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Samstag, 19. August 2017

Mariniertes Rumpsteak mit frischen Pfifferlingen und große Gewürzliebe...

Wie schön, die Nachbarin klingelt am späten Nachmittag und hat frische Pfifferlinge für mich. Super, ich wollte Rumpsteak mit Kartoffelstampf machen und da passt eine Pfifferlingssauce so gut dazu. 


Rumpsteak mit frischen Pfifferlingen Sauce, Kartoffelpüree, Rezept bei dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling & photography


Die Rumpsteaks hatte ich schon eingelegt in einer Mischung aus gemörserten Gewürzen (Wacholderbeere,  rote Pfefferkörner, ein Rosmarinzweig aus dem Garten und etwas Olivenöl. Und dabei bemerkt, dass meine Gewürzvorräte teilweise zu Ende gehen. Weil ich schon mehrfach von Euch gefragt wurde, woher ich meine Gewürze beziehe: Unterschiedlich, aber reine Gewürze (keine Mischungen) unter anderem von Hagen Grote. Das Versandhaus gibt es ja schon ewig und alle Foodies unter Euch werden es kennen, man merkt, dass der Chef selbst ein Freund guter Küche ist. Ich lasse mir immer ganz "old school" den Katalog zusenden und mich inspirieren, schließlich kann man ab und an ja mal wieder ein neues Küchenutensil oder so auch gut gebrauchen, nicht nur Gewürze... und die ein und andere Rezeptanregung ist auch darin zu finden. 





Marinierte Rumpsteaks mit frischen Pfifferlingen und Kartoffelpüree

Zutaten:
(für zwei Personen)
2 schöne dicke Scheiben Rinder-Rumpsteak
2 Eßl. Olivenöl, 2 Wacholderbeeren und ein TL rote Pfefferkörner
1 Zweig Rosmarin

1 Schalotte
1 Hände voll Pfifferlinge (ich hab sie vergessen abzuwiegen, sorry)
Salz aus der Mühle
1 EL Olivenöl
ca. 150 ml Brühe oder Fond (Rezept für den Fond "klick")
1 TL kalte Butter
frische Petersilie aus dem Garten

Kartoffelpüree (dem habe ich schon ganz zu Anfang meines Blogs mal einen eigenen Post gewidmet, so sehr mag ich es, Soulfood eben! Das Foto ist na ja, könnte besser sein, aber jeder hat mal angefangen ;-))

Zubereitung:
Die Rumpsteaks habe ich schon zwei Stunden vorher aus dem Kühlschrank genommen und mit im Mörser zerstampften Wacholderbeeren und roten Pfefferkörnern sowie etwas Olivenöl mariniert. Bei so kleinen Mengen gebe ich Fleisch samt Gewürze, dem Rosmarinzweig und Öl in eine Frischhalte-Tüte mit Zip, verschließe sie gut und schüttle alles gut durch. Jetzt bei Zimmertemperatur durchziehen lassen, damit das Fleisch die Aromen aufnimmt.

Die Pfifferlinge putzen (ich verwende dafür eine kleine weiche Bürste und ein Messerchen und wasche sie ganz vorsichtig). Da es schöne kleinen sind, bleiben sie alle ganz. Die Schalotte feinst würfeln.

Kartoffelpüree nach Anleitung: "klick" zubereiten.

Die Pfifferlinge in eine heiße Pfanne ohne Öl geben und kurz anrösten. Dann einen Esslöffel Olivenöl und die Schalotten dazu geben und glasig dünsten. Inzwischen heraus geben auf einen Teller.

Nun die Rumpsteaks in die heiße Pfanne geben, von beiden Seiten kurz scharf anbraten und salzen und pfeffern. Das Fleisch heraus nehmen, in mit Alufolie abdecken und kurz ruhen lassen. Inzwischen den Bratansatz mit zirka 150 ml Brühe angießen, die Pfifferlinge wieder dazu geben, etwas kalte Butter einrühren, damit die Sauce schön sämig wird. Mit etwas Kräutersalz abschmecken und frische Petersilie dazu geben.

