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Sonntag, 5. April 2020

Brioches... Hefeknoten mit Schoko, Zimt und Zucker... Sonntagsglück

Hefeknoten, Germknöpfe, Kanelchokladbullar, Brioches, Kakaorosen, das Rezept für dieses Seelenfutter gibt es auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, Backliebe, Hefegebäck, sich gutes tun , #wirbleibenzuhause





Über einen Monat  verbringen wir jetzt schon zu Hause wegen Covid-19 (Corona), machen Homeschooling, ab und an fällt einem von uns die Decke auf den Kopf, aber dann bauen wir uns gegenseitig auch wieder auf... und wir versüßen uns das Leben! Auch das hilft... sich Gutes tun....

Soulfood, Seelenfutter... das braucht es jetzt auch. Die Germknöpfe (Hefeknoten) eignen sich hervorragend als Seelentröster, fluffig und weich, leicht schokoladig, ein Hauch von Zimt... Man zieht sie auseinander und mmmmhhhhh.... Überhaupt duftet die ganze Wohnung danach und so kann man jedem Familienmitglied das morgens aufsteht ein Lächeln ins Gesicht zaubern...


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Hefeknoten, Germknöpfe, Kanelchokladbullar, Brioches, Kakaorosen oder wie auch immer man sie nennen mag :)

(Rezept für ca. 16 faustgroße Hefeteilchen)

Zutaten:

für den Hefeteig:
850 gr. Mehl
1 Prise Salz
100 gr. Zucker (aus der Dose mit der Vanilleschote)
1 EL Honig
16 gr frische Hefe
500 ml lauwarme Milch
150 gr Butter

für die Füllung:
150 gr zerlassene Butter (und zum Anpinseln der Knoten)
100 gr braunen Zucker
3 EL reines Kakaopulver
1 - 2 TL Zimt


Zubereitung:
Mehl, Salz und Zucker in eine Schüssel geben.
Die Milch lauwarm erwärmen und die Butter ebenfalls schmelzen.
Nun Butter, Milch, 1 EL Honig und Milch mischen, ins Mehl mittig eine Mulde drücken und die Mischung dort hineinschütten. Leicht mit Mehl bestäuben und zirka 20 Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen. Die leichte Mehlschicht bekommt Risse, wenn das "Dampfl" bereit ist. Dann alles gut verkneten bis der Teig glatt und glänzend ist. Mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort 2,5 Stunden gehen lassen. 
Arbeitsfläche leicht mit Mehl bestreuen, den Teig aus der Schüssel nehmen und etwa 1,5 cm dick ausrollen. 
Bis zur Hälfte mit zerlassener Butter bestreichen. Zimt, Zucker und Kakao mischen und gleichmäßig draufstreuen. Die leere Teighälfte drauf klappen und noch mal mit dem Teigroller darüber rollen.
Zwei Bleche mit Backfolie belegen.
Den Teig in gleichmäßige Streifen schneiden (etwa 3 cm breit) und jeweils zu Knoten formen. Mit etwas Abstand auf den Blechen verteilen, nochmal mit Küchentuch abdecken und wieder 30 Minuten gehen lassen.
Backrohr auf 200 Grad Umluft vorheizen.
Die Knoten mit der restlichen zerlassenen Butter anpinseln und wenn man mag noch mit Hagelzucker bestreuen. Im Backofen 15 bis 20 Minuten goldbraun backen.


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Auf dem Gitter abkühlen lassen (wobei die ersten verschwinden auf mysteriöse noch leicht warm schon bei uns ;) )


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 Ich wünsch euch noch einen sonnigen Sonntag... lasst uns die kleinen Dinge des Lebens genießen, ich glaube noch nie war der Moment dafür so gut wie jetzt gerade.

Bleibt gesund,

Eure Kebo

Donnerstag, 15. Juni 2017

All you need is... hausgemachte Fettuccine all'uovo... Pasta, Seelenfutter, Lieblingsspeise...

all you need is... pasta, hausgemachte Fettuccine all'uovo al limone e zucchini, Eiernudeln in einer Olivenöl-Zitronen-Zucchini Soße, Rezept auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling & photography


Ich liebe ja Pasta, besonders hausgemachte! Aber ich würde jetzt lügen, wenn ich sagen würde, ich mache sie immer selbst. Ab und an jedoch, wenn es die Zeit erlaubt, sehr gerne. Und diesmal ging es "wie's Nudelschmelzen", da mir eine Freundin ihren Kitchen-Aid Pasta-Aufsatz geliehen hat, damit ich mal probieren kann, wie der so läuft. Sie werden ja auch mit der klassischen Pastamaschine zum Kurbeln ziemlich gut, aber so ist das natürlich perfekt (und dies ist kein Werbepost!). 


