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Sonntag, 26. November 2017

Knusprige Entenbrust auf Taboulé und gebratener Fenchel... Sunday Lunch und die zwei ultimativen Methoden um Entenbrust perfekt zu braten

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Eigentlich sollte ich jetzt ein Weihnachtsplätzchen - Rezept posten. Aber statt dessen gibt es Entenbrust, innen zart und rosa, außen knusprig. Dazu Taboulé vom Couscous und gebratenen Fenchel. Unser heutiges Sonntagsmittagessen, mit Ausnahme von meinem Sohn, der seit nunmehr über einem Jahr Vegetarier ist und auf die Entenbrust verzichtet hat. Aber das ist eine andere Geschichte, die erzähle ich Euch mal bei Gelegenheit, wie man alle zufrieden stellen kann, wenn ein Vegetarier in der Familie ist und man deshalb nicht doppelt kochen will.



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Knusprige Entenbrust auf Taboulé mit gebratenem Fenchel

Zutaten:
1 Entenbrust (ca. 450 gr.)
1/2 TL 5-Spices Gewürz
1 große Fenchelknolle
1 TL Olivenöl
250 gr. Couscous
600 ml Wasser
1 Prise Salz
Fenchelgrün
Minze
1/2 eingelegte Paprika rot
1 Zucchini
Saft einer Zitrone
4 EL Olivenöl
Kräutersalz zum Würzen

Zubereitung:
fürs Taboulé:
Zucchini waschen, Strunk abschneiden, in kleine Würfel schneiden. In Öl eingelegte Paprika (hab ich im Spätsommer in Olivenöl mit Knoblauch eingeweckt) ebenfalls in Würfel schneiden. Fenchelgrün klein schneiden.
In einer Pfanne die Zucchiniwürfel in Olivenöl andünsten, mit Salz und Pfeffer würzen.
Couscous in eine Schüssel geben und mit der Hälfte des kochenden Wassers übergießen. Ein paar Minuten ziehen lassen, restliches Wasser angießen und mit einer Gabel lockern.
Zucchini und Paprikawürfel dazu geben und umrühren, sowie Zitronensaft und Öl verquirlen und dazu geben. Umrühren und ca. weitere 15 bis 20 Minuten ziehen lassen.

Die Pfanne zurück auf den Herd stellen, die Fenchelknolle waschen und der Länge nach in Stücke schneiden. Diese in der heißen Pfanne in etwas Olivenöl von beiden Seiten ein paar Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Salzen. Hitze ausstellen.

Die Ente:
Mit etwas Küchenkrepp abtupfen.
Variante 1:
Die Entenbrust-Haut kreuzweise einschneiden. Eine Pfanne trocken erhitzen, die Ente auf der Hautseite scharf anbraten. Die nach oben schauende Fleischseite immer wieder mit dem auslaufenden heißen Entenhaut-Fett mit einem einem Löffel benetzen. Ziehen lassen, bis die Entenbrust eine Kerntemperatur von ca. 60 Grad hat (rosa). In Alufolie wickeln und noch mal ein paar Minuten ruhen lassen. Dann gart sie noch etwas nach und ist perfekt.

Variante 2:
Wie oben beschrieben in den Pfanne die Hautseite scharf anbraten, mit Salz und 5-Spices auf der Fleischseite würzen, im vorgeheizten Backofen (160 Grad) ca. 15 bis 20 Minuten garen (Hautseite oben) die letzen 5 davon Minuten mit Obergrill, um die Haut noch mal nach zu knuspern. Ich habe einen Backofen-Temperatur-Spieß, da kann ich die 60 Grad perfekt einstellen. Ebenfalls heraus nehmen und in Alufolie ruhen lassen.

Die Ente in Scheiben schneiden. Taboulé noch mit frisch geschnittener Minze (Menge nach Gusto) mischen und auf dem Teller anrichten, Entenscheiben dazu geben und den gegrillten Fenchel. Mit etwas frischem Fenchelgrün verzieren.


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Keksrezepte kommen die Tage auch noch, versprochen :)

Schönen Sonntag noch,

Eure Kebo






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Donnerstag, 10. November 2016

Wir retten den Braten... Truthahnbraten all in one oder ein Bräter und alles drin...