Auf einem heißen Teller anrichten und genießen!



Rumpsteak mit frischen Pfifferlingen Sauce, Kartoffelpüree, Rezept bei dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling & photography


Schönes August-Wochenende,

Eure Kebo
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Samstag, 12. August 2017

Saures Rindfleisch... Sommer Alpenküche... World Wide Summerfood...

Rindfleisch sauer, Sommerküche, Alpenküche, Südtiroler Spezialität, für den World Wide Summerfood, Rezept auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling&photography


Sommerzeit, Hitzewelle... ich weiß ja nicht wie es Euch geht, aber hier südlich der Alpen war es in letzter Zeit schon sehr heiß und da kann man mittags nur kalt essen, oder? Vor ein paar Tagen gab es "a sauers Rindfleisch", so, wie meine Oma es immer gemacht hat, mit viel Zwiebel! Mein Mann liebt das sehr und hat es sich gewünscht, mit frischen Brezen und Radieschen dazu (und einem kühlen Weißbier).


Rindfleisch sauer, Sommerküche, Alpenküche, Südtiroler Spezialität, für den World Wide Summerfood, Rezept auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling&photography



Saures Rindfleisch

1/2 kg Tafelspitz
2 Karotten
1/2 Zwiebel
ein Stückerl Lauchstange
1 Stange Sellerie
grobes Salz
weiße Pfefferkörner
Lorbeerblatt
Wasser

1 große Gemüsezwiebel
Schnittlauch nach Gusto
1 EL Sonnenblumenöl
3 EL Weißweinessig
Salz
Pfeffer aus der Mühle

1 Bund Radieschen
Laugenbrezen


Zubereitung:
Voraussetzung ist ein schönes Stück Fleisch vom Rind, im besten Fall einen Tafelspitz.
Und jetzt kommt das Wichtigste: Meine Oma hat immer gesagt: "Madl, du musst dich entscheiden, ob du eine gute Rindssuppe oder ein gutes Tellerfleisch haben willst." Ist klar, wenn alle Aromen vom Fleisch in die Suppe gehen sollen, wird diese kalt aufgesetzt. Hier legen wir aber unser Augenmerk aufs Fleisch und deshalb:
Die Zwiebel samt Schale mit der Schnittfläche nach unten in den heißen Topf legen und anrösten (das  gibt Farbe und Röstaromen). Gemüse waschen, putzen und in grobe Stücke schneiden. Mit in den Topf geben, 2 Liter Wasser dazu, ca. 2 Esslöffel grobes Salz , ein Lorbeerblatt und ein paar weiße Pfefferkörner. Sobald es anfängt zu kochen kommt das Fleisch dazu. Jetzt etwa zwei Stunden vor sich hin simmern lassen, bis das Fleisch schön weich ist. (Es soll nicht sprudelnd kochen, nur leicht köcheln.)

Das Fleisch heraus nehmen, abkühlen lassen und in Scheiben schneiden. Gerne auch in ganz dünne, aber hier war das Fleisch so mürbe, dass es da zerfallen wäre. Auf einem Teller anrichten. Die Gemüsezwiebel schälen, in feine Ringe schneiden und diese auf dem Fleisch verteilen. 
Öl, Essig, eine Prise Salz und etwas schwarzen Pfeffer aus der Mühle miteinander verrühren und darüber geben. 
Schnittlauch schneiden und darauf verteilen. Schon ist ein schmackhaftes klassisches Sommergericht aus dem Alpenraum zubereitet. Dazu haben wir Radieschen und resche Laugenbrezen gegessen.

Und natürlich wird die Brühe nicht weggeschmissen, sondern abgesiebt und dann zum Aufgießen für Risotto oder Saucen verwendet. Hält sich im Kühlschrank mindestens eine Woche, im Gefrierfach mehrere Monate.



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Schönes Wochenende,



Eure Kebo






Mein Beitrag zum Foodevent: "World Wide Summerfood", Sommerklassiker aus aller Welt, von Zorra und Birgit.

