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Mittwoch, 24. Mai 2017

Matjes marinieren und einen Matjessalat daraus zaubern... ganz easy

Matjes selbst marinieren und eine feinen Matjessalat daraus zubereiten, Rezept auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling & photography


Wir lieben ja den Norden und sind bekennende Ostsee-Fans. Natürlich haben wir dort auch schon Matjes gegessen auf verschiedenen Art und Weise zubereitet. Als ich hier beim Fischhändler Matjesfilets sah musste ich zugreifen. Daraus wurde lecker Matjessalat gemacht, auf frischem Weißbrot... hach, wir haben uns zurück an die Dänische Küste geträumt...


Matjes selbst marinieren und eine feinen Matjessalat daraus zubereiten, Rezept auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling & photography


Matjessalat aus selbst mariniertem Matjes

Zutaten:

für den marinierten Matjes:
3 doppelte Matjesfilets (ca. 300 gr.)
100 ml Wasser
150 ml Essig
40 gr. Zucker 
1/2 weiße Zwiebel
1 frisches Lorbeerblatt
1 TL Senfkörner
1 TL weiße Pfefferkörner

für den Matjessalat:
die drei marinierten doppelten Filets
3 Essiggurken
6 Blatt Blutsauerampfer
1 kleine Frühlingszwiebel
etwas frische Petersilie
1 TL Senf mild
1 ungesüßter Naturjoghurt (125 gr.)
etwas schwarzen Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
Wasser, Essig, Pfefferkörner und Zucker aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Die Matjesfilets in ein verschließbares Gefäß (z.B. Glasschale mit Deckel) legen, das Lorbeerblatt, die Senfkörner und die in Streifen geschnittene Zwiebel darauf verteilen und mit dem Sud übergießen. Deckel drauf und 3 Tage im Kühlschrank ziehen lassen.

Für den Matjessalat den Joghurt mit Senf verrühren. Frischen Schnittlauch waschen und klein schneiden, 1 kleine Frühlingszwiebel fein hacken, die Essiggurken in kleine Würfel schneiden und den Sauerampfer in Streifen schneiden. Alles vermengen. Nun noch die Matjesfilets in Würfel schneiden und unterheben, mit schwarzem Pfeffer aus der Mühle abschmecken. 

War mein erster Matjessalat und uns hat er fein geschmeckt, würde ich über Rückmeldung freuen, falls ihr ihn nachmacht, ich hab das Ganze ja mehr so nach Gusto zubereitet, ohne Rezept und sicherlich nicht ganz original :-)

Gutes Gelingen,

Eure Kebo



Mittwoch, 6. April 2016

Leichte Küche... Lachs glasig gebraten an bunten Blattsalaten...

leichte und schnell gemachte Frühlingsküche mit Fisch, bunte Blattsalate und glasig gebratenes Lachsfilet, das Rezept gibt es auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, Foodstyling und Fotografie


Was für schöne Tage, viel Sonne, der Garten erstrahlt in kräftigen Grüntönen, alle sprießt und wächst... meine liebste Jahreszeit... ich könnte den ganzen Tag im Garten verbringen. Leider verbrachte ich Stunden beim Zahnarzt, aber das ist ein anderes Thema. Aber Zahnschmerzen sind schon was fiesen, die können einem das Leben vermiesen. Aber nun sind die Schmerzen weg und ich habe auch wieder Lust zu zu essen und zu bloggen.
Wenn es so schön ist, essen wir am liebsten auf unserer windgeschützten kleinen Terrasse unter der Laube... oder wir öffnen die große Schiebetür am Essplatz und sind (fast) im Freien... leichte Gerichte... so wie dieses Lachsfilet an bunten Blattsalaten, begleitet von frischem, fruchtigem Weißwein.


leichte und schnell gemachte Frühlingsküche mit Fisch, bunte Blattsalate und glasig gebratenes Lachsfilet, das Rezept gibt es auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, Foodstyling und Fotografie


Glasig gebratenes Lachsfilet mit buntem Blattsalat

(für 3 bis 4 Personen)
1 Lachsfilet (ca. 800 gr.)
selbstgemachtes Kräutersalz (gemacht wie hier <klick> aber mit Rosmarin und Kerbel)
grobes Salz aus der Mühle
1/2 frische Biozitrone
2 Teel. Butter

Bunte Blattsalate (Friséesalat, Feldsalat, Rote Beete Blätter, Lollo rosso Zupfsalat, Lollo verde usw.)
Zitronendressing
2 Teile Öl
1 Teil weißen Balsamicoessig
Saft einer halben Zitrone
1 Teel. kaltes Wasser
1 gestrichener Teel. milder Senf
Salz
Pfeffer aus der Mühle


Den Salat waschen und in der Salatschleuder trocken schleudern.