Truthahnbraten Roastet Turkey breast all-in-one, wirrettenwaszurettenist, Rezept auf dem Südtrioler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling & photography


Nach einer Sommerpause meinerseits (unsere kleine Facebook-Foodblogger-Rettungstruppe hat fleißig weiter gerettet) möchte auch ich wieder mitmachen. Diesmal wurde das Thema "Braten" auserkoren. Ein klassisches Sonntagsessen wie ich finde, das gab es früher im Elternhaus zumindest typischerweise am Sonntag, besonders wenn wir Gäste hatten. Es ist ja auch so praktisch, man kann alles vorbereiten und auch für großer Runde problemlos in der kleinsten Küche kochen. Sofern man einen Backofen hat. Ich mache Braten auch gerne in kleiner Runde, sprich für meine Familie und mich. Und was ich besonders gern mache, ist das Gemüse gleich mit dazu zu geben. So wie bei diesem "all in one" Braten:


Truthahnbraten Roastet Turkey breast all-in-one, wirrettenwaszurettenist, Rezept auf dem Südtrioler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling & photography

Truthahnbraten mit Herbstgemüse

Zutaten:
(für 4 bis 6 Personen, je nach Hunger)
eine Truthahnbrust
1 Teel. Paprika
2 Teel. Salz
2 Eßl. Sonnenblumenöl
1 Messerspitze Piment d' Espelette
frischen Rosmarin

1 Eßl. Sonnenblumenöl
Salz und Pfeffer aus der Mühle

1 halbe Zwiebel
Karotten
Fenchel
Maiskolben

etwa 300 ml selbstgemachte Gemüsebrühe zum Aufgießen


Truthahnbraten Roastet Turkey breast all-in-one, wirrettenwaszurettenist, Rezept auf dem Südtrioler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling & photography

Zubereitung:
Das Geflügelfleisch aus dem Kühlschrank nehmen. Paprika, Salz, Sonnenblumenöl und Piment d' Espelette mischen und die Truthahnbrust damit "einmassieren".

Den Mais schälen und 10 Minuten in etwas Salzwasser kochen. In dicke Scheiben schneiden.

Den Bräter auf den Herd stellen, die Zwiebel schälen, in grobe Stücke schneiden und in etwas Öl scharf anrösten. Das Fleisch dazu geben, von allen Seiten anbraten.

Inzwischen Fenchel putzen, Strunk entfernen, vierteln, Karotten schälen und oben und unten etwas zuschnitzen.

Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Ich verwende gerne meinen Kombi Dampf-Backofen und stelle auf 200 Grad mit 30% Luftfeuchte, das macht das Fleisch noch saftiger.
Mais, Fenchel und Karotten mit in den Bräter geben, mit der Gemüsebrühe angießen und im Backofen garen, bis die Truthahnbrust eine Kerntemperatur von 80 Grad erreicht. Dann ist das Fleisch schön saftig. Den Braten heraus nehmen und auf das Schneidbrett geben. Den Rosmarin entfernen und ein paar Butterflocken auf dem Gemüse verteilen und ein wenig Salz und Pfeffer aus der Mühle. Das Gemüse noch mal in den Ofen stellen, während man das Fleisch schneidet.
Solltet ihr Gäste haben und der Zeitplan verzögert sich, so reicht die Restwärme vom abgeschalteten Ofen, um das Gericht noch lange warm zu halten, ohne dass das Fleisch austrocknet.

Man könnte auch die Soße noch mal reduzieren und auf verschiedenste Art und Weise abwandeln. Wir mögen sie gerne natur, durch das Gemüse sehr intensiv und pur. Wir haben auf eine weitere Sättigungsbeilage verzichtet, weil es an dem Tag noch die Kastanienherzen als Dessert gab :-) Aber hätte es die nicht gegeben, dann hätte ich einfach einen größeren Bräter genommen und noch ein paar geviertelte Kartoffeln dazu gegeben.

Ein rustikales, einfaches Essen, aber nicht minder lecker. Und meine Minis lieben es, an den gebratenen Maiskolben zu knabbern. 
Da braucht es keine Würzmischung für Braten aus der Tüte, keinen Soßenbinder, kein Gemüse aus der Dose. 