Blog-Event CXXXIII - World Wide Summerfood (Einsendeschluss 15. August 2017)
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Dienstag, 10. Januar 2017

Ragout vom Schweinefleisch mit Steinpilzen an Zwiebel-Lauch-Sauce mit Kartoffelstampf von der Pusterer Kartoffel und Rotkraut, nein Rotkohl... ein rustikales leckeres Rezept

Ragout vom Schweinefleisch mit Steinpilzen an Zwiebel-Lauch-Sauce mit Kartoffelstampf von der Pusterer Kartoffel und Rotkraut, nein Rotkohl, Rezept auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling & photography, food


Neues Jahr... ich habe es ja langsam angehen lassen... gestern hat hier die Schule wieder begonnen und so hab ich auch wieder angefangen meinen ersten Blogpost für 2017 vorzubereiten. Die vergangene Woche hatte ich genutzt, um viel Zeit mit den Minis zu verbringen, aber auch um die Wohnung Raum für Raum zu "entrümpeln". Jedes Jahr, wenn ich die Weihnachtsdekoration in den Keller räume überkommt es mich und ich räume unsere Schränke aus, sortiere zu klein gewordenes der Kinder, Spiele, die nicht mehr altersgerecht sind usw. gemeinsam mit ihnen aus. Und auch mein Kleiderschrank wurde "verschlankt". Was ich mit den aussortierten Klamotten mache? Dazu demnächst mehr :)


Ragout vom Schweinefleisch mit Steinpilzen an Zwiebel-Lauch-Sauce mit Kartoffelstampf von der Pusterer Kartoffel und Rotkraut, nein Rotkohl, Rezept auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling & photography, food


Heute aber erst mal ein Rezept, dass ich am Wochenende gekocht habe. Die Kinder hatten Oma-Opa-Tag, ganz spontan und so waren mein Mann und ich mittags allein. Da koche ich dann gerne was, das meine Kinder nicht unbedingt gerne essen... in diesem Fall eine Art Ragout vom Schweinefleisch mit Steinpilzen und einer deftigen Zwiebel-Lauch-Sauce. Das liebt der Mann. Dazu Rotkohl und Kartoffelstampf von meiner Lieblingskartoffelsorte aus dem Südtiroler Pustertal (die Kombination liebe ich :). Mehlige Kartoffeln, fast weiß und mit einer nussigen Note. Lecker!!!


Ragout vom Schweinefleisch mit Steinpilzen an Zwiebel-Lauch-Sauce mit Kartoffelstampf von der Pusterer Kartoffel und Rotkraut, nein Rotkohl, Rezept auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling & photography, food


Ragout vom Schweinefleisch mit Steinpilzen an Zwiebel-Lauch-Sauce und Rotkohl

Zutaten:
(für 2 Personen)
1 Stück Schweinefilet (ca. 15 cm)
ca. 200 gr. Steinpilze aus dem Glas (hatte ich im Herbst in Öl eingelegt)
1/2 Stange Lauch
1 große Gemüsezwiebel
50 ml Rotwein zum Ablöschen
200 ml braunen Fond (hier Rezept Grundfond)
Pfeffer, Salz

Für den Kartoffelstampf:
300 gr. mehlige Kartoffeln
etwas Milch
1 Eßl. Butter
Salz, Muskatnuss

Für den Rotkohl:
0,5 kg Rotkohl
1/2 Apfel (Braeburn)
1/2 rote Zwiebel 
1 Prise Zimt
1/8 Liter Brühe
1 Schuss Balsamicoessig
Salz und Pfeffer zum Abschmecken 


Zwiebel schälen, in kleinste Würfel schneiden und in ein paar Tropfen Öl in einem Topf glasig dünsten, Rotkohl waschen, feinblättrig klein schneiden und dazu geben. Rotkohl ebenfalls etwas andünsten, ein wenig salzen, mit einem Schuss Balsamicoessig ablöschen und mit Brühe aufgießen. Den Apfel waschen, schälen, fein reiben und dazugeben. Bei geschlossenem Deckel bei niedriger Hitze zirka 45 Minuten dünsten. Mit noch etwas Salz und Pfeffer aus der Mühle und eventuell noch etwas reifem Balsamico abschmecken.

