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Dienstag, 11. Dezember 2018

Bratapfel, Bananenerdnusseis, Kastaniencrunch... wir üben schon mal fürs Weihnachtsdessert...

Weihnachtsdessert gut vorzubereiten... heißes Bratapfel, cremiges Bananenerdnusseis ganz ohne Eismaschine, Kastaniencrunch und Kekssternenstaub, Nachtisch für die Feriertage,  Winterdessert, einfaches effektvolles Dessert, Rezept auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, photography & foodstyling



Wir rund um die Foodies-Facebook-Gruppe #wirrettenwaszurettenist haben uns schon mal Gedanken gemacht, was wir zu Weihnachten als Dessert auf den Tisch bringen könnten... so ganz ohne fertig gestylte Dessert aus der Packung... jede Komponente mit Liebe und frischen Zutaten selbst gemacht...


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Ich habe mich für einen weihnachtlichen mit Rosinen, Zimt und Zucker gefüllten Bratapfel mit Kastaniencrumble, Bananen-Erdnuss-Eis, Keksbrösel und -sternchen entschieden. Da ist doch für jeden was dabei... was Heißes, was Kaltes, was Cremiges und was "Crunchiges", kann fast nichts mehr schief gehen. Eigentlich hatte ich am Vorabend nach dem "Butterkekse" backen mit der übrigen Schokoladenglasur noch so schöne abstrakte Schokodekoration für das Dessert gemalt aber leider dann im Kühlschrank liegen lassen. Da liegen sie doch gut ;-) (leider müsst ihr sie euch deshalb dazudenken...) Das kommt davon, wenn man die Familie und Verwandtschaft am Tisch sitzen hat und dann noch "schnell" ein gutes Foto für den Blog machen möchte... Aber auch ohne hat es uns sehr gemundet und wer es nach kochen möchte, hier ist das Rezept:


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Bratapfel, Bananen-Erdnuss-Eis, Kastaniencrunch und Sternchendeko

Zutaten:
(für ca. 8 Portionen)

Bratapfel:
8 kleine Äpfel
Kokosblütenzucker
Butter
Zimt
Rosinen

Bananen-Erdnuss-Eis (ohne Eismaschine):
3 Bananen
3 EL Zucker
ein paar Spritzer frische Zitrone
2 EL Erdnussbutter
2 EL Sauerrahm

Kastaniencruch:
200 gr. gebratene, geschälte Kastanien
3 EL Zucker

Sternchendeko und Sternenstaub (Keksbrösl)
siehe "Rezept für Mürbteig Butterkekse"


Zubereitung:
Bananen-Erdnuss-Eis:
Die gut reifen Bananen sollte man am besten schon am Vortag schälen und in Stücke brechen, in einen verschließbaren Behälter geben und ins Tiefkühlfach legen.
Die geeisten Bananenstücke zusammen mit den restlichen Zutaten in einen Mixer geben und zügig gut durchmixen bis eine cremige Eismasse entsteht. Nun könnte man es auch sofort verspeisen, so gut ist das, aber da wir es hier erst fürs Dessert benötigen habe ich die Eismasse wieder in den Behälter gegeben und zurück ins Gefrierfach. Zirka eine halbe Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlfach in den Kühlschrank stellen, damit es die optimale Serviertemperatur hat.

Bratäpfel:
Die Äpfel (in diesem Fall kleine Braeburn - ich mag die ausgeglichene Säure/Süße dieser Apfelsorte) waschen, das Kerngehäuse ausstechen und mit Rosinen, Zucker mit Zimt mischen und dann ca. 1 Teelöffel Kokosblütenzucker (oder alternativ braunen Rohrzucker) und Butterflöckchen füllen und in ein feuerfestes Gefäß stellen. Das kann man auch wunderbar schon am Vormittag vorbereiten. Wichtig ist dann nur, dass man die Form dann luftdicht verschließt (mit Deckel oder Klarsichtfolie) und in den Kühlschrank stellt, dann bleibt das Fruchtfleisch hell.
Eine halbe Stunde vor dem Servieren rausnehmen, Backrohr auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und ca. 15 - 20 Minuten braten.

