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Dienstag, 10. März 2020

Vollweizen Krustenbrot... Brotbacken muss nicht kompliziert sein!

Brotbacken, Backliebe, selber Brot backen ganz einfach, simple Brotrezepte, Vollweizen Krustenbrot, Südtiroler Foodblog kebo homing


Zumindest mag ich es nicht kompliziert und das Resultat ist lecker, also muss man nicht aus allem eine Philosophie machen. Einfach tun, ausprobieren, experimentieren. So entsteht für mich Kreativität beim Kochen oder Backen. Klar, das alles ist einfacher, wenn man wie ich gute Grundkenntnisse als Basis hat... jedenfalls sind bei mir viele gute Rezepte daraus entstanden, was grad da war. So auch gestern, wir hatten kein Brot mehr, aber gutes Vollweizenmehl, Salz, Wasser....



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Vollweizen-Krustenbrot ganz easy selbstgemacht

Rezept:

Zutaten:
650 gr. Vollweizenmehl
350 gr. Weizenmehl 00
1,5 EL Salz
650 - 700 ml Wasser
2 TL Waldhonig
1 Päckchen Trockenhefe (7 gr.)

Zubereitung:
Mehl in eine Schüssel geben, Trockenhefe untermischen, handwarmes Wasser dazu geben (gebt nicht gleich alles rein, erst mal 2/3 und dann nachschütten), Honig und Salz dazu geben. Den Teig zügig mit der Knetmaschine durchkneten und Schüssel mit einem Tuch abdecken. 

Variante 1: Bei Zimmertemperatur (keine Zugluft, das mag der Teig nicht so gerne) mindestens 2 Stunden, besser 3 gehen lassen. 
Variante 2: Abends in den Kühlschrank stellen oder in einem kühlen Raum ca. 12 Stunden gehen lassen.

Den Backofen auf 240 Grad Ober- und Unterhitze aufheizen.

Etwas Weizenschrot auf das Backblech streuen, den Teig ohne ihn noch mal zu kneten aufs Blech kippen, leicht mit Mehl bestäuben und eventuell einschneiden.

Eine feuerfeste Schüssel mit kaltem Wasser auf den Boden des heißen Ofens stellen, das Blech einschieben und zirka eine Stunde backen.

Wirklich einfach und richtig gut. Scheut euch nich vor den 1,5 EL Salz, die braucht es wirklich, auch wenn es im ersten Moment viel erscheint. Probiert es aus, gelingt bestimmt.

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Habt eine gute Woche,

Eure Kebo


Noch eine Reihe einfacher Brotrezepte findet ihr unter dem Label "Brot" bzw. ein paar hab ich euch anbei rausgesucht:









Mittwoch, 12. April 2017

Frische Ciabatta aus dem Ofen und dazu Bärlauch-Tomaten-Butter... große Brotliebe


Selbstgebackenes Ciabatta Brot mit Bärlauch Tomaten Butter Brotrezept Aufstrichrezept auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, Foodstyling & photography


Dieses Jahr musste ich gar nicht weit, der ausgesäte Bärlauch in meinem Garten ist nämlich wieder aufgegangen und so kann ich nun im Frühling jederzeit wenn mir danach ist Bärlauch pflücken und was daraus machen. Nachdem ich das selbstgemachte Ciabatta Brot aus dem Ofen geholt habe war mir sehr nach einem "gschmackigen" Aufstrich.... und es wurde eine Bärlauch-Tomaten-Butter.


Selbstgebackenes Ciabatta Brot mit Bärlauch Tomaten Butter Brotrezept Aufstrichrezept auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, Foodstyling & photography


Bärlauch-Tomaten-Butter

Zutaten:
150 gr. Butter
8 eingelegte Tomaten
8 Bärlauchblätter
Salz und Pfeffer aus der Mühle


Die Butter schaumig rühren, den Bärlauch waschen und mit dem Messer fein schneiden. 
Die eingelegten Tomaten habe ich vergangenen Sommer gemacht. Dafür wurden Kirschtomaten halbiert, entkernt und über Nacht im Dörrapparat getrocknet. Dann habe ich diese in Olivenöl mit ein paar Kapern und etwas frischem fein geschnittenem Rosmarin eingelegt. Schmecken auch pur ganz vorzüglich auf geröstetem Weißbrot. In diesem Fall aber wurden sie mit dem Messer klein geschnitten und unter die Butter gemengt. Mit grob gemahlenem Salz und etwas Pfeffer aus der Mühle abschmecken und schon hat man einen sehr leckeren Brotaufstrich.