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Fettuccine all'uovo fatte in casa al limone

Zutaten:
(für 4 Personen)
400 gr. Semola di grano duro rimacinato (Hartweizengries für Nudelteig)
4 bis 5 Eier (hier 4 Stück Gr. M)
Prise Salz kann man, muss man aber nicht, da streiten sich die Geister (ich salze dann das Nudelwasser)

viel Parmesankäse frisch gerieben

1 Zucchini
Zesten von 1 Biozitrone
Saft 1 Zitrone
6 EL Olivenöl
1 kleine Knoblauchzehe
Salz und Pfeffer aus der Mühle
viel frischen Basilikum (hier griechischer Minibasilikum aus dem Garten)

Zubereitung:
Den Gries auf ein Holzbrett geben, mittig eine Mulde machen, 2 Eier hineingeben, einarbeiten, weitere 2 Eier dazu und alles verkneten, biss ein glatter schöner Nudelteig entsteht. Knetet ruhig ein paar Minuten weiter, der Teig soll elastisch werden. Diesen in Klarsichtfolie wickeln und im Kühlschrank 1 Stunde ruhen lassen.

Inzwischen Knoblauch schälen, Zucchini waschen, beides in Scheiben schneiden.
Zesten der gewaschenen Biozitrone abreiben, Saft auspressen und mit dem 5 Eßlöffel Olivenöl verrühren.

Den Pastateig herausnehmen, flachdrücken und im Nudelaufsatz für Platten mehrmals und immer dünner werdend durchlassen. Anschließend die Platten durch die Fettuccinewalze durchlaufen lassen.

In einem großen Topf das Nudelwasser kochen (Faustregel: pro 100 gr. Nudeln 1 Liter Wasser und 10 gr. Salz), die frische Pasta hineingeben und nur ein Mal aufkochen lassen, die ist ganz schnell fertig und abseihen. Dabei ein ganz klein wenig Nudelwasser für die Soße auffangen.

In einer großen Pfanne 1 Eßlöffel Öl erhitzen, Zucchini- und Knoblauchscheiben glasig andünsten, die heiße Pasta dazu geben, Oliven/Zitronengemisch dazu und ca. 100 ml. Nudelwasser, sowie Basilikumblätter nach Geschmack. Gut durchschwenken, mit Salz und Pfeffer aus der Mühle abschmecken, viel frischen Parmesan darüber reiben und noch etwas von dem zarten Basilikum darüber geben. Fertig! Und so gut... Seelenfutter eben :-)


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Mehr "all you need is... pasta" gibt es auf diesen Foodblogs


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Sonntag, 15. November 2015

Typisch für... im November... Lieblingsessen

Pasta all'uovo Eiernudeln selbstgemacht, Rezept hier bei kebo homing, "Typisch für... im November.. Lieblingsessen" monatliches Blogevent, Foodstyling, Rezept, Fotografie vom Südtiroler Food- und Lifestyleblog


Bei Lieblingsessen steht an allererster Stelle ein ganz einfaches ehrliches Gericht, dass ich mir schon hunderte Male gekocht habe und immer noch liebe: Pasta all'uovo con aglio, olio e peperoncino und einem schönen Grana  frisch drüber gerieben. Dann gibt es da noch Brownies, Schokoladiges im Allgemeinen, gutes Kartoffelpü und noch ganz vieles mehr, aber es geht ja um das absolute Lieblingsessen und da steht ganz klar Pasta auf Platz 1. Und es bestätigt sich für mich auch wieder, dass das Einfache oft das Beste ist...