Truthahnbraten Roastet Turkey breast all-in-one, wirrettenwaszurettenist, Rezept auf dem Südtrioler Food- und Lifestyleblog kebo homing, foodstyling & photography






Grad im Herbst Winter ist Braten ja perfekt und deshalb lege ich Euch diese Rezepte der MitretterInnen noch ans Herz:

Pane-Bistecca - Schulter Steak Braten mit Kruste
Kochen mit Herzchen - Wildsauerbraten
Prostmahlzeit - Gebratener Schweinebauch
Giftigeblonde - Bio Rindsbraten mit Rotweinsauce
Summsis Hobbyküche - Sauerbraten
Leberkassemmel und mehr - Krustenbraten mit Speckknödel
magentratzerl - Rinderschmorbraten mit Balsamicosauce und Kartoffelknödeln
lieberlecker - Rindsbraten mit Biersauce
Friederike Fliederbaum - Husarenbraten
Brotwein - Schweinebauch aus dem Ofen
Anna Antonia-Herzensangelegenheiten: eine Art Brasato al Barolo (Rehkeule in Rotwein) 
Genial lecker: Entenbraten
Auchwas: Schinkenbraten in Apfelmost-Sauce
Unser Meating: Rinderbraten mit Bratapfelkruste

Montag, 23. November 2015

Boykott... Herbstsalat mit "bocconcini di pollo"... ist die Adventszeit zu früh oder die kalten Temperaturen zu spät?

Herbstsalat mit mariniertem Rotkohl, Vogerlsalat, Pastinakenchips, Granatapfelkernen und "bocconcini di pollo con coppa" oder frei übersetzt delikate Hühnchenhäppchen in Foppa gebraten mit Rezept auf dem Südtiroler Foodblog kebo homing


Ich kann nicht, es geht einfach nicht, mir ist weder nach Keksen, noch nach Tannengrün und mein heutiger Versuch, einen cleanen, schlichten eben nicht Adventskranz, sondern vier bezifferte Kerzen in kleinen Gläsern, mit viel Tannenzapfen und kleinen grünen Minikränzen (die gar nicht so leicht zu binden waren) wurden milde belächelt und mit einem "... ein grüner Kranz wäre auch schön" u.ä. kommentiert.

Und ich mag diesen milden Herbst so sehr, ich würde ihn auch noch zwei Monate lang mögen, er hat nur einen Haken, es kommt einfach keine vorweihnachtliche Stimmung auf. Und so habe ich noch keine Keksrezepte gepostet (auch noch keine gebacken, aber keine Angst, das mache ich diese Woche bestimmt noch, wenn auch nur der Minis wegen) noch keinen Adventskalender (weil er nämlich noch nicht fertig ist, aber wenigstens liegt jetzt der Inhalt schon bereit) und ob ich Euch den "Adventskranz, der kein Kranz ist" in den nächsten Tagen zeige.... who knows....

Aber das ist so kontraproduktiv, wo doch alle Blogs um mich herum schon voll im Weihnachtsfieber stecken, aber es hilft nichts, ich boykottiere dieses Jahr den Trend. Ich zeige Euch meinen delikaten Herbstsalat, den es gestern Mittag gab, frisch, fruchtig und lecker (und viel kalorienärmer als Plätzchen ;-)) 

Herbstsalat mit mariniertem Rotkohl, Vogerlsalat, Pastinakenchips, Granatapfelkernen und "bocconcini di pollo con coppa" oder frei übersetzt delikate Hühnchenhäppchen in Foppa gebraten mit Rezept auf dem Südtiroler Foodblog kebo homing


Herbstsalat mit mariniertem Rotkohl, Vogerlsalat, Pastinakenchips, Granatapfelkernen und "bocconcini di pollo con coppa" oder frei übersetzt delikate Hühnchenhäppchen in Coppa gebraten

Zutaten für einen Teller:
eine Hand voll Feldsalat
meinen geliebten marinierten Rotkohl (Rezept gibt es hier <klick>)
selbst gemachte Pastinakenchips
Kerne eines viertel Granatapfels
Salz, Pfeffer, Olivenöl

eine halbe Hühnerbrust
Salz und rosa Pfeffer aus der Mühle
vier Scheiben Coppa Piacentina
ein Teelöffel Öl zum Anbraten

Zubereitung der Bocconcini:
Die Hühnerbrust von Fettsehnen und dem kleinen Brustknochen entfernen. In vier etwa gleich große Stücke schneiden. Rosa Pfeffer und eine Prise Salz im Mörser zerstoßen und die Hühnchenstücke damit einreiben. Je mit einer Scheibe Coppa einwickeln. Einen Teelöffel Olivenöl in der Pfanne heiß werden lassen und die Stückchen in der Pfanne anbraten. Dann noch ein paar Minuten bei gemäßigter Hitze durchgaren lassen. 
Den Salat anrichten, die Bocconcini und ganz zum Schluss die krossen Pastinakenchips drauf geben (Pastinake schälen, in dünne Scheiben schneiden, diese im heißen Fett kurz kross frittieren, auf Küchenkrepp abtropfen lassen und salzen).