Inzwischen die gewaschenen Kartoffeln  im Salzwasser weichkochen, Kartoffeln schälen, ausdampfen lassen und mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken. Erhitzte Milch und ein schönes Stück Butter dazu geben und durchrühren. Mit frischer Muskatnuss abschmecken, eventuell noch nachsalzen.

Gemüsezwiebel schälen, in Ringe schneiden. Lauch waschen, Strunk abschneiden und ebenfalls in Ringe schneiden. Das Schweinefilet zuputzen (Sehnen und Fett entfernen) und in Würfel schneiden.
In einer großen heißen Pfanne Lauch und Zwiebel in etwas Öl der Steinpilze andünsten, an die Seite der Pfanne schieben und das Fleisch anbraten, mit Rotwein ablöschen, Pilze dazu geben und den Jus angießen. Kurz ziehen lassen (das Fleisch ist so zart, das braucht nur ein paar Minuten).

Auf heißen Tellern anrichten und genießen :)



Ich wünsche Euch noch eine gute Woche, 

Eure Kebo



PS: Das Januar-Shelfie ist ja nicht online gegangen, aber ab Februar wieder wie gewohnt #meinshelfie am 1. des Monats :)


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Freitag, 15. Juli 2016

Typisch für... im Juli... Sommerzeit, Grillzeit... Wie bereitet man eine gute "Tagliata di Manzo" zu?

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Sommerzeit... Grillzeit... also bei uns oft und gerne! Die Minis lieben es zu grillen und das ging schon so weit, dass wir einmal (weil ja versprochen) sogar bei Regen gegrillt haben (ööööhm ich stand bei Regen draußen auf der Terrasse unterm Sonnensegel, das den Regen so einigermaßen abhält und habe gegrillt, die anderen Familienmitglieder hatten es sich im Trockenen unter der Laube am Tisch gemütlich gemacht und warteten... aber lecker war es!
Hier auf den Bildern waren die Minis allerdings bei den Großeltern und wir Erwachsenen haben gegrillt.


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Und weil "Tagliata di manzo" ein absoluter Klassiker ist, den man besonders im Sommer auf der Speisekarte eines jeden italienischen Restaurants findet von einfach bis High Class habe ich mir heute dieser Fleischzubereitung angenommen. Die Serviceart des Klassikers ist übrigens auf Rucola (also Rauke) mit Parmesanspänen drüber. Bei mir gibt es heute allerdings die Variante vom Grill mit Salat und gegrillten Zucchini und Kirschtomaten. Die beste "Tagliata di Manzo" habe ich, wie übrigens auch die beste Fiorentina in der Toscana in Castagnetto Carducci gegessen.  Davon habe ich bei "Kebo unterwegs in der Toscana" schon mal berichtet.


Tagliata di manzo


Was man dafür benötigt ist in erster Linie gut gereiftes Rindfleisch und zwar Rumpsteak oder Entrecôte. Dann ist es ganz wichtig, dass ihr das Fleisch mindestens eine halbe Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmt, es sollte Zimmertemperatur haben. Und nun habe ich schon unzählige Theorien gelesen über einlegen in Öl, vorher salzen, nachher salzen usw. Der Grillmeister in Castagnetto Carducci machte schlichtweg nichts davon vorher. Er tröpfelte lediglich ein Paar Tropfen Olivenöl auf das Fleisch. Der Grill muss richtig heiß sein und dann brät man das Fleisch scharf auf jeder Seite für etwa 2 Minuten an und dann noch mal auf der Seite des Grills, wo die Hitze weniger intensiv ist je weitere 2 Minuten. Wir mögen es Medium rare, wer es etwas mehr durch mag sollte um einige Minuten verlängern. Mit Salz und Pfeffer von der Mühle würzen. Das Fleisch vom Grill nehmen, mit Alufolie abdecken und fünf Minuten ruhen lassen. Ihr werdet sehen, wenn ihr das Fleisch ruhen lasst tritt beim Aufschneiden kein Fleischsaft mehr aus. Das Fleisch ist so butterzart, perfekt... Dazu etwas Grillgemüse, ein wenig Blattsalat aus dem Garten, Olivenöl, Balsamicoessig, ein gutes Glas halbtrockenen fruchtigen Rotwein, ein paar Grissini, Kerzenlicht, ein lauer Sommerabend... 