Pasta all'uovo Eiernudeln selbstgemacht, Rezept hier bei kebo homing, "Typisch für... im November.. Lieblingsessen" monatliches Blogevent, Foodstyling, Rezept, Fotografie vom Südtiroler Food- und Lifestyleblog


Nudeln machen glücklich... wenn meine Kinder mittags von der Schule nach Hause kommen und es gibt Pasta, dann passt das immer. Wenn mein Mann mal sehr spät abends von der Arbeit kommt und ich frage ihn, ob ich im schnell ein paar Spaghetti kochen soll, gutes Glas Rotwein dazu, perfekt!


Pasta all'uovo Eiernudeln selbstgemacht, Rezept hier bei kebo homing, "Typisch für... im November.. Lieblingsessen" monatliches Blogevent, Foodstyling, Rezept, Fotografie vom Südtiroler Food- und LifestyleblogPasta all'uovo Eiernudeln selbstgemacht, Rezept hier bei kebo homing, "Typisch für... im November.. Lieblingsessen" monatliches Blogevent, Foodstyling, Rezept, Fotografie vom Südtiroler Food- und Lifestyleblog


Pasta all'uovo

Uns so ein Nudelteig ist gar keine Kunst... pro 100 gr. Semola (fein gemahlenen Hartweizengries) 1 Ei Größe M und so lange kneten, bis eine schöne homogene Masse, ein elastischer Teig entsteht. Kugel formen, in Klarsichtfolie einwickeln und im Kühlschrank eine Stunde ruhen lassen. Und dann lässt sich daraus machen, was man will... Lasagneplatten, Maltagliati, Pappardelle, Tagliatelle u.v.m.
Dabei verwende ich zum Ausrollen die klassische Nudelmaschine mit Handkurbel. In viel Salzwasser bissfest kochen (wenige Minuten) und eben ganz pur mit gutem nativen Extra Vergine Olivenöl und gutem Parmesankäse oder einer feinen Sauce genießen.


Pasta all'uovo Eiernudeln selbstgemacht, Rezept hier bei kebo homing, "Typisch für... im November.. Lieblingsessen" monatliches Blogevent, Foodstyling, Rezept, Fotografie vom Südtiroler Food- und Lifestyleblog


So, jetzt seit Ihr dran... ich freu mich auf Eure Lieblingsessen und rechne fest mit Euch (für jene die neu mit dabei sind, gibt es hier noch mal alle Informationen im Detail <klick>):









Dienstag, 6. Oktober 2015

Seelenfutter... Kanelbullar... Cinnamonrolls... Zimtschnecken mit Kardamom und Birne und davon gleich ganz ganz viele...

Wunderbare Zimtschnecken, Cinnamonrolls, Kanelbullar mit Kardamom und Birnenstückchen und davon gleich einen ganzen Kuchen, Rezept bei kebo homing, dem Südtiroler Foodblog, Fotografie und Foodstyling


Egal, wie sie auch genannt werden, sie sind Soulfood pur für mich und sie erinnern an unsere Skandinavienurlaube, die ich so liebe. Wichtig dabei die Prise Kardamom, die den Geschmack perfekt abrundet und weil es gerade zur Jahreszeit passt und ich ganz hervorragende davon im Haus habe: mit fruchtigen Birnenstückchen. Ich denke, Ihr glaubt mir das ohne Zweifel, dass die alle innerhalb von einem Tag schwupp... weggegessen waren. Natürlich nicht von mir allein, sondern von der ganzen Familie samt Freunden.


Wunderbare Zimtschnecken, Cinnamonrolls, Kanelbullar mit Kardamom und Birnenstückchen backen und davon gleich einen ganzen Kuchen, Rezept bei kebo homing, dem Südtiroler Foodblog, Fotografie und Foodstyling


Außen müssen sie schön goldbraun und knusprig sein, innen flaumig, weich... und man darf mit Zimt, Zucker und Butter nicht sparen, sonst wird das nix...