Das Rezept für die Ciabattabrote findet ihr hier, wobei ich diesmal kein Vollweizenmehl verwendet habe, sondern weißes Weizenmehl (00). 


Selbstgebackenes Ciabatta Brot mit Bärlauch Tomaten Butter Brotrezept Aufstrichrezept für "Was aufs Brot! Brotaufstriche! auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, Foodstyling & photography


Und weil es perfekt zu Zorras Event "Was aufs Brot! Brotaufstriche" passt, verlinke ich mit dem Kochtopf


Blog-Event CXXVIV – Was aufs Brot! Brotaufstriche (Einsendeschluss 15. April 2017)

Samstag, 31. Dezember 2016

Roggenbrot... Sylvesterbrot... Frohes Neues Jahr... Happy New Year... Buon anno 2017

Sylvesterbrot Roggenbrot 2017 mit Glückwünschen fürs Neue Jahr und einem einfachen leckeren Brotrezept beim Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling & photography, bread recipe



Schnell ist es gegangen, irgendwie dahin geflogen, grade hatten wir noch den Frühling gefeiert, uns über den schönen Sommer gefreut, den goldenen Herbst genossen und jetzt ist es schon wieder um das Jahr. Vieles ist dieses Jahr passiert hier im kleinen, aber vor allem auf der Welt und vieles war nicht schön und empfinde ich als sehr beunruhigend. Deshalb möchte ich uns allen vor allem eines wünschen für das Neue Jahr: Frieden!


Sylvesterbrot Roggenbrot 2017 mit Glückwünschen fürs Neue Jahr und einem einfachen leckeren Brotrezept beim Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling & photography, bread recipe


Diese Jahr gibt es kein Tutorial für rosa Glücks-Marzipanschweinchen, keine Glücksbrioche fürs Neujahrs-Frühstück sondern einfaches gutes Roggenbrot.

Sylvester Roggenbrot 2017

Zutaten:
für 4 Buchstaben Höhe ca. 30 cm
200 gr. Weizenvollmehl
200 gr. Weizenmehl
600 gr. Roggenmehl
2 Briefchen Trockenhefe (14 gr.)
1/4 Liter lauwarmes Wasser
1/2 Liter lauwarme Vollmilch
1 Eßlöffel Kräutersalz
1 Teelöffel Zucker
1 Teelöffel Koriander

eventuell Sesam- und Sonnenblumenkörner zum Bestreuen

Zubereitung:
Das Mehl mit allen trockenen Zutaten vermischen und anschließend Milch und Wasser zugeben. Den Teig mit der Küchenmaschine gut durchkneten bis er Blasen wirft.
Mit einem Küchentuch abdecken und mindestens 2 Stunden gehen lassen (er sollte sein Volumen verdoppeln).
Anschließend auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig leicht durchkneten, in vier ungefähr gleich große Teile teilen und die Jahreszahlen formen (man kann natürlich auch einfach vier kleine Laibe formen). Auf zwei mit Backpapier ausgelegte Bleche geben und noch mal mit einem Küchentuch abdecken und etwa eine Stunden ruhen lassen. 
Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen und eine feuerfeste kleine Schüssel mit kaltem Wasser hinein stellen.
Eventuell mit Wasser bepinseln und mit Körnern nach Wahl bestreuen.
Backzeit ca. 25 Minuten.


Sylvesterbrot Roggenbrot 2017 mit Glückwünschen fürs Neue Jahr und einem einfachen leckeren Brotrezept beim Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling & photography, bread recipe


Danke an alle, die kebo homing auch in diesem Jahr wieder begleitet haben, die bei mir gelesen und kommentiert haben. Ich wünsche Euch von ganzem Herzen ein gutes friedvolles und glückliches Neues Jahr und hoffe, wir lesen uns wieder in 2017!!!

Eure Kebo

Sonntag, 16. Oktober 2016

World Bread Day 2016... das Kürbisbrot ist der Knaller!