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Ich wünsche euch einen schönen Sommer,

Eure Kebo




Und so funktioniert es: Schreibt einen aktuellen Blogpost zum Thema, setzt bitte einen Backlink zu meinem Post/Blog und verlinkt Euren Blogbeitrag hier (bitte nicht den allgemeinen Bloglink, sondern den Postlink zu "Typisch für...", damit wir alle beim Anklicken auch gleich zu Eurem richtigen Beitrag gelangen. Natürlich freue ich mich nichts desto trotz sehr über Kommentare :-) Gerne könnt Ihr auch bei Instagram den Hashtag #typischfür setzen. Das inlinkz-Tool bleibt ab dem 15. des Monats für zwei Wochen geöffnet (bis 31.07.2016), also Ihr habt noch viel Zeit teilzunehmen. Und jetzt legt los, ich freu mich ja schon so darauf, alle Eure Beiträge zu lesen... 








Mittwoch, 30. März 2016

An Ostern gab es Lammkoteletts mit Rösti...

Feine marinierte gegrillte Lammkoteletts mit Kartoffelrösti und grünen Bohnen, dazu ein Glas Südtiroler Rotwein, Rezept auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, Foodstyling und Fotografie


Da bin ich wieder, nachdem ich ein paar Tage zwar zu Hause war, aber trotzdem "Urlaub" gemacht habe. Wir haben ganz viel Zeit gemeinsam und auch im Garten verbracht (Osterneier suchen war nur eine der Beschäftigungen), uns mit Verwandtschaft und Freunden getroffen und gut gegessen. Und weil für mich kulinarisch Lamm zu Ostern gehört, gab es unter anderem Lammkoteletts mit Rösti und grünen Bohnen.


Feine marinierte gegrillte Lammkoteletts mit Kartoffelrösti und grünen Bohnen, dazu ein Glas Südtiroler Rotwein, Rezept auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, Foodstyling und Fotografie


Lammkoteletts mit Rösti und grünen Bohnen

Zutaten:
(für 4 Personen)
12 Lammkoteletts
1 Knoblauchzehe
frischen Rosmarin
Salz, Pfeffer
6 Eßl. Olivenöl extra vergine

500 gr. grüne Bohnen (hier habe ich auf TK-Bohnen zurückgegriffen)
Salz
Butter
etwas Bohnenkraut

Man könnte die Lammkoteletts beim Knochen ganz von Fett und allem was dran hängt befreien, das wäre die elegante Variante, wie hier mal gemacht <Lammkoteletts im Kräutermantel an Spinatnudeln mit glasierten Karotten und Löwenzahn-Frühlingssalat>. Ich habe diesmal die "rustikale" Variante gewählt und sie so belassen, wie sie vom Karree runter geschnitten werden. Schon am Vorabend habe ich die kleinen Koteletts in Olivenöl, aromatisiert mit zerstoßener Knoblauchzehe und einem frischen Rosmarinzweig eingelegt.

Für das Rösti möchte ich zu <Roger Warnas Blog> verlinken, einem Blogger-Kollegen aus der Schweiz, seines Zeichens Koch und er sagt alles, was zu guten Rösti zu sagen ist. Dem habe ich nichts hinzuzufügen, außer "bon appétit".

Die Bohnen werden im Dampfgarer auf dem gelochten Gastro bei 100 Grad/100% Feuchtigkeit zirka 20 bis 25 Minuten gegart. Dann schwenke ich sie noch kurz in der Pfanne in etwas Butter ab und würze sie mit etwas Bohnenkraut und einer Prise Salz.