Noch eine gute Woche wünsche ich Euch,

Eure Kebo





Montag, 17. August 2015

Sommerküche... Putensteaks fein mariniert auf Salat und gegrillten Auberginen...


Oder ich habe die letzte Rettungsaktion verpasst. Unsere Rettungstruppe hatte sich überlegt gehabt selbstgemachte Marinaden zu retten. Im Supermarktregal steht ja so manches an Tütchen zum Anrühren und Flaschen herum. Aber braucht es das? Nein! Ausgeweitet wurde das Thema dann noch auf Saucen usw., wobei ich bei der Marinade bleiben wollte. Wie Ihr gemerkt habt, bin ich zur Zeit weniger im Netz, aus dem ganz einfachen Grund, weil meine Kinder noch Sommerferien haben. Und so glaubte ich mich zu erinnern, dass die Rettung am Wochenende statt finden sollte, lugte kurz in die Facebook-Gruppe und wollte meinen Beitrag abgeben. Was sah ich da, ich war zwei Tage zu spät dran. Aber deshalb möchte ich Euch diese leckere Sommerküche nicht vorenthalten.



Putensteaks fein mariniert 
auf Sommersalat mit gegrillten Auberginen

Zutaten:
4 Putensteaks
1 Aubergine (Melanzane)
1 große Ochsenherz-Tomate
1 Bund Rucola

5 Eßl. Sonnenblumenöl
1 Eßl. Orangensaft
1 Eßl. Balsamico
Salz und Pfeffer aus der Mühle
1 gestrichenen Teel. milden Senf
1 halbe Chili feinst gehackt
etwas zerstoßenen Kreuzkümmel
1 Prise Korianderpulver
1/2 Teel. Paprikapulver mild
1 Teel. Honig
1 Knoblauchzehe feinst gehackt
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
frischen Majoran

Zubereitung:
Zuerst die Marinade ansetzten: Dafür Öl mit Orangensaft und Balsamico mischen, gut salzen und Pfeffern, Senf und Honig unterrühren, alle Gewürze und Kräuter zugeben und die Putensteaks darin einlegen (ich gebe sie in einen Plastikbehälter mit Deckel, bedecke sie mit der Marinade und stelle sie für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank).

Die Aubergine waschen, Strunk abschneiden und in dünne Scheiben schneiden. Diese leicht salzen.

Rucola und Tomate waschen, Rucola trocken schleudern und bei den Tomaten den Strunk rausschneiden und diese in Scheiben schneiden.

Auf der heißen Grillplatz die Putensteaks von beiden Seiten scharf anbraten und die Auberginen ebenfalls braten.

Den Rucola mit Salz, Pfeffer, Olivenöl extra vergine und Balsamicoessig anmachen, die gegrillten Auberginen und Tomaten darauf verteilen und ganz zum Schluss die saftig gebratenen Putensteaks.

Das ist Sommerküche!!!




Und auch wenn ich zu spät bin möchte ich Euch die Rezepte der anderen nicht vorenthalten, wenn Ihr wollt findet Ihr sie hier:

lecker macht Laune - Senfmarinade 
From-Snuggs-Kitchen - orientalische Marinade 
Cuisine Violette - Aprikosen-Ketchup 

greenway36 - Aprikosen-Paprika Sauce (Süsssauer Sauce) 
Katha-kocht! - Tomate-Senf Marinade mit Rosmarin 
1x umrühren bitte aka kochtopf - Orangen-Senf-Chili-Marinade 
Prostmahlzeit - Tkemali - Georgische Kriecherlsauce 
Barbaras Spielwiese - Klassische BBQ-Sauce 
Küchenliebelei - Honig-Chili-Marinade 
Punkt Komma Text -  Chermoula 
Friederike vom Fliederbaum - Mango-Nektarinen-Minz-Sauce 
Maria - das Mädel vom Land - Hummus nach Yotam Ottolenghi: 
our food creations - Ananas-Curry-Ketchup & Sweet-Chili-Sauce & Zitronen-Ajoli 