Kürbisbrot zum World Bread Day 2016, Rezept beim Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling and photography, pumpkin bread recipe


Dieses Jahr möchte ich mir nicht nehmen lassen, wieder am World Bread Day teilzunehmen. Zum einen, weil ich es liebe, selbst Brot zu backen und gutes, ehrliches Brot ohne Zusatzstoffe am liebsten mag. Zum anderen, weil wir das Glück haben, tägliches Brot zu haben, im Unterschied zu vielen anderen Menschen, die nicht wissen, wovon sie leben sollen und das sollte es eigentlich nicht mehr geben auf dieser Welt!


Kürbisbrot zum World Bread Day 2016, Rezept beim Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling and photography, pumpkin bread recipe


Schon lange möchte ich mal Kürbisbrot backen und heute habe ich es getan. Ein Viertel meines kleinen Hokkaido-Kürbisses habe ich dafür gedämpft, grob püriert und einem ganz einfachen Brotrezept beigefügt. Eigentlich sollten die zwei Brote ja rund werden, aber sie sind in der zweiten Ruhephase der Laibe auf dem Blech noch mal so aufgegangen, dass sie sich den ganzen Platz des Backblechs erobert haben und jetzt sind sie eben (fast) eckig. Das tut dem Geschmack und der Konsistenz aber keinen Abbruch.


Kürbisbrot zum World Bread Day 2016, Rezept beim Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling and photography, pumpkin bread recipe
Kürbisbrot für den World Bread Day 2016

Zutaten:
für zwei Laibe
600 gr. Roggenmehl
650 gr. Weizenmehl
1,5 Eßl. Salz
2 Teel. Trockenhefe
300 gr. Kürbispüree
800 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung:
Den Kürbis waschen, ein Viertel rausschneiden, Kerne entfernen, in grobe Stücke schneiden und mit ein paar Eßl. Wasser langsam weich dämpfen. Verbleibende Flüssigkeit ganz ausdampfen lassen. Nun kann man den Kürbis ganz fein pürieren, oder so wie ich es getan habe leicht stückig nur mit der Gabel zerdrücken. Ich mag die kleinen Kürbisstückchen im Teig, aber das ist reine Geschmackssache.

Mehl mit Salz und Hefe mischen.

Die Hälfte des Wassers mit dem Kürbispüree mischen und zum Mehl dazu geben. Mit der KitchenAid gut durchkneten und nach und nach noch Wasser zugeben.

Den Teig habe ich abends angesetzt und über Nacht auf zwei Schüsseln aufgeteilt und mit Klarsichtfolie abgedeckt über Nacht auf die Terrasse gestellt (ca. 10 Grad). Man kann ihn natürlich auch in den Kühlschrank stellen. Auf zwei Schüsseln aufgeteilt deshalb, weil er ziemlich aufgeht.

Am nächsten Tag etwas Mehl auf dem Brett verteilen, den Teig von je einer Schüssel zum Laib formen und aufs Backblech geben. Oberfläche leicht mehlieren. Dort die zwei Laibe noch mal eine Stunde abgedeckt mit einem Küchentuch gehen lassen und dann im vorgeheizten Backofen bei 240 Grad Ober- und Unterhitze zirka eine Stunde backen. Sollten sie nach etwa vierzig Minuten anfangen dunkel zu werden evt. mit Alufolie abdecken. Aber eine schöne braune Krume sollen sie schon haben.


Kürbisbrot zum World Bread Day 2016, Rezept beim Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling and photography, pumpkin bread recipe



Das Brot ist der Knaller, ich kann Euch nur empfehlen, es nach zu backen!

Schönen Sonntag,

Eure Kebo




World Bread Day 2016 (October 16)

Das Rezept wird verlinkt mir Zorra's Kochtopf, die das Event ausrichtet.

Samstag, 7. November 2015

Das beste Brotrezept meiner Sammlung... Vollweizen-Ciabatta... und ich hab es endlich getan!!!

Die besten Vollweizen Ciabatta Brote die ich je gebacken habe, das Rezept gibt es auf dem Südtiroler Foodblog kebo homing, Foodstyling und Fotografie

Endlich habe ich es getan... ich habe den Teig gaaaaanz lange gehen lassen (lange Teigführung nennt man das wohl im Fachjargon) aber wie auch immer man es nennt, es hat sich so was von gelohnt! Gestern nach dem Essen wollte ich Brot backen... aber eigentlich brauche ich es erst Samstag früh zum Frühstück, da konnte ich doch den Teig jetzt machen und die 14 Stunden langsam gehen lassen und dann morgens die Brote ganz frisch backen und noch lauwarm genießen... gedacht getan. Benutzt habe ich ein simples Ciabatta-Rezept, das ich schon oft mit normalem 550er Weißmehl gemacht hatte. Diesmal wollte ich es aber etwas abändern...