Den Lachs würzen und in einer beschichteten Pfanne in zerlassener Butter zuerst auf der Hautseite ein paar Minuten anbraten und dann noch kurz auf der anderen Seite für eine Minute. Hitze ganz runter schalten und den Lachs nur noch ziehen lassen, so dass er innen noch schon glasig ist. In diesem Fall habe ich den Lachs mit den frischen Zitronenscheiben serviert, man könnte sie aber auch in der Pfanne mitbraten, je nach Gusto.

In der Zwischenzeit das Dressing machen. Dafür die Zutaten vermischen, abschmecken und den Salat darin unterheben.

Dazu habe ich noch ein paar neue Kartoffeln in Butter abgeschwenkt gereicht.


Mehr Lachsrezepte (viele, weil ihn meine Mann so mag) gibt es hier noch: Lachs sanft im Dampfgarer gegart <klick> oder Räucherlachstatar <klick>


leichte und schnell gemachte Frühlingsküche mit Fisch, bunte Blattsalate und glasig gebratenes Lachsfilet, das Rezept gibt es auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, Foodstyling und Fotografie


Habt noch eine gute Woche, wir lesen uns am Freitag wieder, bzw. auch heute und morgen noch, wenn ich mir die vielen wunderbaren "Shelfies" ansehe. 

Eure Kebo





Und weil das für mich Frühlingsfarben sind, grün, orange, gelb, möchte ich mit diesem Beitrag der lieben Franziska von "Dynamite Cakes" zu ihrem 3. Bloggeburtstag gratulieren, happy Birthday liebe Franzi!


Mittwoch, 20. Januar 2016

Kartoffelteigtaler... oder wie man bei uns in Südtirol sagt: Kartoffelblattlen... #wirrettenwaszurettenist

Kartoffeltaler aus Kartoffelteig hier in Südtirol Kartoffelblattlen oder Erdäpfelblattlen genannt , mit Räucherlachstatar, Sauerrahmsauce und Gurkeningwersalat mit Rezept auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, Foodstyling und Fotografie


Wir retten wieder hieß es im Dezember in unserer kleinen, feinen Facebook-Rettungstruppe, wo es darum geht, Gerichte in den Mittelpunkt zu stellen, die es (leider) mittlerweile auch als Fertigprodukte gibt und aufzuzeigen, dass man diese auch relativ einfach frisch zubereiten kann. Um mich (im negativen Sinne) inspirieren zu lassen, gehe ich dann meist in den Supermarkt und schau mich um. Da es diesmal um Kartoffeln geht und ich Kartoffelgerichte total gern mag, war ich, gelinde gesagt, geschockt: Muss man Kartoffeln fertig geschält, geviertelt, gekocht und wieder vakuumiert kaufen? Warum dass denn? Kartoffelpüree in Pulverform, Kartoffelknödelteig, fertige Marillenknödel mit Marille aus dem TK, Kartoffelkroketten, Puffer, Kartoffeltaler... ich könnte noch unendliche weitere Beispiele aufzählen. Kartoffeltaler, die Packung hab ich mir genauer angeschaut... ok, eine Art Kartoffelteig, aber dann noch Ascorbinsäure und jede Menge E-Nummern. Nein, das brauche ich nicht, übrigens heißen die Kartoffeltaler aus Kartoffelteig bei uns zu Hause im schönen Südtirol "Kartoffel bzw. Erdäpfelblattlen" und ich liebe sie ganz rustikal mit Sauerkraut, oder süß mit Apfelmus, oder eben auch mal etwas feiner, mit Tatar vom Räucherlachs, Gurkeningwersalat und Knoblauchsauerrahm. Diese Vorspeise gab es übrigens am 1. Januar, deshalb auch kein großes Setting, sondern zwei schnelle Fotos bevor ich die Teller serviert habe...