Kastaniencrunch:
Wir hatten am Vorabend Kastanien gebraten (so richtig schön im Garten, mit der eisernen Lochpfanne über offenem Feuer) und da habe ich ein paar mehr gebraten für den Nachtisch. Diese hab ich noch heiß geschält und fein gehackt. Alternativ kann man sie natürlich auch im Rohr braten oder auch kochen bis sie gar sind, aber da fehlt dann das Maroni-Rauch-Aroma. Und ich finde das harmoniert wirklich gut mit dem Eis. Jedenfalls habe ich dann in einer Pfanne den Zucker schmelzen lassen (dabei nicht umrühren, aber dabei bleiben - Zucker verbrennt schnell) und die gehackten Kastanien karamellisiert. Sie werden dann schön crunchy.

Anrichten:
Den heißen Bratapfel platzieren und mit ein wenig vom Sud der sich im Bräter gesammelt hat nappieren, Kastanienknusper daneben, mit einem nassen Esslöffel eine Eisnocke darauf legen und Keksbrösel darüber streuen. Noch ein paar Mini-Sternen-Kekse auf dem Teller verteilen und nicht die Schokodekoration versessen... hahaha :-)

Das gute an diesem Dessert ist, dass man alle Komponenten vorbereiten kann und nur noch die Äpfel in den Ofen schieben und dann alles anrichten muss. Unbedingt mal ausprobieren, schmeckt herrlich...




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Habt noch eine besinnliche, entspannte Adventszeit,

Eure Kebo


Mehr Weihnachtsdesserts:


         









Anbei habe ich alle weiterer RetterInnen aufgelistet (ein besonderes Dankeschön geht dabei an Ingrid, die die "Rettung" organisiert hat), holt euch noch mehr Weihnachtsdessert-Inspirationen für die Feiertage:


Anna Antonia - Buttermilch-Pannacotta
auchwas - Schokodessert mit Gewürzmandarinen
Barbaras Spielweise - Weihnachtliches Schichtdessert mit Quitte, Quark und Spekulatius
Brigittas Kulinarium - Glühweinbirnen-Trifle mit Walnusskrokant
Brittas Kochbuch - Vanilleeis mit gebrannten Mandeln
Brotwein - Schokokuchen mit flüssigem Kern - Fondant au chocolat
Cakes Cookies an more - Weihnachts Crème brûlée
CorumBlog 2.0 - Lebkuchen-Cantuccini mit Vin Santo
Fliederbaum - Lebkuchen-Biskuitroulade
genial-lecker - Bratapfel mit schneller Vanillesauce
Kleines Kuliversum - Weihnachtliches Apfel Quark Dessert
lieberlecker - Meyer Lemon Baked Alaska
Madam Rote Rübe - Gewürzkuchen-Dessert mit Zimtcreme, Apfelmus und Walnussgeknusper
magentratzerl - Lebkucheneis-Gugel mit Sauerkirschsauce
our food creations - Dänisches Traditionsdessert: Ris à l’amande

Mittwoch, 31. Januar 2018

Romanesco-Kichererbsen-Suppe ... #wirrettenwaszurettenist

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Wir retten wieder, also ich hatte ja ein paar Rettungsrunden ausgelassen, meine Mitstreiterinnen derweilen fleißig weitergerettet und nun bin ich wieder mit von der Partie. Für alle, die unsere kleine feine Facebook-Gruppe #wirrettenwaszurettenist noch nicht kennen: Einige Foodblogger haben sich zusammen getan um in unregelmäßigen Abständen ein Thema aufzugreifen und zu zeigen, dass man ganz ohne Konservierungsstoffe, Zusatzstoffe und Aromen, einfach nur mit frischen Zutaten schöne Gerichte zaubern kann.
Da sich diesmal alles um Kohl & Co. dreht habe ich mir (wie ich finde) den schönsten seiner Art, den Romanesco rausgesucht. Was für ein fotogenes Gemüse, findet Ihr nicht? Wobei Wirsing finde ich ja auch so hübsch und Blumenkohl... Ihr seht schon, ich mag Kohl (optisch und kulinarisch ;-) )


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Romanesco-Kichererbsen-Suppe

Zutaten:
(für ca. 4 Personen)

1 kleinen Romanesco
1 mittelgroße Kartoffel (oder zwei kleine)
100 gr. Kichererbsen
ca. 1 EL fein gehackte Zwiebel
1 TL Butter
100 ml Sahne
Salz, Muskatnuss

ca. 1 l selbstgemachte Gemüsebrühe
(bestehend aus 2 Karotten, 1 Stängel Sellerie, 1/2 Lauchstange, 1/2 kleine Zwiebel, etwas Petersilienstängel, 1 TL Tomatenmark, Salz, Pfeffer, 1,5 Liter Wasser, Salz)



Zubereitung:
Die Kichererbsen am Vortag in kaltem Wasser für mindestens 12 Stunden einweichen.