Die besten Vollweizen Ciabatta Brote die ich je gebacken habe, das Rezept gibt es auf dem Südtiroler Foodblog kebo homing, Foodstyling und Fotografie

Die besten Vollweizen-Ciabattas ever

Zutaten:
(für 4 Brote)
550 gr. Weizenvollmehl
300 gr. Weizenmehl 00 oder 550
1,5 Eßl. Meersalz
1 Teel. Trockenbackhefe
1 Prise Zucker
600 bis 700 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung:
Mehl, Salz, Trockenhefe und Zucker in die Schüssel geben, miteinander vermischen und dann nach und nach das Wasser einarbeiten. Es wird ein relativ weicher Teig. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und den Teig (und jetzt anders als sonst) an einem kühlen Ort (im Sommer würde ich ihn wohl in den Kühlschrank stellen) mindestens 12 Stunden gehen lassen.

Also habe ich heute früh dann den Teig geholt (die Menge hat sich mehr als verdoppelt) und auf einem gut bemehlten Blech vier Portionen mit der Teigspachtel abgestochen und leicht bemehlt aufs mit Backpapier ausgelegte Blech gegeben. Mit einem Tuch abgedeckt noch mal 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Gut, dass die Sonne schon reingeschaut hat in die Küche :-)

Backofen auf 200 Grad Umluft mit Unterhitze vorheizen und jeweils ein Blech auf der untersten Schiene etwa 40 Minuten backen. Das Brot auf einem Gitterrot abkühlen lassen und spätestens jetzt hat sich das frühe Aufstehen gelohnt, denn zum Frühstück gab es noch leicht warmes Brot mit einer wunderbaren Krume und innen perfekt aufgegangen. Unbedingt nachbackenswert!

Die besten Vollweizen Ciabatta Brote die ich je gebacken habe, das Rezept gibt es auf dem Südtiroler Foodblog kebo homing, Foodstyling und Fotografie

Und da ich ja öfters Brot backe und Ihr vielleicht auf den Geschmack gekommen seid, es auch mal zu versuchen, mehr Brotrezepte hier: <klick>

Mittwoch, 20. Mai 2015

Alles GUT? Nein, nicht wirklich.... aber gute Sommerküche... Sesam Burger Buns... Chicken Burger Deluxe



Es ist schon verflixt, da steckt man voller Ideen, will ganz viel umsetzen, es geht einem gut und dann... drängeln sich meine Bandscheiben mal wieder in den Vordergrund und "BÄÄÄÄNG", nichts geht mehr... Besonders längeres Sitzen schmerzt, was ein Arbeiten am Computer über längere Zeit unmöglich macht. Also musste ich runter fahren, ob ich wollte oder nicht. Ein gezwungenes AUS sozusagen. Das mag ich ja gar nicht, wenn ich fremd bestimmt werde, wenn ich nicht so kann, wie ich möchte. Und jetzt, jetzt geht es ein klein wenig besser, aber noch weit entfernt von gut. Danke an jene von Euch, die mir geschrieben haben, darüber habe ich mich sehr sehr gefreut! 




Gut, dass ich Anfang Mai bei super Wetter ab und an Fotos von meinem Essen gemacht habe und so endlich wieder mal was leckeres posten kann. Es gibt Burger, mit selbst gemachten Burger-Buns, ist doch klar. Wie sagte mein Mann letztens: "... also wundern dürfen wir uns nicht, wenn unsere Kinder Convenience-Food verschmähen... bei Mc X gibt es keine solchen Burger!!!" Das Kompliment ging runter wie Öl und weil sie meiner Familie so gut geschmeckt haben, muss ich das Rezept einfach mit Euch teilen.


