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Donnerstag, 6. April 2017

Kebo unterwegs... Auszeit in den "Tenne Lodges" Ratschings... Gourmet Tage und Wellness... Hotelempfehlung

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Manch einer von euch hat es ja schon auf meinem Instagram-Account mitbekommen, ich hab mir mit meinem Mann vergangenes Wochenende eine Auszeit genommen... ein Wellnesswochenende im Fünf-Sterne-Hotel "Tenne Lodges" in den Ratschingser Bergen, unmittelbar in der Nähe des Skilifts Ratschings/Jaufen.


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Ein Hotel ganz nach meinem Geschmack, das Haus wurde erst vergangenes Jahr gebaut und hat einen sehr cleanen Alpenstil, man betritt das Hotel und fühlt sich sofort wohl, der Geruch von Holz, gepaart mit Akzenten in Filz, Wolle, Braun und Schwarz, nichts überflüssiges, Ruhe für das Auge und die Seele.


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Wir wurden in unsere Lodge begleitet und fühlten uns gleich wohl, ein großzügiges Appartement stilvoll eingerichtet, der Blick durch eine große Glasfront direkt in die Berge, wieder der wunderbare Geruch von unbehandeltem Holz, viel stimmungsvolle indirekte Beleuchtung... ein rotes Sofa mit großen Kissen läd zum Platz nehmen ein. Man schaltet sofort einen Gang runter und genießt die Stille und die Aussicht.


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Und Vorfreude auf den Abend kam auf, denn immer wieder werden in dem Restaurant der Tenne Lodges Gourmet Tage mit wechselnden Sterneköchen veranstaltet. Uns erwartete ein Menü der Extraklasse mit dem bekannten italienischen Koch Stefano Masanti, bekannt für seine mutigen Zutaten-Pairings. 



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Aber bevor das Menü begann wurde uns eine Idee der Stammköche der "Tenne Lodges" serviert, ein besonderer Gruß aus der Küche. Ganz bezaubernd die Idee: der Ratschingser Wald im Holzkistl. Auf einem weißen Stein hausgemachte Butter mit zwei Radieschenzipfelmützen, daneben eine kleine Kressewiese, ein Ast der Zirbelkiefer als Baum, darauf aufgesteckt selbstgemachte runde Cracker... auf einer kleinen Holzbank gebackene Wachteleier..


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Wirklich ein spezieller liebevoller Einstieg in ein großes Menü zu dem uns Markus, der passionierte Sommerlier des Hauses zu jedem Gang sorgfältig ausgewählte Weine kredenzte.  Dabei habe ich einen neuen Lieblingswein für mich entdeckt, einen Riesling Jacobus 2015, ein ganz wunderbarer Tropfen! Und ich konnte nicht anders, ich musste auch von jedem Gang meines Mannes probieren und auch dort spezielle Kompositionen, die im Mund ein rundes Ganzes ergeben, beispielweise beim Dessert: Kartoffel-Mascarpone-Mousse, Rote Beete Sorbet, Petersilie, Nüsse. Alles auf einem Löffel ein Gedicht, auch die Petersilie passte hervorragend dazu. Da hat schon ein Meister die Aromen komponiert.

Die kommenden Gourmet Tage finden übrigens von 26. bis 29. April statt, dann mit dem zwei-Sterne-Gastkoch Anthony Genovese!




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An dieser Stelle möchte ich auch noch mal ein Kompliment an Daniel, den Juniorchef und sein junges, motiviertes Team aussprechen, man merkt allen an, dass sie gerne in diesem schönen Hotel arbeiten und fühlt sich als Gast rundum wohl.
Ein gelungener Abend ging zu Ende und wie schön war es doch, nicht noch den Weg nach Hause antreten zu müssen, sondern einfach in die Lodge zu gehen, gemütlich am kommenden Tag an den gedeckten Frühstückstisch zu setzen, sich am reichhaltigen Frühstücksbuffet zu bedienen und sich noch mal verwöhnen zu lassen. Den Vormittag verbrachten wir dann noch im Saunabereich (wo es Kräutersauna, Finnische Außensauna, Kräutersauna und Dampfbad gibt, sowie am Infinitypool der gefüllt ist mit heimischem Thermalwasser. Auch eine Kosmetikabteilung gibt es, aber dafür war die Zeit diesmal zu knapp.


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Keine 24 Stunden nach der Ankuft mussten wir leider auch schon wieder Abschied nehmen von dieser Wohlfühloase, aber ganz gewiss werden wir wieder uns mal eine Auszeit in den "Tenne Lodges" gönnen. Es war wie ein Kurzurlaub aus dem wir ganz entspannt in den Alltag zurück kehrten.



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Vielen Dank an die Familie Rainer-Schölzhorn der "Hotels Ratschings" für die Einladung, es war uns eine Freude!