Für die Gemüsebrühe habe ich das Gemüse gewaschen, geputzt und in grobe Stücke geschnitten. In einem großen Topf zuerst die halbe Zwiebel ohne Fett stark goldbraun anrösten (gibt der Brühe eine schöne Farbe. Dann etwas Sonnenblumenöl (ca. 1 EL) in den Topf geben und das Wurzelgemüse dazu geben. Gut anrösten, das Tomatenmark dazu geben und leicht andünsten. Mit Wasser aufgießen und ca. eine Dreiviertel Stunde leicht köcheln lassen. Abseihen und je nach Geschmack mit Salz abschmecken.

Parallel dazu die Kichererbsen im Dampfkochtopf in reichlich Wasser (ca. 2 Liter) 20 Minuten kochen und anschließend abseihen.

Den Romanesco putzen und dabei ein paar kleine Röschen für die Garnitur beiseite legen.
Die Kartoffel schälen und in grobe Stücke schneiden.
Zwiebel fein hacken.
Nun in etwas Butter die Zwiebel glasig dünsten, Kartoffel und Romanesco dazu geben und ebenfalls andünsten. Die Hälfte der Kichererbsen auch mit in den Topf geben. Mit der Brühe aufgießen und köcheln lassen, bis der Kohl und die Kartoffel weich gekocht sind. Mit dem Pürierstab sämig aufmixen und mit Kräutersalz und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Je nach Konsistenz eventuell noch etwas Brühe angießen.

Man könnte nun die zur Seite gelegten Romanesco-Röschen leicht blanchieren, aber ich mag sie auch roh nicht ungern.

Die restlichen Kichererbsen in einer Pfanne leicht anbraten (dabei "puffen" sie etwas auf) und als knusprige Suppeneinlage verwenden.

Nun nur noch die Sahne leicht anschlagen, die Suppe auf die Schüsseln oder Teller verteilen, etwas Sahne, ein paar Romanesco-Röschen und knusprige Kichererbsen drüber geben, heiß servieren und genießen :)



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Und hier habe ich noch ein paar Kohlrezepte aus meinem Rezepteregister für Euch raus gesucht (teilweise mit Fotos aus den Anfängen, aber das tut dem Geschmack ja keinen Abbruch):






Und hier noch viele weitere Varianten der MitstreiterInnen wie man Kohl zubereiten kann:

Anna Antonia - Cole-Slaw ganz einfach
auchwas - Grünkohl-Pizza
Barbaras Spielwiese - Gebackener Rosenkohl mit Gorgonzola und Walnüssen 
Bonjour Alsace - Sauerkraut im Glas 
Brittas Kochbuch - Winterliche Minestrone 
Brotwein - Grünkohl-Pesto mediteran mit Oliven und Kapern
Cakes Cookies and more - Bunter Wintersalat
CorumBlog 2.0 - Rotkrautsalat mit Pistazien 
evchenkocht - Kohlroulade auf thailändisch
Fliederbaum - Klassisches Rotkraut
Genial Lecker - Grünkohl mit knusprigem Schweinebauch
German Abendbrot - Zweierlei Rotkohl: Als Pickle und ganz klassisch
giftigeblonde - Rotkraut auf polnische Art 
Katha kocht! - Geschmortes Wildschwein mit Grünkohl und Kartoffeln
LanisLeckerEcke - Cole Slaw 
Leberkassemmel und mehr - Überbackener Blumenkohl
madamroteruebe - Herzhafter Wirsingkuchen mit Apfel und Bergkäse 
magentratzerl - Kohl hoch zwei 
Obers triftt Sahne - Fruchtiger Grünkohlsalat mit Nüssen und Salzzitronen 
our food creations - Kale Salad
Paprika meets Kardamom - Ungarischer Blumenkohl-Gulasch-Auflauf
Schmeckt nach mehr - Grünkohl-Irrtümer und ein Rezept für Grünkohl äthiopisch
Schönes + Leben - Sächsischer Gulasch mit Rotkraut und Kartoffelbrei
Summsis Hobbyküche - Weißkohlcurry
Turbohausfrau - Flammkuchen mit Kohl
Unser Meating - Rote - Bete - Risotto mit Grünkohltopping