Sonntag, 23. November 2014

Sunday Lunch: Paprikahendl deluxe (oder Huhn in Paprikasauce) mit Polenta und Fenchelspalten


Nicht dass Ihr denkt, ich koche nicht mehr, habe ich doch die vergangenen zwei Wochen das Kulinarische auf dem Blog etwas vernachlässigt... nein, ich koche nach wie vor gerne und viel. Und deshalb wird es wieder viele Rezepte geben, ab kommender Woche auch Kekse, Plätzchen & Co., aber heute erst mal:


Sunday Lunch

Paprikahendl deluxe mit Polenta und Fenchelspalten


Zutaten:
(für 4 Personen)
2 bis 3 kleine Hühnerfilets pro Person
1 Teel. Sonnenblumenöl
1 Eßl. Rosenpaprika
Salz, Pfeffer
200 ml Sahne

2 Fenchelknollen
1 Eßl. Olivenöl
Fenchelsamen zermörsert
Salz zum Würzen


für die Polenta:
1/4 Liter Wasser
1/4 Liter Milch
1 Teel. Salz
150 gr. Polenta
1 Eßl. Butter

Zubereitung:
Die Zubereitung der Polenta habe ich hier schon mal gepostet <klick>
Den Fenchel waschen, Stengel entfernen (TIPP: nicht wegschmeißen, damit kann man ein feines Fenchelsüppchen kochen, achteln, Strunk herausschneiden. In etwas Olivenöl kurz anbraten, mit zermörserten Fenchelsamen und Salz würzen und bei niedriger Hitze mit Deckel drauf garen lassen.
Die Hühnerfilets würzen, in der Pfanne mit einem Tropfen Öl anbraten, ein paar Minuten braten, dann herausnehmen, den Rosenpaprika (ich verwende einen mittelscharfen, gibt es aber auch in mild) in dem Bratansatz anrösten (aber nur ganz leicht, dass sich die ätherischen Öle schön entfalten, ja nicht zu dunkel, dann wird er bitter), mit Sahne an gießen und mit Salz und Pfeffer abschmecken, die Filets wieder reingeben und auf ganz niedriger Hitze ziehen lassen. Sie sollen innen durch, aber noch schön saftig sein, so wie auf obigem Bild zu sehen. 
Die fertig gegarte Polenta mit einer  untergerührten Butternocke verfeinern. Wer mag kann auch noch etwas geriebenen Parmesan mit einrühren.
Auf vorgewärmten Tellern anrichten und servieren.


Schönen Sonntag Euch... wir genießen hier die Sonnenstrahlen des goldenen Herbstes!!!!

Montag, 22. September 2014

Sunday Lunch: Truthahnbrust mit Steinpilzsauce an glasierten Möhrchen...

glasierte Karotten, Kartoffelstampf, Kartoffelbrei, Südtiroler Steinpilze, Pilzsoße, Truthahnbraten

Was für ein wunderschöner Spätsommertag das gestern doch war, herrliches Wetter bis in den Nachmittag hinein... dann kam der Wind, aber das macht gar nichts. Wir haben es uns seit die Große in die Schule geht, angewöhnt, immer am Samstag etwas zu unternehmen und den Sonntag ganz entspannt zu genießen... bei schönem Wetter auf der Terrasse und im Garten...

Und tatsächlich konnten wir auf der Terrasse speisen, frische Steinpilze habe ich geschenkt bekommen, nicht viele, aber für eine schmackhafte Steinpilzsauce zum Sonntagsbraten perfekt. Dazu ein Sellerie-Kartoffel-Püree und glasierte Möhrchen. Und weil ich ja gestern den monatlichen Blick auf den Südtiroler Apfel geworfen habe, liefere ich das Sunday Lunch Rezept einfach heute nach. Übrigens, zum Nachtisch gab es Panna Cotta mit frischen Feigen, das Rezept demnächst mal hier bei mir...


glasierte Karotten, Kartoffelstampf, Kartoffelbrei, Südtiroler Steinpilze, Pilzsoße, Truthahnbraten



Sunday Lunch: Truthahnbrust im Kräuterbeet gegart mit Steinpilzsauce, Sellerie-Kartoffelpüree und glasierten Karotten