Erstaunt war ich, als ich in Wien bei einer Freundin mal österreichische "Erdäpfelblattlen" gegessen habe, das ist nämlich was ganz anderes ;-), aber auch sehr fein.


Kartoffeltaler aus Kartoffelteig hier in Südtirol Kartoffelblattlen oder Erdäpfelblattlen genannt , mit Räucherlachstatar, Sauerrahmsauce und Gurkeningwersalat mit Rezept auf dem Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing, Foodstyling und Fotografie


Erdäpfelblattlen bzw. Kartoffeltaler mit Tatar vom Räucherlachs, Gurkeningwersalat und Knoblauchsauerrahm


Zutaten:
(für 4 Personen)
300 gr. mehlige Kartoffeln
ca. 50 gr. Mehl
1 Eigelb
Salz, Muskatnuss
80 gr. Butter

Zubereitung:
Wichtig für einen guten Kartoffelteig sind mehlige Kartoffeln  dann gelingt er garantiert. Manch einer   schwört dann auf das Kochen im Ganzen in der Schale, aber ich habe festgestellt, dass ich sie auch vorher waschen, schälen, halbieren und in Salzwasser weichkochen kann. Wichtig ist nur, sie dann ab zu sieben und gut ausdämpfen zu lassen. Dann die Kartoffeln noch heiß durch die Presse drücken.

Für den Gurkensalat die Salatgurken waschen und mit der Reibe oder der Küchenmaschine in feine Scheiben schneiden. In einem Sieb abtropfen lassen. Mit Olivenöl,  Salz, Pfeffer, weißem Balsamico und ein wenig frisch geriebenem Ingwer abschmecken und ziehen lassen.

Sauerrahm mit gepresstem Knoblauch, und ein wenig Salz abschmecken.  

Dann zu den Kartoffeln ca. die Hälfte der zerlassenen Butter dazugeben, Eigelb, Mehl und frisch geriebene Muskatnuss (die gehört für mich in einen guten Kartoffelteig). Gut duchkneten und kleine Plätzchen formen. In einer Pfanne  die restliche Butter geben und die Kartoffelblattlen auf beiden Seiten ein paar Minuten goldbraun werden lassen. 

Inzwischen noch das Lachstatar ganz frisch schneiden.

Alles auf dem Teller schön anrichten und servieren. Ich mag die Frische von Salat und Sauerrahm, den kalten Lachs und die warmen Kartoffeltaler um nicht zu sagen, ich hätte gar kein Hauptgericht mehr gebraucht, mir hätte ein großzügiger Nachschlag der Vorspeise genügt :-)



Die MitstreiterInnen der Rettungstruppe:

Montag, 31. August 2015

Sommerküche... Gegrillte Goldbrasse an Bohnen und Tomaten...



Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber bei Temperaturen über 35 Grad haben wir mittags so gut wie immer Lust auf leichte Küche, viel Salat und Gemüse. Gestern gab es an der Fischtheke schöne italienische Goldbrassen, ganz frisch, da konnte ich nicht widerstehen. Dazu kleine Kirschtomaten aus unserem kleinen Gemüsebeet und frische Brechbohnen. Das ist für mich glücklich machendes Essen, der Fisch schmeckte noch nach Meer, herrlich! Da träum ich mich immer zurück in unsere Urlaube an der Adria...

Goldbrasse gegrillt an Bohnen und Tomaten

Zutaten:
2 Goldbrassen
1 Bio-Zitrone
2 Esslöffel Olivenöl
Meersalz aus der Mühle
frischen Thymian

Brechbohnen
Kirschtomaten
Salz und Pfeffer
gutes natives Olivenöl
1 Teelöffel Senf
weißen Balsamicoessig
1 Schalotte

Zubereitung:
Die Bohnen oben und unten abzwicken, waschen und im Dampfgarer bei 100 Grad/100 % Dampf zirka 20 bis 25 Minuten dämpfen. Sie sollen gar, aber noch bissfest sein. 