Donnerstag, 3. August 2017

Flammkuchen mit Pfifferlingen... wir retten was zu retten ist... Sommerspecial

Flammkuchen mit frischen Pfifferlingen, #wirrettenwaszurettenist, Rezept auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling & photography


Es ist wieder soweit, unsere kleine Foodblogger-Facebook-Gruppe die sich der Rettung von Gerichten, die man gut selber machen kann und nicht fertig kaufen soll, verschrieben hat, rettet wieder: Sommerspecial... viele Sommergerichte... wunderbares Eis... herrlich, was da wieder alles zusammen gekommen ist.
Mein kleiner Beitrag ist dieses Mal ein Flammkuchen... mit den ersten Pfifferlingen die ich dieses Jahr geschenkt bekommen habe…

Flammkuchen mit frischen Pfifferlingen

Zutaten:
für ca. 6 Flammkuchen
500 gr. Mehl
1/2 frischen Germwürfel (Hefe)
150 ml Buttermilch handwarm
ca. 100 ml Wasser lauwarm
1 Eßl. Olivenöl
1 Teel. Salz
1 Prise Zucker

für den Belag:
300 ml Sauerrahm
1 Knoblauchzehe
1 weiße Zwiebel
eine gute Hand voll Pfifferlingen
1 Zucchini
frische Kräuter nach Belieben
(Schnittlauch in diesem Fall)
ein paar Spritzer selbst angesetztes Chili-Olivenöl
Salz
frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer




Zubereitung:
Mehl in die Rührschüssel geben, mittig eine Mulde eindrücken, Hefe hinein bröseln, Prise Zucker dazu und die handwarme Buttermilch. Ganz leicht mit Mehl bestäuben. Mindestens eine Viertelstunde an einem warmen Ort abgedeckt ruhen lassen. Das "Dampfl" hat sich gebildet, wenn das Mehl mit dem wir bestäubt haben Risse kriegt. Dann noch eine Prise Salz und das Öl dazu geben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine durchkneten lassen. Nach und nach das lauwarmes Wasser angießen bis der Teig schön glatt und seidig ist. Den Teig wirklich gut durchkneten lassen und mit einem Küchentuch abgedeckt mindestens eine Stunde ruhen lassen. 

Backofen auf 250 Grad Umluft mit Unterhitze aufheizen.

Ich gebe das Gitter in die unterste Schiene und lege darauf meinen Backstein. Der brauch recht lange, bis er richtig heiß ist.

Inzwischen die Zutaten für den Belag vorbereiten: die Pfifferlinge putzen, die Zucchini waschen und in Scheiben schneiden, die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden, Knoblauch durch die Knoblauchpresse in den Sauerrahm drücken, umrühren und mit Salz abschmecken.
Den Teig noch mal durchkneten, in gleich große Teile aufteilen und diese auf einer bemehlten Arbeitsfläche schön dünn ausrollen. Sauerrahm mit einem Löffel gleichmäßig darauf verteilen und alle anderen Zutaten drauf legen. Ein paar Tropfen Chili-Öl darüber tröpfeln.
Nun mit dem Holzschieber den dünnen Fladen auf den Backstein legen und ein paar Minuten backen (bis der Rand beginnt Farbe anzunehmen). Wenn er aus dem Ofen kommt noch mit etwas frischem Pfeffer und frisch geschnittenem Schnittlauch bestreuen.


Flammkuchen mit frischen Pfifferlingen, #wirrettenwaszurettenist, Rezept auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling & photography


Ist doch was Feines, auch in geselliger Runde, den kann man ja so gut auch in die Hand nehmen und abbeissen, dazu ein Glas gut gekühlten spritzig fruchtigen Weißwein... was will man mehr :-)

Genießen wir die kleinen Dinge des Lebens...

Eure Kebo





Meine Mitstreiterinnen mit vielen abwechslungsreichen Sommer-Rezepten:




Freitag, 17. März 2017

Germkipferl für den Geburtstagsbrunch von #wirrettenwaszurettenist



Brunch... Eine Wortschöpfung aus Breakfast und Lunch oder auch "wir essen uns durch den Vormittag ;-)".  Jedenfalls ganz wunderbar, wenn man viele Freunde einläd, jeder bringt was mit und  man kann Süßes und Deftiges finden.
Und so haben wir uns für die Geburtstagsrettung unserer Facebook-Rettungstruppe von "wir retten was zu retten ist" genau dieses Thema ausgesucht: Brunch. Nun könnte man ja in den Supermarkt gehen und fertige Aufstriche, Salate, Brot und Gebäck holen und schon kann man brunchen. Wir ziehen es vor, alles selbst zu machen und ihr solltet euch durch die vielen Rezepte klicken... ich krieg schon Hunger, wenn ich nur daran denke...