Chicken Burger Deluxe
with Homemade Burger Buns

Zutaten:

Für 10 bis 12 Sesam-Brötchen:
500 gr. Weizenmehl Type 00
7 gr. Trockenhefe
300 ml handwarmes Wasser
1 Teel. Salz
1 Teel. Zucker
50 ml zerlassene Butter
1 Ei

1 Eigelb + 1 Eßl. kaltes Wasser zum Bestreichen
Sesamkörner zum Bestreuen

Zubereitung:
Das Mehr in eine Rührschüssel geben, mit Trockenhefe, Salz und Zucker mischen, Wasser dazu geben und in der Küchenmaschine durchrühren lassen. Dann die zerlassene Butter und das Ei unterkneten. Den Teig anschließend so lange kneten lassen, bis er Blasen wirft.
Den Teig habe ich abgedeckt im Kühlschrank bei ca. 6/7 Grad 12 Stunden gehen lassen.
Den deutlich voluminöseren Teig (deshalb immer ein Gefäß für die Gärung des Teigs nehmen, das mindestens das doppelte Volumen der Ausgangsmasse hat) aus dem Kühlschrank nehmen und in etwa 12 gleich große Teile teilen und mit etwas Mehl zu runden Brötchen formen.
Diese noch mal 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen. Dann ein Eigelb mit einem Esslöffel kaltem Wasser verquirlen und die Buns damit bestreichen, mit Sesam bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Unter- und Oberhitze etwa 20 Minuten backen. (Ich hab eine kleine feuerfeste Schüssel mit kaltem Wasser mit rein gestellt.) Die goldbraun gebackenen Brötchen auf einem Gitter erkalten lassen.
Die Hälfte der Brötchen habe ich ganz frisch eingefroren, die anderen haben wir für unsere Hamburger Deluxe gebraucht...




Für die Hamburger (etwa 6 Stück:
500 gr. Hühnerbrust
Eiswürfel
1/2 Lauchstange
frischen Thymian
1 Teel. Maille Dijon-Senf 
Salz
grünen Pfeffer
1 Eigelb
1 Eßl. Brotbrösel
etwas Rapsöl zum Braten

Die Hühnerbrust mit den Eiswürfeln in der Küchenmaschine (scharfes Messer!) zügig zerkleinern. Anschließend den Lauch waschen und in feinste Würfel schneiden. Das Hühner-Faschierte mit allen Zutaten mischen und anschließend gleich weiterverarbeiten. Eine flache Pfanne heiß werden lassen und etwas Öl reingeben. Die geformten Burger von beiden Seiten anbraten und bei reduzierter Hitze fertig braten lassen.

Inzwischen noch etwas Sauerrahm mit 1 Prise Salz, 1 Knoblauchzehe, und einem Spritzer frischer Zitrone mischen.

Ganz nach Gusto Tomaten, Salat, rote Zwiebeln oder was Euch sonst noch schmecken würde vorbereiten.

Das Burger-Brötchen auseinander schneiden und die Schnittfläche kurz anrösten. Salatblatt, Tomatenscheiben, Hamburger, Sourcream und Zwiebelscheiben drauf anrichten, den Deckel drauf und am besten so wie wir auf der Terrasse bei herrlichem Wetter mit Appetit verspeisen ;-)




Das Blogevent "Typisch für... den Mai... meine Blumen" musste ich verschieben, was mir sehr leid tut. Ich würde es nun gerne ausnahmsweise diesen Monat vom 22. bis 29. Mai veranstalten. Solltet Ihr Euren Beitrag schon am 15. online geschaltet haben, so könnt Ihr ihn selbstverständlich sehr gerne trotzdem verlinken. Ist das ok für Euch? Ich hoffe, dass Ihr trotz der notgedrungenen Verschiebung mit dabei seid und freu mich auf Eure Beiträge. Also bis Freitag?
Und der Zeitmanagementkurs wird heute auch noch verlost und diese Woche der Gewinner bekannt gegeben. Normalerweise bin ich ja sehr verbindlich und zuverlässig, aber was soll man machen...

Eure Kebo




Eine vegetarische Vollwert-Burger-Alternative habe ich hier für Euch <klick

Donnerstag, 30. April 2015

Focaccine... oder jeder darf sein Brot machen wie er will!!!