Die Lammkoteletts habe ich in der heißen Grillpfanne nur kurz scharf von beiden Seiten angebraten, mit Rotweinsalz und Pfeffer aus der Mühle gewürzt und dann noch ein paar Minuten ruhen lassen, damit sie durchziehen.

Alles auf vorgewärmten Tellern anrichten und bestenfalls (so haben wir es zumindest getan) zusammen mit einem guten Glas Rotwein genießen.


Feine marinierte gegrillte Lammkoteletts mit Kartoffelrösti und grünen Bohnen, dazu ein Glas Südtiroler Rotwein, Rezept auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, Foodstyling und Fotografie

Habt ihr die Osterfeiertage gut verbracht? Übermorgen ist schon der 1. April und da startet dann eine neue Runde #meinshelfie. Ich freu mich schon auf eure umdekorierten Regale.

Eure Kebo

Dienstag, 12. Januar 2016

Leichte Küche... Tafelspitz mit Gemüse...



Klar haben wir geschlemmt über die Feiertage, das bliebt zwischen den Jahren nicht aus, Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Sylvester, Neujahrstag.... Aber es gab nicht immer schwere Kost, muss ja auch nicht sein, ein Stück Tafelspitz, ganz zart, mit gedämpftem Gemüse und Salzkartofferl... schmeckt super gut und dafür gab es dann ein etwas weniger kalorienarmes Dessert ;-).




Tafelspitz mit Salzkartoffeln

Zutaten:
(für 4 Personen)
etwa 750 gr. Tafelspitz am Stück
(alternativ Bruststück vom Rind)
2 Karotten
1/2 Stange Lauch
1/2 braune Zwiebel mit Schale
2 Stängel Sellerie
etwas Petersilie
etwa 2 Teil. Salz
ein paar Pfefferkörner
ca. 1 l Wasser

Beilagen:
750 gr. Kartoffeln
4 Karotten
1/2 kleinen Weißkohl

Zubereitung:
Da muss ich einen Satz meiner Oma vorweg nehmen, die mal zu mir gesagt hat: "Kind, du musst vorher wissen, ob du eine gute Suppe, oder ein gutes Tellerfleisch haben willst. Eine gute Suppe setzt man kalt an, dann geht der Geschmack in die Fleischsuppe,  ein gutes Tellerfleisch wird heiß angesetzt, dann bleibt der Geschmack im Fleisch".

Jedenfalls nehme ich einen Suppentopf, bräune die halbe Zwiebel mit der Schnittkante nach unten an, setzte das geputzte und in grobe Stücke geschnittene Gemüse mit dem Wasser und Salz, sowie den Pfefferkörnern auf und warte bis es anfängt zu kochen. Dann gebe ich das Fleisch dazu, das vollständig mit Brühe bedeckt sein sollte. Sonst noch etwas heißes Wasser zugießen. Nun die Temperatur runter schalten, so dass der Tafelspitz nur noch simmert (köchelt). Würde er stark sieden, dann würde das Fleisch trocken. So hingegen wird es weich und bleibt saftig. So zwei Stunden sollte man schon einplanen, also rechtzeitig beginnen, denn warmhalten kann man es dann problemlos noch ein Weilchen in der heißen Suppe. Karotten im Ganzen  und Weißkohl in Scheiben geschnitten gebe ich die letzte halbe Stunde dazu, da die ja nur gar werden sollen, aber nicht verkochen.
Parallel dazu kochen die geschälten und geviertelten Kartoffeln im Salzwasser für etwa 20 bis 30 Minuten. Wenn sie gar sind abgießen, kurz abdämpfen lassen und mit etwas Butter und frischem Schnittlauch  servieren.
Den Tafelspitz am besten auf vorgewärmten Tellern servieren. Wichtig: das Fleisch immer quer zur Faser in Scheiben schneiden. Auf dem Teller noch mit ein klein wenig heißen Suppe begießen und wer mag könnte noch etwas Kernwurzel drauf reiben. Wir haben Sahnekren von meiner Mama dazu gegessen.