"Gipfelen" dürfen auf einem Brunch für mich nicht fehlen, ob Croissants aus Blätterteig oder Germkipferl aus Hefeteig und so habe ich mich heute für letztere entschieden:


Gipfelen, Germkipferl, Hefehörnchen


Zutaten:
450 gr. Weizenmehl
25 gr. frische Hefe/Germ
50 gr. Zucker (aus der Dose mit der Vanillestange)
100 ml Milch
2 Eier
50 gr. zerlassene Butter
1 Prise Salz

Für die Füllung:

 selbstgemachte Aprikosenmarmelade (diesmal ohne Rosmarin)

Geklärte Butter zum Bestreichen





Zubereitung:
Wie immer bei Hefeteig ist es wichtig fürs Gelingen, alle Zutaten auf Zimmertemperatur zu haben.
Mehl in eine Schüssel sieben, mittig eine Mulde hinein drücken und die Hefe hineinbröseln. Die Milch leicht erwärmen, Butter darin schmelzen, die zwei Eier unterrühren und die Mischung zu Hefe und Mehl geben. Eine Prise Zucker dazu geben und den Vorteig zirka eine Viertel Stunde an einem warmen Ort abgedeckt stehen lassen (er ist gut, wenn sich leichte Bläschen an der Oberfläche bilden...). Prise Salz dazu und alles mit der Küchenmaschine gut durchkneten, bis der Teig Blasen wirft und schön glänzt. Anschließend den Teig an einem warmen Ort (wenn die Sonne scheint, ruhig am Fenster, ca. 35 Grad sind ideal) mindestens eine halbe Stunde gehen lassen. Die Menge sollte sich ungefähr verdoppeln.
Teig auf ein bemehltes Brett geben und etwa 1/2 cm dick ausrollen. Dann gleichseitige Dreiecke schneiden, einen dicken Klecks Marmelade auf die Breitseite des Dreiecks geben und Richtung Spitze zusammenrollen. Die Kipferl auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und an den Seiten leicht nach unten biegen, damit sie die typische Form bekommen. Mit einem sauberen Küchentuch abdecken und noch Mal eine halbe Stunde gehen lassen.
Man könnte die Kipferl mit einem verquirlten Eigelb bestreichen. Ich habe vorgezogen, sie mit geklärter Butter zu bestreichen.
Inzwischen das Backrohr auf 200 Grad vorheizen. Das Blech in den heißen Ofen geben, 5 Minuten auf 200 Grad anbacken lassen und dann Temperatur auf 180 Grad runterschalten und weitere 20 Minuten backen. Sie sollen außen goldbraun und innen fluffig sein. Aus dem Ofen nehmen und ein wenig abkühlen lassen. 
Solltet ihr keine Frühaufsteher wie ich sein, so könnt ihr den Teig auch am Abend fertigstellen und statt der Warmgärung den Teig abgedeckt in den Kühlschrank geben und über Nacht kalt gären. Morgens dann heraus nehmen, warten bis er Zimmertemperatur angenommen hat und dann die Kipferl formen usw.... Am Abend backen geht nicht gut, denn am besten schmecken sie noch ganz leicht warm... 


Donnerstag, 10. November 2016

Wir retten den Braten... Truthahnbraten all in one oder ein Bräter und alles drin...

Truthahnbraten Roastet Turkey breast all-in-one, wirrettenwaszurettenist, Rezept auf dem Südtrioler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling & photography


Nach einer Sommerpause meinerseits (unsere kleine Facebook-Foodblogger-Rettungstruppe hat fleißig weiter gerettet) möchte auch ich wieder mitmachen. Diesmal wurde das Thema "Braten" auserkoren. Ein klassisches Sonntagsessen wie ich finde, das gab es früher im Elternhaus zumindest typischerweise am Sonntag, besonders wenn wir Gäste hatten. Es ist ja auch so praktisch, man kann alles vorbereiten und auch für großer Runde problemlos in der kleinsten Küche kochen. Sofern man einen Backofen hat. Ich mache Braten auch gerne in kleiner Runde, sprich für meine Familie und mich. Und was ich besonders gern mache, ist das Gemüse gleich mit dazu zu geben. So wie bei diesem "all in one" Braten:


Truthahnbraten Roastet Turkey breast all-in-one, wirrettenwaszurettenist, Rezept auf dem Südtrioler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling & photography

Truthahnbraten mit Herbstgemüse

Zutaten:
(für 4 bis 6 Personen, je nach Hunger)
eine Truthahnbrust
1 Teel. Paprika
2 Teel. Salz
2 Eßl. Sonnenblumenöl
1 Messerspitze Piment d' Espelette
frischen Rosmarin

1 Eßl. Sonnenblumenöl
Salz und Pfeffer aus der Mühle

1 halbe Zwiebel
Karotten
Fenchel
Maiskolben

etwa 300 ml selbstgemachte Gemüsebrühe zum Aufgießen


Truthahnbraten Roastet Turkey breast all-in-one, wirrettenwaszurettenist, Rezept auf dem Südtrioler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling & photography

Zubereitung:
Das Geflügelfleisch aus dem Kühlschrank nehmen. Paprika, Salz, Sonnenblumenöl und Piment d' Espelette mischen und die Truthahnbrust damit "einmassieren".

Den Mais schälen und 10 Minuten in etwas Salzwasser kochen. In dicke Scheiben schneiden.

Den Bräter auf den Herd stellen, die Zwiebel schälen, in grobe Stücke schneiden und in etwas Öl scharf anrösten. Das Fleisch dazu geben, von allen Seiten anbraten.

Inzwischen Fenchel putzen, Strunk entfernen, vierteln, Karotten schälen und oben und unten etwas zuschnitzen.

Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Ich verwende gerne meinen Kombi Dampf-Backofen und stelle auf 200 Grad mit 30% Luftfeuchte, das macht das Fleisch noch saftiger.
Mais, Fenchel und Karotten mit in den Bräter geben, mit der Gemüsebrühe angießen und im Backofen garen, bis die Truthahnbrust eine Kerntemperatur von 80 Grad erreicht. Dann ist das Fleisch schön saftig. Den Braten heraus nehmen und auf das Schneidbrett geben. Den Rosmarin entfernen und ein paar Butterflocken auf dem Gemüse verteilen und ein wenig Salz und Pfeffer aus der Mühle. Das Gemüse noch mal in den Ofen stellen, während man das Fleisch schneidet.
Solltet ihr Gäste haben und der Zeitplan verzögert sich, so reicht die Restwärme vom abgeschalteten Ofen, um das Gericht noch lange warm zu halten, ohne dass das Fleisch austrocknet.

Man könnte auch die Soße noch mal reduzieren und auf verschiedenste Art und Weise abwandeln. Wir mögen sie gerne natur, durch das Gemüse sehr intensiv und pur. Wir haben auf eine weitere Sättigungsbeilage verzichtet, weil es an dem Tag noch die Kastanienherzen als Dessert gab :-) Aber hätte es die nicht gegeben, dann hätte ich einfach einen größeren Bräter genommen und noch ein paar geviertelte Kartoffeln dazu gegeben.

Ein rustikales, einfaches Essen, aber nicht minder lecker. Und meine Minis lieben es, an den gebratenen Maiskolben zu knabbern. 
Da braucht es keine Würzmischung für Braten aus der Tüte, keinen Soßenbinder, kein Gemüse aus der Dose. 


Truthahnbraten Roastet Turkey breast all-in-one, wirrettenwaszurettenist, Rezept auf dem Südtrioler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling & photography






Grad im Herbst Winter ist Braten ja perfekt und deshalb lege ich Euch diese Rezepte der MitretterInnen noch ans Herz:

Pane-Bistecca - Schulter Steak Braten mit Kruste
Kochen mit Herzchen - Wildsauerbraten
Prostmahlzeit - Gebratener Schweinebauch
Giftigeblonde - Bio Rindsbraten mit Rotweinsauce
Summsis Hobbyküche - Sauerbraten
Leberkassemmel und mehr - Krustenbraten mit Speckknödel
magentratzerl - Rinderschmorbraten mit Balsamicosauce und Kartoffelknödeln
lieberlecker - Rindsbraten mit Biersauce
Friederike Fliederbaum - Husarenbraten
Brotwein - Schweinebauch aus dem Ofen
Anna Antonia-Herzensangelegenheiten: eine Art Brasato al Barolo (Rehkeule in Rotwein) 
Genial lecker: Entenbraten
Auchwas: Schinkenbraten in Apfelmost-Sauce
Unser Meating: Rinderbraten mit Bratapfelkruste