräutersauna, Finnische Außensauna, Kräutersauna und Dampfbad gibt, sowie am Infinitypool der gefüllt ist mit heimischem Thermalwasser. Auch eine Kosmetikabteilung gibt es, aber dafür war die Zeit diesmal zu knapp.


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Keine 24 Stunden nach der Ankuft mussten wir leider auch schon wieder Abschied nehmen von dieser Wohlfühloase, aber ganz gewiss werden wir wieder uns mal eine Auszeit in den "Tenne Lodges" gönnen. Es war wie ein Kurzurlaub aus dem wir ganz entspannt in den Alltag zurück kehrten.



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Vielen Dank an die Familie Rainer-Schölzhorn der "Hotels Ratschings" für die Einladung, es war uns eine Freude!


*Kooperation



Sonntag, 12. Februar 2017

Sunday Lunch... hausgemachte Kartoffel-Schupfnudeln mit Wirsing... Bauernküche... Alpenküche... lecker!

Sunday Lunch... hausgemachte Kartoffel-Schupfnudeln mit Wirsing... Bauernküche... Alpenküche, Rezept auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling & photography


Einen wunderschönen Wirsing hatte ich mir gestern gekauft (ich finde ja, dass Wirsing ein besonders schönes Gemüse ist "klick") und dazu wollte ich unbedingt Schupfnudeln machen, in Butter angebräunt, das Wirsinggemüse deftig in der Pfanne angedünstet... 


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Hausgemachte Kartoffelschupfnudeln fein in Butter abgeschmolzen
Wirsing mit Speck

Zutaten:
(für ca. 4 Personen)

für den Wirsing:
1 kleiner Kopf Wirsing
100 gr. Speck
1 Knoblauchzehe
1 Eßl. Rapsöl
250 ml Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer aus der Mühle

für die Schupfnudeln:
800 gr. mehlige Kartoffeln
1 ganzes Ei
2 Eigelb
200 bis 300 gr. Mehl
etwas frisch geriebene Muskatnuss
Salz
100 gr. Butter

Zubereitung:
Die Kartoffeln in der Schale kochen.

Inzwischen den Wirsing waschen, Strunk entfernen und klein schneiden. Den Speck in feine Würfel schneiden und den Knoblauch schälen und in hauchdünne Scheiben schneiden.
In einer Pfanne das Öl erhitzen, den Speck und den Knoblauch anbraten, Wirsing dazu geben, andünsten und mit der Gemüsebrühe angießen. Hitze auf Minimum zurückschalten und mit Deckel drauf dünsten lassen. Mit Salz und schwarzem Pfeffer aus der Mühle abschmecken.

Die Kartoffeln abgießen und ausdämpfen lassen. Dann schälen und durch die Kartoffelpresse drücken. Eier untermengen, mit Salz und geriebener Muskatnuss abschmecken. Nun nach und nach das Mehl mit der Hand unterkneten, bis ein geschmeidiger Kartoffelteig entsteht. Wieviel genau lässt sich hier schwer sagen, es könne 200 gr. reichen, wenn es sehr mehlige Kartoffel sind, ansonsten eben etwas mehr.
Dieser Teig sollte nun zügig verarbeitet werden. Ich bemehle mir dafür immer mein Brett, rolle mit Würste und schneide dann gleichmäßige Stücke ab, die ich in der Hand rolle, bis sie die typische Schupfnudeln-Form haben.
In leicht köchelndes Salzwasser geben und ziehen lassen, bis sie hoch kommen. In der Zwischenzeit in einer großen Pfanne Butter schmelzen und die Schupfnudeln mit der Schöpfkelle rausnehmen und in die Pfanne geben. Abschmelzen und mit einer großen Portion Wirsinggemüse servieren. Ein deftiges Gericht, in das ich mich "reinlegen" könnte. 


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Schönen Sonntag noch und einen guten Start in die neue Woche,

Eure Kebo


Das Schupfnudel-Gericht wurde im "Alpenwelt-Magazin" veröffentlicht :-)