Nicht dass jetzt jemand hofft, nur weil der Käsekuchen keinen Boden hat hat er keine Kalorien... da muss ich euch leider enttäuschen (und mich gleich mit ;-) ) Aber ich liebe Käsekuchen und hatte mir schon vor Jahren mal ein Rezept von einer Freundin abgeschrieben. Gemacht hat ich trotzdem immer wieder meinen Favoriten: "Klassischer Käsekuchen"
Nun ist mir beim Durchsehen des Ordners voller Rezepte (jaaaa, ich habe noch Ordner mit aus Zeitschriften ausgeschnittenen oder von Freunden und Verwandten abgeschriebenen Rezepten, ordentlich sortiert nach Kategorien, altmodisch, ich weiß...) das vom Käsekuchen ohne Boden in die Hände gekommen und ich dachte mir: "... jetzt oder nie...)
Käsekuchen ohne Boden
Zutaten:
(für eine Springform D. 24 - 26 cm)
750 gr. Magerquark
5 Eier
200 gr. Butter
200 gr. Zucker (aus der Dose mit der Vanilleschote)
2 EL Weizengrieß
1 Pkg. Vanille-Puddingpulver (mit Bourbonvanille)
1 Prise Salz
1 unbehandelten Zitrone
1/2 Päckchen Backpulver
Butter zum Ausbuttern der Form und etwas Mehl
Puderzucker
Zubereitung:
Die Form ausbuttern und mehlieren. Den Backofen auf 160 Grad Heißluft vorheizen.
Eiweiß mit einer Prise Salz zu Eischnee schlagen.
Die zimmerwarme Butter mit dem Zucker cremig rühren, dann nach und nach die Eigelb zugeben und sehr gut schaumig rühren (oder noch besser, von der Küchenmaschine rühren lassen).
Puddingpulver mit dem Gries, dem Backpulver und dem Abrieb der Schale einer Bio-Zirone mischen und zusammen mit dem Quark unter die Eimasse rühren. Nun nur noch den Eischnee unterheben und die Masse in die Form geben und glatt streichen.
Auf der zweiten Schiene von unten ca. 45 Minuten backen. Dann den Ofen ausschalten und den Kuchen noch ca. 10 Minuten drinnen lassen, so sackt er nicht so in sich zusammen. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, aus der Form lösen und mit Puderzucker bestreuen.
Er ist ganz flaumig und schmeckt wirklich fein, aber ich bin ein großer Fan von Käsekuchen, der eine Nacht im Kühlschrank verbracht hat. Da wird er kompakter, sehr saftig und mmmmhhhhhh... Achtung Suchtgefahr!!!!
Ach ja, falls sich jemand von euch fragt, warum von den Blättern der Hortensie in der Vase die Blattspitzen abgeschnitten sind, ich hab mal gelesen, wenn man Triebe im Wasser vorziehen möchte sollte man das tun, da treiben sie schneller Wurzeln aus. Ob diese Theorie stimmt weiß ich nicht, aber kleine weiße Wurzeln haben sie inzwischen und ich werde sie wohl dieser Tage umtopfen und mit etwas Glück groß ziehen. Die blühenden Stängel sind vom Schnittknoblauch aus dem Garten - Hochbeet. Ich finde sie sehr dekorativ und so durften sie mit in die Vase.
Schönen Sonntag Abend noch und einen guten Start in die neue Woche,
Eure Kebo
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