Focaccia oder in diesem Fall Focaccine (weil sie klein sind)... wer einmal in Ligurien war weiß, dass es dort DAS Brot ist. Wenn man dort einen Aperitif trinken geht kriegt man Focaccia dazu, als Snack zwischendurch gibt es sie ebenfalls. Und sie schmecken so gut. Ein ganz einfaches Brot, hergestellt nur aus Mehl, Salz, Hefe, Wasser und Olivenöl. Und dann das typische, die in den Teig hineingedrückten Löcher, bevor sie gebacken werden, die Focaccie. Deshalb nennt man sie wohl auch Schiacciate (schiacciare für "quetschen"). Wobei ich die Schiacciata im Original etwas länger gebacken und trockener kenne. Die Focaccia hingegen darf ruhig etwas aufgehen und "flaumiger" sein. Ganz original wird vor dem Backen noch etwas grobes Salz drauf gestreut. Aber dann gibt es natürlich Varianten... wir haben uns für schwarze Taggiasca-Oliven, die ich selbst eingelegt habe, getrocknete und in Olivenöl eingelegte Tomaten, frische Kirschtomaten und natürlich frischen Rosmarin entschieden. Allein das Aroma des Rosmarins der durch die Wohnung strömt, vermischt mit dem Duft von den Brot frisch aus dem Ofen, ein Genuss... 


Focaccine (oder kleine Focaccie)


Zutaten:
(für ca. 8 Stück)
800 gr. Mehl
3 Teel. Trockenhefe
2 Teel. Salz
eine kleine Prise Zucker
3 Eßl. Olivenöl
500 ml lauwarmes Wasser



Zubereitung:
Früher habe ich mehr Hefe genommen und auch frische Hefe, mittlerweile habe ich den Hefeanteil reduziert und greife gern auch zu Trockenhefe. Die habe ich immer im Haus und kann so ganz spontan loslegen.
Das Mehl in die Rührschüssel geben, Salz dazu und untermischen, die Hefe, das handwarme Wasser und das Olivenöl, sowie eine Prise Zucker als Nahrung für die Hefe. Mit der KitchenAid durchkneten lassen, bis der Teig schön seidig ist und leichte Blasen wirft. Den Teig abgedeckt mindestens eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen oder, was ich alternativ auch oft mache, den Teig abends zubereiten, abdecken und im Kühlschrank über Nacht kalt gären lassen. 
Dann den Teig noch mal durchkneten, auf einer bemehlten Arbeitsfläche in 8 gleich große Teile teilen, kleine Fladen formen und auf ein Backblech geben. Noch mal mit einem Tuch abgedeckt und 30 Minuten ruhen lassen.
Backofen auf 240 Grad Umluft mit Unterhitze vorheizen.
Nun kann man die gewünschten Zutaten in den Teig mischen, oder wie wir (das macht den Minis mehr Spaß) die Oliven und Tomaten in die geformten Teigfladen drücken. Und natürlich die für Focaccia charakteristischen Vertiefungen hineindrücken. Mit grobem Meersalz aus der Mühle und etwas Rosmarin bestreuen (den man nicht wie ich es getan habe klein hacken muss, man kann die Nadeln auch ganz drauf geben, aber wir haben sie lieber fein gewiegt).
Das Backblech auf unterster Schiene einschieben und die Focaccine etwa 8 bis 12 Minuten backen.

Und ganz fein sind sie, wenn man noch etwas ligurisches Olivenöl in einem Schüsselchen dazu reicht und die mundgerechten Stückchen darin eintunkt. 



Und damit nehme ich heute am BBD#73 von Zorra teil...

Bread Baking Day #73 - Brot aus aller Welt / Breads around the world (last day of submission May 1, 2015)

Mittwoch, 25. Februar 2015

Vegetarischer Linsenburger im homemade Vollweizenbrötchen, mit Vogerlsalat, gebratenem Fenchel, feinen Röstzwiebeln und einer Sauerrahmkräuterknoblauchsauce...


Burger sind ja ein absolutes Kinderwunschessen bei uns, aber selbstgemacht, nicht bei Mc Co. & so... und da versuche ich mich immer wieder in neuen Varianten. Diesmal einen saisonalen vegetarischen Vollwert-Burger, ehrlich gesagt, vergangene Nacht konnte ich nicht schlafen und kurz nach fünf habe ich mich dann entschlossen, was zu tun, statt weiter im Bett zu liegen und die Decke anzustarren. Also habe ich mir diesen Burger überlegt. Und er war der Mega-Renner heute Mittag, ich kann es nicht anders sagen!!! Sogar meine Große meinte, der schmeckt super und das will schon was heißen... Ihr zu liebe habe ich Ihn auch gemacht, sie hat sich nämlich vorgenommen, in der Fastenzeit auf Fleisch zu verzichten und zieht das bisher knallhart durch, was mir Respekt abverlangt (hatte ich mir doch vorgenommen auf Süßes weitgehend zu verzichten und vergangenes Wochenende dann nicht gehalten...)