Den Fisch ausweiden, mit kaltem Wasser auswaschen, mit Küchenkrepp trocken tupfen. In der Bauchhöhle salzen und Zitronenscheiben und frischen Thymian einlegen.
Die Grillpfanne heiß werden lassen, mit Olivenöl bepinseln und den Fisch von beiden Seiten anbraten und bei reduzierter Hitze fertig garen lassen. Er soll noch schön glasig sein.

In der Zwischenzeit die Tomaten waschen, halbieren. Die Bohnen aus dem Dampfgarer nehmen, kurz in Eiswasser tauchen und abtropfen lassen.
Die Schalotte schälen, in feinste Würfel schneiden. Den Senf mit dem Olivenöl, Salz, Pfeffer verrühren, die Schalottenwürfel und den Essig zugeben. Die Bohnen darin wenden, auf den Tellern verteilen, Tomaten drauf und die Doraden darauf anrichten.



Ich wünsche Euch einen guten Start in die Woche,

Eure Kebo

Mittwoch, 15. April 2015

Typisch für... den Frühling... grüner Spargel im Seelachsmantel auf einem rote Linsen Bett, mit einer leichten Sauce Hollandaise Variante...


Frühling... meine absolute Lieblingsjahreszeit... es wird wärmer... die Sonne scheint... alles grau wandelt sich in grün... die Arbeit im Garten beginnt wieder (für mich ein schöner Ausgleich zum Arbeiten am Schreibtisch)... unser Leben spielt sich wieder viel und gerne auf der Terrasse und im Garten ab.

Frühling  bedeutet für mich aber auch endlich wieder frische Zutaten aus dem eigenen Garten, viel mehr Auswahl an Gemüse aus der Region... Spargel, Erdbeeren...




Heute habe ich für Euch ein Frühlingsgericht mit grünem Spargel (den ich persönlich nicht unlieber habe als den weißen) und eigentlich hätte er in einem feinen Steinbuttfilet eingewickelt sein sollen, aber es war keiner zu kriegen. Das ist der Nachteil, wenn man in einem kleinen Ort wohnt, also wurde es Seelachs, der sich nicht ganz so gut eignet, aber verfügbar war.
Die Sauce Hollandaise Variante kann ich Euch ans Herz legen, da verwende ich nur ein fünftel der Butter, die man für die klassische Hollandaise verwendet, dafür wird sie mit Naturjoghurt angereichert. Hat aber trotzdem diese wunderbar cremige Konsistenz und auch der Geschmack ist ganz fein.




Grüner Spargel im Seelachsmantel auf einem rote Linsen Bett
mit einer leichten Sauce Hollandaise Variante

Zutaten:
(für vier Personen)

4 Seelachsfilets
Meersalz zum Würzen
eine frische Zitrone

grünen Spargel 
(etwa 5-6 Stangen pro Person)

blanchierte Lauchstreifen zum Zusammenbinden

rote Linsen (die ich vergessen habe zu wiegen... sorry... es war eine gute Hand voll

Für die "Hollandaise"-Variante:
1 kleine Schalotte
1 Eßl. Weißweinessig
50 ml Weißwein
5 gestoßene Pfefferkörner
1 Prise Salz
1 Prise Zucker
ein paar Spritzer frische Zitrone
50 gr. Butter
120 gr. Naturjoghurt ungesüßt






Zubereitung:


Ich habe mit der Reduktion der Hollandaise begonnen. Dafür die Schalotte schälen und in Scheiben schneiden, mit Weißweinessig, Weißwein und den im Mörser zerstoßenen Pfefferkörnern in einem kleinen Topf aufkochen und auf die Hälfte der Flüssigkeit runter reduzieren.
Die Butter klären (in einem Topf schmelzen und köcheln lassen, bis sich die weißen Milchreste vom Fett absetzen, dann durch ein feines Sieb gießen).
Die roten Linsen kurz waschen, in einer Schüssel mit kochendem Wasser aufgießen, leicht salzen und ziehen lassen.
Den grünen Spargel waschen und am unteren Ende sparsam anschneiden. Ich schäle immer das untere Drittel, müsste man beim grünen nicht unbedingt, aber ich finde nichts schlimmer, als Spargelfäden zwischen den Zähnen...
Die Seelachsfilets mit Meersalz und ein paar Spritzern frischer Zitrone würzen.
Von einer Lauchstange schmale Streifen schneiden und ganz kurz in heißem Wasser blanchieren und kalt abschrecken.
Den Spargel auf den Seelachs legen, ein paar Butterflöckchen drauf und den Fisch einrollen und mit dem Lauch-Band zubinden.
Im Dampfgarer bei 100 Grad/100% Dampf etwa 10 Minuten dämpfen (im gelochten Einsatz).