 Zutaten:
(für 4 Personen)
1 Truthahnbrust
verschiedene Kräuter aus dem Garten
1 Eßl. Öl
Salz, Pfeffer aus der Mühle

für die Steinpilzsauce:
 400 gr. Steinpilze
1 halbe kleine Gemüsezwiebel
ein wenig Butter
frische Petersilie
100 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer aus der Mühle

für das Sellerie-Kartoffel-Püree <hier>

12 kleine Karotten
1/2 Teel. Zucker
1 Eßl. geklärte Butter
Salz

Zubereitung:
Die Karotten waschen, schälen, Strunk abschneiden und in einen gelochten Gastroeinsatz legen.
Die Truthahnbrust mit Salz würzen, in einer heißen Pfanne mit etwas Öl von allen Seiten abraten.
Verschiedene frische Kräuter aus dem Garten (ich habe Kerbel, Rosmarin und Petersilie genommen) waschen und fein hacken. Die Truthahnbrust damit rundum bedecken und im Dampfgarer bei 100 Grad/100 % garen, bis sie eine Kerntemperatur von 85% erreicht (ich liebe meinen Dampfgarer, Kerntemperaturmesser rein und den Rest macht das Gerät selbst).
Die Karotten ebenfalls im Dampfgarer (über dem Geflügel, da dieses tropft) mitgaren, meine haben etwa 20 Minuten gebraucht.

Die Zubereitung des Püree hatte ich <hier> schon mal beschrieben.


Gemüsezwiebel in feinste Würfel schneiden. Steinpilze putzen und mundgerecht schneiden. In einer trockenen heißen Pfanne andünsten, etwas Butter und die Zwiebelwürfelchen dazu, alles kurz gemeinsam andünsten, mit einem Schuss Gemüsebrühe an gießen. Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen und mit ein klein wenig kalter Butter montieren, dann wird sie schön sämig. Frisch gehackte Petersilie dazugeben.

In eine Pfanne Zucker schmelzen, geklärte Butter dazu und die Karotten kurz darin anschwenken. 

Alles auf einem vorgewärmten Teller anrichten.



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Startet gut in die Woche und genießt die kleinen Dinge des Lebens (so wie ich gestern die herrlichen Sonnenstrahlen und das leckere Essen, das Lachen meiner Kinder....)

Sonntag, 4. Mai 2014

Sunday Lunch: Entenbraten mit Ofenkartoffeln und -karotten asiatisch angehaucht...





Also nein, jetzt fliegt mir die Ente schon zum zweiten Mal ohne Text davon und will "on air"... (der eine und andere wundert sich sicher, warum heute nur Fotos, ohne Text... der folgt jetzt....)


Jetzt seht Ihr mal, wie ich beginne... eigentlich immer mit den Fotos. Wie macht Ihr das denn, wenn Ihr einen Post schreibt? Ich bin ein visueller Mensch, brauche die Bilder, um den Text zu verfassen. Dann sprudeln die Worte in der Regel... 

Und es fliegen die Enten, heute zumindest. Das hat eine ganz süße Vorgeschichte. Meine Mini war damals etwa zweieinhalb Jahre alt  (noch Einzelkind) und mit uns ein Wochenende in Salzburg. Dort haben wir durch Zufall ein wunderbares kleines Lokal entdeckt, ganz einfaches Wirtshaus, aber mit Flair und super gut gelaunte freundliche Studenten haben uns bedient. Gericht des Tages: Ente mit Schupfnudeln und Blaukraut. Die beste Ente unseres Lebens, die besten Schupfnudeln unseres Lebens! Wie hat die Kleine mit Appetit Schupfnudeln gegessen und das erste Mal in Ihrem Leben Ente probiert, herrlich. Seither ist Ente eines unserer Leibgerichte und wenn es beim Metzger mal eine Ente im Ganzen zu kaufen gibt, dann greifen wir zu! (Meistens gibt es nur die Brüstchen...)