Wunderbare Zimtschnecken, Cinnamonrolls, Kanelbullar mit Kardamom und Birnenstückchen backen und davon gleich einen ganzen Kuchen, Rezept bei kebo homing, dem Südtiroler Foodblog, Fotografie und Foodstyling


Kanelbullar... Cinnamonrolls... 
Zimtschneckenkuchen mit Kardamom und Birne

Zutaten:
(für etwa 15 Zimtschnecken 
oder einen Zimtschneckenkuchen mit 20 Stück)

einen feinen Hefeteig:
500 gr. Mehl
ca. ein viertel Liter lauwarme Milch
20 gr. frische Hefe oder 1 Päckchen Trockenhefe
2 gehäufte Essl. Zucker
1/2 Teelöffel Kardamom gemahlen
75 gr. zerlassene Butter
1 Ei
1 Prise Salz

für die Füllung:
100 gr. braunen Rohrzucker
mindestens 1 Essl. Zimt
zwei bis drei Essl. zimmerwarme Butter
2 bis 3 saftige Williams-Birnen


Zubereitung:
Alle Zutaten für den Hefeteig sollten Zimmertemperatur haben, damit er gelingt.
Mehl in die Rührschüssel sieben, mittig eine Mulde machen, die zerbröckelte Hefe, Zucker und Milch hineingeben, leicht miteinander vermischen, bis sich die Hefe auflöst, mit Mehl bestäuben und diesen Vorteig an einem warmen Ort abgedeckt mit einem Tuch zirka eine viertel Stunde gehen lassen (bis der Vorteig bzw. das Dampfl Bläschen bildet). Anschließend die restliche Zutaten dazugeben und mit der KitchenAid den Teig schlagen, bis er Blasen wirft. Dann erneut den Teig abgedeckt "gehen lassen", bis er etwas das Doppelte seines Volumens erreicht (Dreiviertel Stunde bis eine Stunde.

Die Birnen waschen, schälen und Kerngehäuse entfernen. In kleine Würfel schneiden. Zimt und Butter bereit stellen.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem ca. 50 x 50 cm großen Rechteck ausrollen und die Butterflocken, den Zimt und die Birnenstückchen gleichmäßig darauf verteilen. Dann den Teig zu einer Rolle aufrollen und mit einem scharfen Messer in ca. 4 cm breite  Scheiben schneiden. Diese in eine ausgebutterte Form nebeneinander schichten. Dazwischen je fingerbreit Platz lassen. Die Form mit einem Küchentuch abdecken und noch mal eine halbe Stunde gehen lassen. Inzwischen den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.

Die Form auf das Gitter (2. Einschub von unten) geben und etwa 30   Minuten backen. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen.

Man kann sie pur essen, mit Puderzucker bestreuen oder, ganz stilecht und megalecker, mit Zuckerguss beträufeln. Dafür gesiebten Puderzucker mit ein paar Tropfen Milch (oder auch alternativ Orangensaft oder Zitronensaft) glatt rühren. Flüssigkeit wirklich nur tröpfchenweise zugeben, auch wenn man anfangs glaubt, das ist zu wenig. Den Zuckerguss über die lauwarmen Zimtschnecken laufen lassen. Erkalten und dann die kleinen delikaten Rollen mit Genuss verzehren ;-) 


Wunderbare Zimtschnecken, Cinnamonrolls, Kanelbullar mit Kardamom und Birnenstückchen backen und davon gleich einen ganzen Kuchen, Rezept bei kebo homing, dem Südtiroler Foodblog, Fotografie und Foodstyling

Und nicht vergessen, Ihr habt immer noch die Chance, einen Gutschein für den Fotoshop Prentu zu gewinnen... <hier entlang>

Mittwoch, 25. März 2015

Frühling.... Bärlauch... Pesto... Spaghetti... Soulfood


Das gehört für mich einfach zusammen... wenn der Frühling kommt gehen wir gemeinsam Bärlauch pflücken... Oma nehmen wir auch mit... wir verbinden das Ganze mit einem Spaziergang am Waldrand... Halt auf dem Spielplatz... einem "Ratscherle"...


Und es wird Bärlauchpesto gemacht in den Varianten mit Cashewnüssen, geriebenen und gerösteten Haselnüssen und mit Wallnüssen, Pestoöl angesetzt (damit kann man wunderbar mit ein paar Tropfen einem Gericht einen zusätzlichen Kick geben), Bärlauchnocken, Bärlauchspatzlen, Omelettes mit Bärlauch und mit Käse gefüllt... so lecker... aber das konnte ich nicht alles posten... nächstes Jahr wieder... aber den Klassiker und mein persönliches Lieblingsgericht, mein absoluter Soulfood, Spaghetti, die muss ich auch dieses Jahr wieder posten!