Nun die nur noch lauwarme Reduktion der Hollandaise in eine Schüssel geben, diese auf ein Wasserbad setzen (es soll nicht kochen, nur leicht köcheln und die Schüssel soll nicht im Wasser stehen, nur Dampf ab bekommen). Vier Eidotter dazu geben und schön schaumig rühren, bis man eine cremige Eigelbmasse hat. Dann tröpfchenweise die geklärte Butter unterrühren. Nun noch den Joghurt unterrühren. Keine Angst, wenn sie vorher schön cremig ist, kann man den ganzen Joghurt einrühren, da gerinnt sie nicht mehr. Zum Schluss mit Salz, ein paar Spritzern Zitronensaft und Zucker abschmecken.

Linsen auf den Teller geben, das Fisch-Spargel-Päckchen drauf geben, die Hollandaise anrichten und dieses wunderbare Würz-dich-Beauty sparsam draufstehen (bestehend aus Meersalz, Pfingstrosenblüten, Sonnenblumenblüten, Petersilie, Kornblumenblüten und Lavendel... sowie roten Pfefferbeeren, aber die habe ich diesmal nicht mit verwendet). Das alles ohne irgend welche Zusatzstoffe. Ein Freundin aus München hat mir mal einen Spizecube mitgebracht und ich war ganz angetan von den tollen Gewürzen und habe im Internet nachbestellt... Spizecompany.com*)


*Die Gewürze wurden mir freundlicher Weise zur Verfügung gestellt von Spizecompany, danke dafür! Das ändert nichts an meiner ehrlichen Meinung zu den Produkten.



Die getrockneten Blüten in verschiedenen Farben geben diesen gewissen Kick, zusätzlich zum Geschmack der Gewürze und machen das Gericht noch frühlingshafter wie ich finde.








Mittwoch, 7. Januar 2015

Für die Figur... und für den Gaumen... wunderbarer glasiger Lachs, ganz schonend gegart, mit Fenchel und Kartoffeln...


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der war so schön zart, glasig, aromatisch, da brauchte es nur eine Butterflocke, Zitronenscheiben und ein wenig gutes Meersalz und frischen Pfeffer, den Rest hat der Fisch ganz allein gemacht. Und das Fenchelgrün, das hat natürlich auch Geschmack abgegeben, einen Teil davon hatte ich ja mitgehört und für die Fotos dann mit frischem ersetzt.

Und da ging es mir jetzt gar nicht mal grundsätzlich um die Figur (da hätte man dann in letzter Konsequenz ja auch die Butterflöckchen weg lassen müssen, wobei dann hätte ich ein paar Tropfen gutes Olivenöl darüber geträufelt...), sondern zum einen um das schöne Stück Lachs, das mich angelacht hatte und zum anderen um ein wenig Schonkost, die letzten Tage mit Fieber und Bronchitis waren anstrengend und so konnte ich das neue Jahr gar nicht mit dem Elan und der Energie starten, wie ich gewollt hätte. Und schließlich hatten die Minis ja bis gestern Urlaub und forderten Aufmerksamkeit.

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Frischer Lachs auf einem Bett aus Fenchel und Kartoffeln aromatisiert mit Zitrone, Fleur de Sel und Butterflöckchen


Zutaten:
für 4 Personen
ein schönes Lachsfilet im Ganzen
6 Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
2 Fenchelknollen
1 frische Biozitrone
1 Eßl. Butter
Fenchelkraut
Fleur de Sel
grünen Pfeffer aus der Mühle