Und jetzt war es wieder mal soweit. Zwar nicht mit Schupfnudeln und Blaukraut, das wäre zu schweres Essen für die Jahreszeit, nein, es gibt:

Entenbraten mit Ofenkartoffeln und -karotten asiatisch angehaucht

Zutaten:
 1 Ente (ca. 2 kg)
2 Eßl. Sojasauce
1 frische rote Chili
 1 Eßl. Sonnenblumenöl
eine Prise gemahlenen Kardamom
ein wenig feinst geschnittenen frischen Ingwer 

Kartoffeln und Karotten aus dem Ofen
(ca. 35 Minuten bei 160 Grad mit frischem Rosmarin und etwas grobem Meersalz aus der Mühle, sowie ein paar Spritzer Olivenöl im Backofen mitgaren)

Zubereitung:
Die Ente war schon küchenfertig vom Metzger vorbereitet, deshalb habe ich sie nur kurz mit kaltem Wasser ausgespült und trockengetupft. Das Innere ein wenig Salzen und dann habe ich die große Öffnung mit Zahnstochern und Küchengarn verschlossen, damit sie innen schön saftig bleibt.
Für die Marinade habe ich ein etwa 1 cm langes Stück Ingwer geschält und feinst geschnitten, mit Sojasauce, Öl, einer frischen fein geschnittenen Chilischote (Strunk und Kerne entfernen) und einer Prise gemahlenem Kardamom vermengt und dann die Ente damit mit dem Küchenpinsel bestrichen. Die Haut wird so knusprig und aromatisch... ein Traum. 
Im vorgeheizten Backofen etwa eine Stunde bei 160 Grad garen und anschließend (kann auch etwas früher oder später sein, je nachdem, wann die Kerntemperatur auf 80 Grad ist) noch mal ein paar Minuten starke Oberhitze bzw. Grill einschalten auf 220 Grad und die Haut knuspern.
Wichtig ist, die Ente ganz heiß zu servieren, am besten auf vorgewärmten Tellern. 


Habt noch einen Schönen Sonntag und genießt die kleinen Dinge des Lebens (ich versuche es auch, leider gelingt es mir mal mehr und mal weniger... und Euch?)

Herzlichst, Kebo

Und weil heut Montag ist My Monday Mhhhhh

Mittwoch, 12. März 2014

Wenn der Frühling kommt...

 
...koche ich auch ein wenig anders... generell lieben wir, wenn die Tage wärmer werden, mittags Salate und an diesen vergangenen Tagen hatten wir wieder richtig Lust auf diese Art von Küche. Deshalb gab es bei Kebo...


Knusprige Truthahnschnitzerl in Kokospanade mit Vogerlsalat, Kartoffelwürfel und Zitronendressing

Zutaten:
 (für 4 Personen)
4 Truthahnschnitzerl
Salz
1 Ei
1 Schuss Milch
Mehl
Kokosflocken
Butterschmalz

4 gekochte Kartoffeln
(am besten vom Vortag)

Vogerlsalat
4 Eßl. Olivenöl
Saft einer Zitrone
1 Teel. Senf
Salz, Pfeffer 


Zubereitung:
Truthahnschnitzel jeweils zwei Mal durchschneiden, salzen und panieren. Dafür das Ei mit einem Schuss Milch aufschlagen, in einem zweiten Teller Mehl und im dritten Kokosflocken. Die Schnitzel zuerst im Mehl wenden, abklopfen, durch das Ei ziehen und dann in der Kokospanade wenden.
In heißem Butterschmalz unter Bewegung von beiden Seiten goldbraun knusprig werden lassen. Mehrmals wenden, da die Kokospanade schneller dunkel wird als Semmelbrösel. Auf Küchenkrepp kurz ablegen.

In einer zweiten Pfanne etwas Sonnenblumenöl heiß werden lassen und die geschälten und in Würfel geschnittenen gekochten Kartoffeln kurz knusprig braten.

Den Vogerlsalat waschen, trocken schleudern und ich entferne dann immer den harten Ansatz, muss man nicht tun, kann man aber. 
Für das Dressing Senf mit Zitronensaft verrühren, Olivenöl dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und den Salat darin marinieren. Auf den Tellern verteilen, Kartoffelwürfel darüberstreuen und die knusprigen Schnitzerl darauf verteilen.

Also uns haben sie richtig gut geschmeckt!

Mittwochs mag ich bei Frollein Pfau... heute mal wieder kochen... 

Und dann möchte ich mich noch bedanken für die vielen wunderbaren Kommentare und es ist so schön, ein paar neue Follower haben sich auch eingetragen, das freut mich immer sehr und gibt mir Bestätigung, dass Euch mein Blog gefällt und Euch das was ich liebe, meine kleinen Dinge des Lebens, auch Freude bereiten. Danke!