Burger sind ja ein absolutes Kinderwunschessen bei uns, aber selbstgemacht, nicht bei Mc Co. & so... und da versuche ich mich immer wieder in neuen Varianten. Diesmal einen saisonalen vegetarischen Vollwert-Burger, ehrlich gesagt, vergangene Nacht konnte ich nicht schlafen und kurz nach fünf habe ich mich dann entschlossen, was zu tun, statt weiter im Bett zu liegen und die Decke anzustarren. Also habe ich mir diesen Burger überlegt. Und er war der Mega-Renner heute Mittag, ich kann es nicht anders sagen!!! Sogar meine Große meinte, der schmeckt super und das will schon was heißen... Ihr zu liebe habe ich Ihn auch gemacht, sie hat sich nämlich vorgenommen, in der Fastenzeit auf Fleisch zu verzichten und zieht das bisher knallhart durch, was mir Respekt abverlangt (hatte ich mir doch vorgenommen auf Süßes weitgehend zu verzichten und vergangenes Wochenende dann nicht gehalten...)
Und fototechnisch wollte ich mich mal ausprobieren und auf dunkel und kontrastreich machen. Sonst hab ich es ja eher immer mit hell ;-) Ich finde es auch wesentlich schwieriger, mit dunklem Hintergrund zu arbeiten. Was meint Ihr? Dunkel auch ok, oder besser wieder nur hell und licht?
Vegetarischer Linsenburger im homemade Vollweizenbrötchen, mit Vogerlsalat, gebratenem Fenchel, feinen Röstzwiebeln und einer Sauerrahmkräuterknoblauchsauce
Vollweizen-Burger-Buns:
Zutaten:
700 gr. Weizenvollkornmehl gemahlen(Type 1800)
500 bis 600 ml handwarmes Wasser
1,5 Teel. Salz
1 Päckchen Trockenhefe
Zubereitung:
Zuerst etwa zwei Drittel des Wassers in die Rührschüssel, Mehl dazu und in der Küchenmaschine durchrühren lassen. Dann restliches Wasser dazu geben. Anschließend Salz und Hefe. Den Teig so lange kneten lassen, bis er "Blasen" wirft.
Den Teig abgedeckt im Kühlschrank bei ca. 6-7 Grad etwa 10 bis 12 Stunden gehen lassen. (Oder bei ca. 38 Grad mind. 30 Minuten).
Teig aus dem Kühlschrank nehmen, in etwa 12 gleich große Teile teilen und mit etwas Mehl zu runden Brötchen formen. Diese noch mal 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
Inzwischen den Backofen auf 220 Grad Unter- und Oberhitze vorheizen und eine kleine Schüssel mit Wasser reinstellen. Die Buns etwa 20 Minuten backen und anschließend auf einem Gitter erkalten lassen.
Linsenburger:
(ca. 8 Stück)
Zutaten:
200 gr. Linsen (habe Tellerlinsen verwendet)
etwa 100 ml der Kochflüssigkeit
5 Eßl. feines Polentagries (Maisgries)
1 Eßl. Mehl
2 Eier
eine kleine halbe Stange Lauch
1 Eßl. Butter
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Curcuma (zirka 1 Teel.)
Öl zum Anbraten
Zubereitung:
Als erstes die Linsen waschen, dann in einem Topf mit kochendem Wasser bedecken, salzen, Deckel drauf und wenn sie anfangen zu köcheln Herd aus machen und ziehen lassen. Dauert nicht all zu lange, sie sollen noch Biss haben.
Den Lauch waschen und in feine Würfel schneiden. Diese in Butter glasig dünsten.
In einer Schüssel Linsen, etwa 100 ml von dem Kochwasser, Lauch und Polentagries, Eier und Gewürze geben und vermengen. Die Masse etwas quellen lassen. Anschließend die Burger formen und in etwas heißem Öl in der Grillpfanne von beiden Seiten etwa 4 Minuten anbraten.
Sauerrahm-Kräuter-Knoblauchsauce
Zutaten:
200 ml Sauerrahm
Salz
1 bis 2 Knoblauchzehen
frische Petersilie und ein wenig Kerbel
Die Kräuter waschen und fein schneiden, Knoblauchzehen durch die Presse drücken, mit dem Sauerrahm verrühren und mit Salz abschmecken.
Finish:
Zwiebelringe von der roten Zwiebel und Scheiben vom Fenchel ebenfalls auf der Grillpfanne kurz anbraten und würzen. Vogerlsalat waschen und trocken schleudern. Auch die beiden Brötchenhälften kurz anrösten, wenn man mag. Dann auf die untere Brötchenhälfte erst den Salat, dann den Linsenburger, Fenchelscheibe, Röstzwiebeln und natürlich Sauerrahm nach Belieben. Fertig!
Ich kann Euch nur nahe legen, den mal zu probieren, er ist es allemal wert.
Mit diesem Beitrag nehme ich an einem italienischen Wettbewerb des DiVitaMagazine teil, Thema: "Hamburger, buono autentico e sano" #hamburgerdivita , haltet mir bitte die Daumen...