Zubereitung:
Die Kartoffeln waschen, schälen und in dicke Scheiben schneiden. Fenchelknollen ebenfalls waschen, in dicke Scheiben schneiden, Ansatz entfernen. Die Stengel lasse ich (sofern sie nicht holzig sind, was bei diesem frischen schönen Fenchel nicht der Fall ist) dran. Ebenso verwende ich auch immer das Fenchelkraut, das ein so gutes Aroma hat.
In einen gelochten Gastroeinsatz die Fenchelscheiben einlegen, Lachs mit der Hautseite nach unten darauf platzieren und die Kartoffelscheiben rundum legen. Diese etwas salzen. Zitronenscheiben auf den Lachs legen, das Fenchelkraut und ein paar Butterflöckchen drauf verteilen.
Im Dampfgarer bei 100 Grad/100% Dampf etwa 15 bis 20 Minuten garen.  Und der ungeheuere Vorteil dieses Gerichts ist, einmal im Dampfgarer, braucht man nichts mehr machen, als den optimalen Garpunkt zu haben und dann zu stoppen. Auch nicht zu glasig, da ich ja kleine Kinder habe und da sollte er schon eine Kerntemperatur von 65 ° Grad haben.
Herausnehmen, auf einem vorgewärmten Teller Kartoffeln und Fenchel anrichten (kann man, wenn man mag noch mit ein paar Tropfen gutem kaltgepressten nativen Olivenöl betröpfeln), Fisch abstechen (der ist so butterzart...) und drauf setzen, ein wenig frischen grünen Pfeffer und Fleur des Sel drauf und genussvoll verspeisen...


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Aber es gibt ja nichts Negatives ohne Positives und zwei Tage Schonkost haben auch der Figur gut getan, deshalb werde ich dieses Rezept heute auch zu Zorra aka Kochtopf schicken, die sammelt (wie passend :-) im Moment "schlanke" Rezepte.

Blog-Event CIV - Rezepte fuer die Figur

Sonntag, 1. Juni 2014

Sunday Lunch Recipe: Regenbogenforelle "en papillote"...


ein ganz einfaches aber nicht weniger schmackhaftes und leichtes Gericht, dazu ein paar Bratkartoffelwürfel und eine gesunde Beilage aus verschiedensten grünen Blattsalaten. 

Regenbogenforelle "en papillote"

 Zutaten:
3 fangfrische Regenbogenforellen
1 saftige Bio-Zitrone
 Meersalz aus der Mühle
gutes natives geschmacksintensives Olivenöl
viel frische Petersilie aus dem Garten
Fenchelsamen
ein Salbeiblatt pro Forelle
3 Blätter Backpapier

Zubereitung:
Backrohr auf 180 Grad vorheizen.
Die geputzten Forellen innen und außen mit fließendem kaltem Wasser waschen und mit Küchenkrepp etwas trockentupfen. Die Bauchhöhle mit Meersalz würzen und mit frischer Petersilie füllen. Im vorbereiten Backpapier auf dünnen Zitronenscheiben platzieren. Mit Salbei und noch einer Zitronenscheibe belegen. Außen ebenfalls würzen mit gestoßenen Fenchelsamen und Meersalz aus der Mühle, sowie einem guten Schuss Olivenöl. Backpapier zuklappen und an beiden Seiten wie ein Bonbonpapier eindrehen. Evt. mit Küchenfaden zusammenbinden. Die Forellen auf ein Backblech legen und im Backofen etwa 20 bis 25 Minuten garen. Da ich einen Kombi-Dampfbackgarer habe, gebe ich sie dort hinein und schalte 30% Feuchtigkeit zu. Die Pakete direkt auf dem Teller servieren.



Diese schonende Zubereitungsart lässt die Aromen wunderbar in das zarte Fischfleisch eindringen und beim Öffnen der Päckchen strömt einem dieser Duft aus frischer Zitrone, Olivenöl und Kräuteraromen entgegen.


Habt noch einen schönen Sonntag...
Eure Kebo

Freitag, 17. Januar 2014

Freitag, Blumentag? Nein heute mal Fischtag...


Es gab wunderbare frische Doraden an der Fischtheke und da konnte ich nicht nein sagen. Ganz klassisch zubereitet und dazu etwas Salat und ein paar Kartöffelchen... 