Und auch noch wichtig: natürlich sollte man die Suppe durch ein Sieb gießen und weiterverwenden (zum Angießen von Risotto, Cremesuppen, Saucen usw.). Sie kann auch gut portionsweise eingefroren werden. Oder, wenn ein Stückchen Tafelspitz übrig bleibt, dann gibt es am nächsten Tag immer Nudelsuppe mit Rindfleisch, das liebe ich... so wie bei Oma früher...





Da in drei Tagen schon der 15. des Monats ist und Ihr Euch gewünscht habt, dass "Typisch für..." in eine weitere Runde geht, habe ich mir wieder Themen ausgedacht. Noch nicht alle 12, denn das ist gar nicht so einfach. Deshalb inzwischen mal das Thema für den 15. Januar: "Typisch für... meine Farben". Das Thema kann wie immer ganz frei interpretiert werden, ob Einrichtungs-, Bekleidungs- oder Kochtechnisch. In drei Tagen dann alle weiteren Informationen.... Ihr seid doch mit dabei?

Habt noch einen schönen Abend, 

Eure Kebo


Sonntag, 12. April 2015

Sunday Lunch: Lammkoteletts im Kräutermantel an Spinatnudeln mit glasierten Karotten und Löwenzahn-Frühlingssalat


Die Sonne strahlt und nach einem leckeren Essen und einem schönen Spaziergang gibt es heute wieder mal ein Sonntagsessen serviert... (meine Minis haben die Inline Skates für sich entdeckt und endlich wieder Lust durch die Obstwiesen mit uns zu gehen... ist doch grad die Apfelblüte und daran kann ich mich jedes Jahr wieder aufs Neue erfreuen).



Ganz saisonal Löwenzahnsalat mit Bärlauchdressing (allerdings nur für die Erwachsenen, er hat doch relativ viele Bitterstoffe und ist nicht gerade der Kinder Lieblingssalat). Habt Ihr den schon mal gegessen? Man muss halt genau wissen, wo man ihn abschneiden kann, wo nicht gespritzt wird und nicht gerade neben der Strasse... also ich mag in sehr, so, oder auch gemischt mit Blattsalaten.



Sunday Lunch: Marinierte Kräuterlammkoteletts an Spinatnester mit glasierten Karotten und Bärlauchöl, sowie Löwenzahnsalat

Zutaten:
(für 4 Personen)


8 Lammkoteletts
Bärlauchöl zum Marinieren
Salz, Pfeffer aus der Mühle
Frische Kräuter, fein gehackt 
(ich habe Schnittlauch, frisches Bergbohnenkraut, frischen Thymian und Lavendelrosmarin verwendet)

für die Sauce:
die Abschnitte der parierten Lammkoteletts
Wurzelgemüse (Karotte, Sellerie, Lauch)
etwas Rotwein zum Ablöschen
Brühe zum Aufgießen
Salz, Pfeffer
kalte Butterwürfel zum Montieren


Beilagen:
5 Karotten
etwas geklärte Butter
Salz

350 gr. Birkel* gewalzte Spinatnester 
(empfohlen für cremige Saucen und anspruchsvolle Gerichte)
Salzwasser

für den Salat:
eine Hand voll frische Löwenzahnblätter 
ein paar Löwenzahnblüten zum Garnieren
3 Eßl. Bärlauchöl
2 Eßl. weißen Balsamicoessig
Salz, Pfeffer

für das Bärlauchöl:
gutes natives Olivenöl, frische Bärlauchblätter und eine Prise Salz






Zubereitung:
Die Lammkoteletts parieren (den Knochen von allem Fett, Fleisch und Sehnen komplett befreien, die äußere Fettschicht rund ums Fleisch ziehe ich ebenfalls ab. Die dünne Fettschicht rund um die kleinen zarten Koteletts lasse ich dran.)