Spaghetti mit Bärlauch-Cashew-Pesto


Zutaten:
(für 4 bis 6 Personen, je nach Hunger ;-)
(empfohlen für die Zubereitung mit Saucen und Ragouts)
Zwei Hände voll Bärlauch
100 gr. Cashewnüsse
1 Knoblauchzehe
150 ml gutes natives Olivenöl
100 gr. frisch geriebenen Parmesan
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Den Bärlauch waschen und in der Salatschleuder trocken.
Die Cashewnüsse habe ich in diesem Falle so belassen, wie sie sind, wer mag könnte sie aber auch in der Pfanne anrösten. 
Den Bärlauch, die Cashewnüsse, das Olivenöl und die Knoblauchzehe (ja, ich weiß, müsste nicht sein, aber der noch junge Bärlauch war  sehr mild) in den Mixer geben und kurz mixen. Anschließend noch Parmesan dazu, nochmal zerkleinern und mit Salz und Pfeffer aus der Mühle abschmecken. Nicht zu lange mixen, es soll ja kein Püree werden, sondern Pesto.
Die Spaghetti in viel kochendem Salzwasser schön al dente kochen(der Italiener hat da so eine Faustregel hat mir ein italienischer Koch mal gesagt 5 Liter Wasser für 500 gr. Nudeln und etwa 50 gr. Salz, ja, so viel Salz!), abseihen, ein bisschen Nudelwasser zurückbehalten, das macht die heißen Spaghetti mit dem untergerührten Pesto schön cremig. Ich nehme in etwa fünf Esslöffel Pesto für das halbe Kilo Nudeln. Auf dem Teller noch frischen Parmesankäse darüber reiben, wer mag noch etwas frischen Pfeffer und : gibt es sinnlicheres Essen als heiße Spaghetti? Wir Italiener  (und da bin ich ganz Italienerin) würden sie übrigens nie mit einem Löffel essen, eine Gabel reicht :-)
Restliches Pesto in Gläschen abfüllen und mit etwas Olivenöl bedecken. Im Kühlschrank sind die Gläser einige Wochen haltbar.


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Danke an Birkel für die schöne Kooperation

Montag, 2. März 2015

Die Nudel und ich... oder Lieblingsessen: Breite Bandnudeln mit aromatischer Käsesauce vom Südtiroler Bergkäse...


Nudeln... ich mag Nudeln, nein, da kann man wohl von einer großen Liebe sprechen. Und nicht nur ich, meine ganze Familie mag sie in allen Variationen. Ab und an mache ich sie selber, aber natürlich nehme ich als vielbeschäftigte Mutter auch gekaufte.
Könnt Ihr Euch noch an mein Berlinwochenende im November erinnern <klick> ? Das hatte ich mit einem Nudelgericht in der Kategorie "aus dem Ofen" bei einem Wettbewerb von Cookin/Birkel gewonnen, bezeichnend, oder? Dabei entwickelte sich bei einem schönen Abendessen, eingeladen von der Rezeptplattform Cookin eine wunderbare Idee... sagen wir mal Südtiroler Nudelwochen...

Jedenfalls möchte ich die Reihe mit einer unserer Lieblingssaucen zu diesen leckeren "Breite Band" - Nudeln beginnen. (Empfohlen sind sie für cremige Saucen und Pesto, na da passen sie doch wie angegossen!) Einer Sauce zu der Ihr einen wirklich sehr schmackhaften würzigen Käse benötigt (ich verwende hier einen gereiften Hartkäse aus Heurohmilch), der dann in einem Sahnebad langsam geschmolzen wird... aromatisiert mit Lavendelrosmarin, Südtiroler Speckwürfelchen und dünnen Knoblauchscheiben... dazu gibt es einen saisonalen Vogerlsalat (Feldsalat).



Breite Bandnudeln an einer aromatischen Käsesauce vom Südtiroler Bergkäse

Zutaten:
(für ca. 5 Personen)
500 gr. Birkel Breite Band *
grobes Salz

200 ml Sahne
100 ml Milch
1 Ei
200 gr. kräftig würzigen Hartkäse
2 Knoblauchzehen
etwa 80 gr. Südtiroler Bauchspeck
Lavendelrosmarin
Knoblauchkräutersalz
schwarzen Pfeffer aus der Mühle

...wir hatten Vogelsalat dazu...