Dorade gebraten an bunten Blattsalaten

Zutaten:
Doraden
Mehl zum mehlieren
Salz, Pfeffer, gemahlenen Koriander und Fenchelsamen
frische Petersilie
Olivenöl
Butter

verschiedene Blattsalate

Zubereitung:
Ausweiden habe ich mir die Doraden von der Fischfachverkäuferin lassen, jetzt schuppe ich sie noch unter kaltem Wasser. Mit Küchenkrepp trocken tupfen, innen würzen und etwas frische Petersilie in die Bauchhöhle geben. Einen solchen Fisch wie die Dorade brate ich immer gern im Ganzen. Außen mehlieren und in eine Pfanne mit etwas Olivenöl geben... sorgfältig an beiden Seiten anbraten, Hitze runterfahren und die Dorade noch langsam weiterbraten, bis sich das Fleisch leicht löst, schön glasig ist.. Ich kann Euch nicht genau sagen wie lange, zirka 10 Minuten pro Seite... kommt auf die Größe, Dicke und Art des Fisches an. Außen würze ich auch noch etwas nach, gebe eine kleine Butternocke in die Pfanne und übergieße mittels Löffel die Fischhaut mit der heißen Butter, meine Lieben mögen sie schön kross und würzig.

Dazu bunte Blattsalate  (Vogerlsalat, Frisée, Lattughino, Rote Beete Blätter, Rucola...) waschen, trockenschleudern. Ich habe ein einfaches Dressing mit Olivenöl, weißem Balsamico, Pfeffer, Salz und etwas Naturjoghurt dazu gemacht. Und ein paar Kartoffelchen, nebenbei im Dampfgarer. Serviert wird die Dorade mit einem Stück frische Zitrone, ein paar Tropfen davon über das filetierte Fleisch geträufelt vor dem Verspeisen, mmmhhh...

Der Fisch spielt ganz klar die Hauptrolle und meinen Minis lieben "Fisch mit Augen", also Fisch im Ganzen, die Dorade besonders, die sich ja ob der wenigen großen Gräten sehr gut filetieren lässt. 
Und nicht vergessen, die Bäckchen zu essen, die sind das zarteste und beste vom Fisch hat meine Mama immer gesagt (die selbst gar keinen Fisch mag ;-))... er war ein Genuss und ich teile ihn mit Freutag!

Fisch Dorade - Orata - gilthead fish

Montag, 6. Januar 2014

Fischcurry mhhhhhh!


Curry jeglicher Art liebe ich ja und deshalb heute mal in der Variante mit Fisch:

Fischcurry mit Spinat an Bulgur


Zutaten:
400 gr. Seelachs
150 gr. Spinat
1/2 Stange Lauch
etwas Salz, gemahlenen Kardamom, Koriander, Kurkuma, ein wenig Kümmel, eine zerbröselte getrocknete Chilischote (oder einfach ca. 1 bis 2 Teel. fertiges Currypulver...)
1 Teel. Samenöl
250 ml. Kokosmilch

Zubereitung:
Lauch waschen, Strunk entfernen und in Scheiben schneiden, Spinat waschen und trocken schleudern.
Die Gewürze im Mörser fein mörsern (wie viel ist ja Geschmacksache, ich muss dann immer abwägen, leich scharf für die Minis oder spicy für die Erwachsenen...).
In einer tiefen Pfanne Lauch in etwas Öl andünsten, die Gewürzmischung dazu geben, diese auch leicht anrösten, damit sie ihre ganzen Aromen entfalten, mit Kokosmilch aufgießen, Seelachsfilets und Spinat hineingeben und nur noch bei ganz mäßiger Hitze ca. 10 Minuten ziehen lassen. Noch mit etwas Salz abschmecken. Wir haben Bulgur dazu gegessen (1 Tasse Bio-Bulgur mit 1,5 Tassen kochendem Wasser übergießen, etwas salzen und 10 Minuten quellen lassen), aber auch gedünsteten Reis oder einfach nur Weißbrot schmeckt super.

Fischcurry - Fishcurry
Ich wünsch Euch einen guten Start in die Woche und mache mit dem Fischcurry mit bei My Monday Mhhhhhh


Und sorry, wenn ich nicht auf jeden einzelnen Eurer wunderbaren Kommentare antworte, aber die Zeit lässt es einfach nicht zu. Nichts desto trotz, ich freue mich über jeden einzelnen und ich lese auch jeden Kommentar. Auch schön, dass es immer mehr werden... eine absolute Bereicherung... möchte mich herzlichst bei Euch allen dafür bedanken.