Das Bärlauchöl mache ich aus gewaschenem und trocken geschleudertem frischen Bärlauch und gutem Olivenöl mit einem Prise Salz im Mixer. Ich habe es in diesem Fall nicht ganz fein gemixt, kann man aber auch machen, dann erhält es eine tiefgrüne Farbe. Hier hingegen ist der Bärlauch wie fein gehackt im Öl. Das, was man zu viel hat kann wunderbar in einem Schraubglas im Kühlschrank über viele Wochen aufbewahrt werden. (Schmeckt auch sehr fein über frisches Pasta, noch ein bisschen Parmesan drüber…) Aber heute brauchen wir einen Teil davon um die Koteletts einzulegen (in einem Gefäß mit Deckel… ich nehme einen Tupper) und gebe sie dann inzwischen in den Kühlschrank.

Etwas Bärlauchöl ist dann noch für später, zum Anrichten.

Nun die Sauce zubereiten:
In einem Topf die Lammabschnitte scharf anbraten (richtig schön dunkel anbraten), das gewaschene und in Würfel geschnittene Wurzelgemüse dazu und mit anbraten. Etwas salzen. Dann mit einem Schuss Rotwein ablöschen, mit etwas Brühe aufgießen und vor sich hin köcheln lassen. Lange köcheln lassen (ich habe sie morgens gemacht und zwei Stunden vor sich hin simmern lassen auf schwacher Hitze.) Durch ein feines Sieb gießen, nun in einen kleineren Topf geben und weiter reduzieren lassen. Hätte man auch schon am Vorabend machen können. Desto mehr sie reduziert, desto intensiver wird das Aroma und desto besser die Konsistenz. Ich hätte auch schwindeln können und einen schon vorbereiteten selbstgemachte Saucenfond, nehmen können <klick> und nur noch etwas verfeinern).
Vor dem Servieren wird die Sauce nur noch mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und mit kalten Butterwürfeln aufmontiert. Das macht sie schön sämig.

Die Karotten schneiden und wenn man mag schon in Form bringen. Eigentlich wollte ich ja kleine Karotten mit Grün dran kaufen, habe ich aber leider nicht bekommen, also habe ich diesen eben mit dem Messer eine schöne Form gegeben. Bissfest garen und dann kurz in Eiswasser geben. Dann behalten sie ihre wunderschöne Farbe. Vor dem Servieren nur noch kurz in geklärter Butter schwenken und etwas salzen.

Die Löwenzahnblätter für eine Weile in kaltes Wasser geben (das mildert die enthaltenen Bitterstoffe). Dann trockenschleudern. Für das Dressing ganz simpel Bärlauchöl, weißen Balsamicoessig, Salz und Pfeffer mischen und den Salat damit mischen. In Schälchen verteilen und mit einer Löwenzahnblüte garnieren.

Die Nudeln nach Packungsanweisung in viel Salzwasser kochen (etwa 5 Minuten).
Inzwischen auch die Lammkoteletts in einer heißen Pfanne kurz von beiden Seiten anbraten und dann die Hitze runter nehmen und nur noch ruhen lassen. Öl braucht Ihr keines in die Pfanne geben, das Öl vom Marinieren ist ja dran. 
Die Spinatnester von Birkel* abseihen und in Form eines Nests auf dem vorgewärmten Teller anrichten. Je zwei Lammkoteletts in die frischen gehackten legen und auf das Spinatnest geben. Etwas Sauce rund herum, die glasierten Karotten und ein paar Tupfer frisches Bärlauchöl.

Den Salat dazu servieren.

Die Lamkoteletts waren ganz zart und wir haben richtig fein geschlemmt!



 Seit vorgestern ist es ja so schön warm, dass die Outdoosaison voll und ganz beginnt… da nutzen wir jede Gelegenheit, um auf der Terrasse zu essen und ganz gemütlich das Wochenende zu leben…

Auch Euch wünsche ich noch einen schönen Sonntag… genießt die kleinen schönen Dinge des Lebens,

Eure Kebo




Übrigens: Die #SpätzleParade von Birkel* COOKIN läuft noch bis zum 27.04.2015... es gibt so tolle Preise zu gewinnen... ich mache auch mit:





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Ein Danke an die Firma Birkel für die schöne Kooperation!