Und fototechnisch wollte ich mich mal ausprobieren und auf dunkel und kontrastreich machen. Sonst hab ich es ja eher immer mit hell ;-)  Ich finde es auch wesentlich schwieriger, mit dunklem Hintergrund zu arbeiten. Was meint Ihr? Dunkel auch ok, oder besser wieder nur hell und licht?


Vegetarischer Linsenburger im homemade Vollweizenbrötchen, mit Vogerlsalat, gebratenem Fenchel, feinen Röstzwiebeln und einer Sauerrahmkräuterknoblauchsauce

Vollweizen-Burger-Buns:

Zutaten:
700 gr. Weizenvollkornmehl gemahlen(Type 1800)
500 bis 600 ml handwarmes Wasser
1,5 Teel. Salz
1 Päckchen Trockenhefe

Zubereitung:
Zuerst etwa zwei Drittel des Wassers in die Rührschüssel, Mehl dazu und in der Küchenmaschine durchrühren lassen. Dann restliches Wasser dazu geben. Anschließend Salz und Hefe. Den Teig so lange kneten lassen, bis er "Blasen" wirft.
Den Teig abgedeckt im Kühlschrank bei ca. 6-7 Grad etwa 10 bis 12 Stunden gehen lassen. (Oder bei ca. 38 Grad mind. 30 Minuten).
Teig aus dem Kühlschrank nehmen, in etwa 12 gleich große Teile teilen und mit etwas Mehl zu runden Brötchen formen. Diese noch mal 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen. 
Inzwischen den Backofen auf 220 Grad Unter- und Oberhitze vorheizen und eine kleine Schüssel mit Wasser reinstellen. Die Buns etwa 20 Minuten backen und anschließend auf einem Gitter erkalten lassen.

Linsenburger:
(ca. 8 Stück)

Zutaten:
200 gr. Linsen (habe Tellerlinsen verwendet)
etwa 100 ml der Kochflüssigkeit
5 Eßl. feines Polentagries (Maisgries)
1 Eßl. Mehl
2 Eier
eine kleine halbe Stange Lauch
1 Eßl. Butter
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Curcuma (zirka 1 Teel.)
Öl zum Anbraten

Zubereitung:
Als erstes die Linsen waschen, dann in einem Topf mit kochendem Wasser bedecken, salzen, Deckel drauf und wenn sie anfangen zu köcheln Herd aus machen und ziehen lassen. Dauert nicht all zu lange, sie sollen noch Biss haben.
Den Lauch waschen und in feine Würfel schneiden. Diese in Butter glasig dünsten.
In einer Schüssel Linsen, etwa 100 ml von dem Kochwasser, Lauch und Polentagries, Eier und Gewürze geben und vermengen. Die Masse etwas quellen lassen. Anschließend die Burger formen und in etwas heißem Öl in der Grillpfanne von beiden Seiten etwa 4 Minuten anbraten.


Sauerrahm-Kräuter-Knoblauchsauce

Zutaten:
200 ml Sauerrahm
Salz
1 bis 2 Knoblauchzehen
frische Petersilie und ein wenig Kerbel

Die Kräuter waschen und fein schneiden, Knoblauchzehen durch die Presse drücken, mit dem Sauerrahm verrühren und mit Salz abschmecken.


Finish:
Zwiebelringe von der roten Zwiebel und Scheiben vom Fenchel ebenfalls auf der Grillpfanne kurz anbraten und würzen. Vogerlsalat waschen und trocken schleudern. Auch die beiden Brötchenhälften kurz anrösten, wenn man mag. Dann auf die untere Brötchenhälfte erst den Salat, dann den Linsenburger, Fenchelscheibe, Röstzwiebeln und natürlich Sauerrahm nach Belieben. Fertig!

Ich kann Euch nur nahe legen, den mal zu probieren, er ist es allemal wert.



Mit diesem Beitrag nehme ich an einem italienischen Wettbewerb des DiVitaMagazine teil, Thema: "Hamburger, buono autentico e sano" #hamburgerdivita , haltet mir bitte die Daumen...