Zubereitung:
Die Nudeln nach Packungsanweisung in viel Salzwasser schwimmend kochen (ca. 5 bis 6 Minuten).
Inzwischen den Speck von der Schwarte befreien und in kleine Würfel schneiden. Knoblauch schälen und feinblättrig schneiden. Den Rosmarin vom Stengel abzupfen und feinst hacken.
Den Käse in grobe Späne hobeln.
In einer Pfanne den Speck auslassen. In einem kleinen Topf den Käse langsam in der Milch schmelzen. Die Sahne mit dem Ei verquirlen und dazu geben. Knoblauch, Rosmarin etwas Pfeffer aus der Mühle ebenfalls dazu und mit feinem Kräutersalz abschmecken. Die heißen Nudeln abseihen, zurück in den Topf geben und mit der Sauce und den Speckwürfeln mischen und direkt heiß servieren.
Dazu haben wir einen einfachen Vogerlsalat mit Essig und Öl gegessen.



* Sponsored Post
Ein Danke an die Firma Birkel für die schöne Kooperation!

Mittwoch, 4. Februar 2015

Karotten-Kartoffel-Cremesuppe... was Warmes... Seelenfutter...


Es ist im Moment so kalt, wie den ganzen bisherigen Winter noch nicht (zumindest empfinde ich es so...) und da mag ich abends besonders gerne Suppen... heute mal eine Kartoffel-Karotten-Creme mit Sauerrahmtopping und etwas Orangenabrieb für den besonderen Clou....


Kartoffel-Karotten-Creme mit Sauerrahmtopping

Zutaten:
(für 4 Personen)
4 mittlere mehlige Kartoffeln
5 Karotten
1/3 Stange Lauch
1 Eßl. gutes Olivenöl
1 Liter Gemüsebrühe
etwa 4 Eßl. Crème fraîche
Salz, Pfeffer
etwas Orangenabrieb einer Bioorange
etwas Schnittlauch


Zubereitung:
Den Lauch waschen und in kleine Stücke schneiden, Karotten waschen und schälen, bei letzteren das Grün entfernen und alles in grobe Stücke schneiden. Karotten und Lauch etwas Olivenöl in einem Topf andünsten. Geschälte und klein geschnittene Kartoffeln dazu geben und mit der Brühe aufgießen. Vor sich hin köcheln lassen, bis das Gemüse weich gekocht ist. Dann mit dem Pürierstab fein pürieren. Die Suppe mit Salz und Pfeffer aus der Mühle und etwas  frischem Orangenabrieb abschmecken und anschließend mit einem Löffel Sauerrahm und etwas Schnittlauch verfeinern.
Man könnte auch den Sauerrahm weglassen, dann wird daraus ein veganes Gericht.


Und, habt Ihr Lust bekommen auf einen warmen Teller Suppe? Dann solltet Ihr diese wirklich mal versuchen :-)

Bedanken wollte ich mich auch noch, für die vielen lieben Kommentare zu unserer Pappmaché-Pandamaske, wir, Mini und ich, haben uns total gefreut (allerdings meinte mein Kind, das ja jetzt immer besser lesen kann, er sei jetzt schon zu groß um Mini genannt zu werden... 
Das geht so schnell mit dem Groß werden, als ich vor eineinhalb Jahren mit dem Bloggen losgelegt hatte war er eben noch mein Mini ;-) und dabei ist es geblieben.)

Donnerstag, 25. September 2014

So einfach und sooooo gut... Panna cotta ganz puristisch mit frischen Feigen...

simpler einfacher Nachtisch, Sahnecreme, Panna cotta, Feigen, Südtiroler Foodblog, Rezept

Ein ganz feines kleines Dessert, ein italienischer Klassiker, so simple zu zubereiten. Um so mehr bin ich immer wieder verwundert, dass dieser einfache Nachtisch, der auf der Karte vieler Pizzerias und Trattorias in Italien zu finden ist, oft leider nur als Fertigprodukt gekauft wird. Macht Panna cotta ein mal selber und Ihr werdet sie lieben!!! Ich mag sie am liebsten ganz pur, gerne kann sie aber auch auf einem Fruchtspiegel oder mit etwas Karamell- oder Schokoladensauce serviert werden.

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Panna cotta

Zutaten:
(für 4 Portionen)
500 ml Sahne
50 gr. Zucker
3 Blatt Gelatine
Mark einer Vanilleschote

Zubereitung:
Die Sahne mit dem Mark der Vanilleschote (einseitig aufschneiden, aufklappen und mit dem Messer das Mark herausschaben) und dem Zucker etwa 10 Minuten köcheln lassen. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Gelatine mit zwei Esslöffeln der Sahne schmelzen und unter die leicht abgekühlte Sahne rühren.
4 Förmchen mit kaltem Wasser ausspülen und die Panna cotta darin verteilen. 4 Stunden kühlen und dann auf einen Teller stürzen oder wie ich in diesem Fall gemacht habe, auf vier Schüsselchen verteilen und die herrlichen reifen Feigen vierteln und dazu reichen.

Unbedingt mal ausprobieren, das wunderbare Vanillemark... mmmmmhhhhh

simpler einfacher Nachtisch, Sahnecreme, Panna cotta, Feigen, Südtiroler Foodblog, Rezept

Wie war Euer Herbstbeginn? Hier hatte es heute Morgen ganz leicht geregnet, aber nur kurz und dann wurde der Himmel wieder blau und ein neuer sonniger Tag liegt vor uns!!!

Sonntag, 14. September 2014

Sunday Lunch: Pfifferlingsrisotto mit der Frage: Kommt der Herbst schon?

Risotto, Pfifferlingsrisotto, Südtiroler Foodblog 

Vor kurzem ist mir eine sehr liebe Einladung ins Haus geflattert, ob ich nicht den Herbstbeginn mit Kuhmagda feiern möchte (unbedingt mal in die Schweiz <klicken>) ... sehr gerne! 
Ich gebe zu, ob des doch eher kühl-feuchten Augusts bin ich schon sehr in Herbststimmung, auch wenn er offiziell erst in zehn Tagen beginnt, irgendwie spürt man ihn schon. 

Ich mag den Herbst (um genauer zu sein den Frühling und den Herbst) sehr. Vielleicht, weil ich ein Herbstkind bin... 
Die Tage sind in ein schönes Licht getaucht,  die Abende werden kuschelig, die Kerzenlichter brennen wieder, ein Tasse feinen Tee dazu, die Kuscheldecke hervorgeholt (wobei, die habe ich diesen Sommer nie ganz verbannt...)...


Und weil heute Sonntag ist und es da ja (fast) immer was zum Essen gibt hier auf meinem kleinen Südtiroler Blog, so auch heute, natürlich ein herbstliches Gericht, meine Mama hat mir nämlich Pfifferlinge mitgebracht, gesammelte, nicht gekaufte.

Risotto, Pfifferlingsrisotto, Südtiroler Foodblog

Sunday Lunch: Pfifferlingsrisotto

Zutaten:
(für 4 Personen)
350 gr. gemischte Pfifferlinge und ein Ministeinpilz

300 gr. Arborioreis

1/2 kleine Zwiebel

1 Eßl. Olivenöl

1 Schuss Weißwein zum Ablöschen

1 Liter Gemüsebrühe

1 Eßl. kalte Butter

100 gr. geriebenen Parmesankäse

frische Petersilie

Salz, Pfeffer aus der Mühle



Zubereitung:

Zwiebel schälen, in feinste Würfel schneiden und in etwas Olivenöl glasig dünsten.  Reis dazugeben und mit einem Schuss Weißwein ablöschen (ca. 1 Eßl.), dann mit etwas heißer Brühe aufgießen, umrühren, Prise Salz dazu, Hitze runterschalten und immer wieder Brühe nachgießen und umrühren, bis der Reis durch, aber noch bissfest ist. Die geputzten und evt. geschnittenen Pfifferlinge (bei größeren) in einer trockenen heißen Pfanne anrösten und unter den Reis geben, eine Nocke kalte Butter unterrühren (das macht das Gericht noch cremiger) und die Hälfte des geriebenen Parmesans, mit Salz, Pfeffer abschmecken und  im letzten Moment frischen gehackte Petersilie darüberstreuen und noch etwas Parmesan dazureichen.So schmeckt für mich der Herbst.

Risotto, Pfifferlingsrisotto, Südtiroler Foodblog

Liebe Kuhmagda, ich wünsche Dir einen schönen Herbst und bin schon gespannt, was zum Thema Herbst alles noch so kommt...