*Kooperation



Mittwoch, 8. Februar 2017

Slow Food und ein Abend im Jägerhof in Walten, Südtirol... Restaurantempfehlung

Der Jägerhof im Passeiertal, Slow Food und Slow Wine Menü vom Feinsten, Restaurantempfehlung beim Südtiroler Food- und Lifestyleblog kebo homing


Slow Food... eine Bewegung, die in Italien ihren Ursprung hat und  für genussvolles Essen, regional, saisonal, fair produziert und auf traditionelle Art und Weise zubereitet. Der Genussgedanke steht im Vordergrund.
Slow Food will traditionelle Herstellungsmethoden fördern und hat bisher in Südtirol diese sogenannten "Presidi"-Produkte ausgezeichnet: das Vinschger Urpaarl, den Ahrntaler Graukäse, das Südtiroler Grauvieh und das Villnösser Brillenschaf.
Und genau diese Produkte standen im Mittelpunkt bei dem Menü, dass ich im Gasthaus Jägerhof im schönen Passeiertal genossen habe.



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Der Patron des Hauses Siegi Augscheller hat zu einem besonderen Slow-Food Abend eingeladen, begleitet von liebevoll ausgesuchten Slow-Weinen, die zu jedem Gang vom Winzer des jeweiligen Bio-Weinguts vorgestellt wurden.



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Wir wurden in dem traditionellen Gasthaus herzlich willkommen geheißen und der Hausherr und Koch himself hat es sich nicht nehmen lassen, uns das Menü vorzustellen. Dabei merkte man seine Passion für das Kochen, die guten Grundprodukte, die passenden Südtiroler Weine und wie viele Gedanken er sich gemacht hatte um uns einen wunderbaren Abend ganz im Sinne von "Slow Food" und "Slow Wine" zu bereiten. Nicht umsonst wurde sein Betrieb mehrfach ausgezeichnet. Man findet das Gasthaus Jägerhof hoch gelobt in verschiedensten Publikationen, unter anderem dem Guide Michelin, dem österreichischen Wirtshausführer, dem Schlemmeratlas,  dem Gambero Rosso, der Geo Saison und eben eine Aufnahme in die ausgewiesenen "Slow Food"-Restaurants.



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Nach einem Gruß aus der Küche und einem Weißburgunder vom Weingut Abraham zum Aperitif gab es ein Sashimi vom Hirschrücken an Steinpilzcreme und Preiselbeere, dazu einen "Blaterle", den der Winzer Heinrich Mayr vom Nusserhof als "weißen Rotwein" betitelte und der hervorragend dazu passte.



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Dann einen Zwischengang, klare Rohnensuppe mit Krenravioli... die Rohnensuppe mit der feinen besonderen Note war so gut!



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Anschließend wurde ein Graukasrisotte mit Lammkaminwurst und Paarlbrotchip serviert, dazu ein spezieller Rotwein, "Upupa", ein Vernatsch der Sonderklasse.



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Sicherlich ein Highlight war die geschmorte Wade vom Passeirer Graurind, das Fleisch lange geschmort, butterweich, die Sauce perfekt abgeschmeckt, dazu Ofenkürbis und ein Glas Lagrein Riserva.



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Nachdem wir den Gaumen mit einem kleinen Hagebuttensorbet neutralisiert hatten kam der Nachtisch, bei dessen Zubereitung ich in der Küche mit dabei sein durfte und mir ansehen konnte, wir die ganze Familie im Jägerhof mit anpackt um den Gästen einen schönen Aufenthalt zu bereiten.



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Der krönende Abschluss war dann ein Ziegentopfen mit pochierter Birne und Fichtenspitzenhonig, abgerundet von einem Gewürztraminer. Sicherlich ein Dessert, auf das man sich einlassen musste, weit ab von gefälligen Dessertvariationen in intensiver Süße, aber für mich persönlich ein sehr gelungenes Experiment, das vielleicht noch einen Tropfen mehr von dem sehr feinen Honig vertragen hätte (bin halt doch eine "Süße" ;-))



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Ich hatte das Vergnügen, mit den Winzern an einem Tisch zu sitzen und es wurden angeregte Gespräche über Speis und Trank geführt, wie soll es auch anders sein, wenn ein passioniertes junges Winzerehepaar, ein "Weinphilosoph" mit Tochter, eine Foodbloggerin und ein Koch, dessen Liebe zu Slow Food in jedem Gericht spürbar war (der Herr des Hauses hat sich nach dem Dessert zu uns gesellt) zusammensitzen und sich unterhalten. Den Winzern und ihren sehr interessanten Ausführungen zu alten Rebsorten, neuen Weinkreationen, Anbaumethoden, Slow Wein, Biowein und ihren erstklassigen Weinen könnte man einen Extra-Post widmen. Und bei Siegi werden wir sicherlich bald wieder mal essen gehen.



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Herzlichen Dank an die Familie Augscheller vom Genießer- & Wanderhotel Jägerhof in Walten, St. Leonhard im Passeiertal für den schönen Abend und Euch noch eine gute Woche,

Eure Kebo



*Dieser Beitrag spiegelt meine ganz subjektive und persönliche Meinung wieder


Mittwoch, 19. November 2014

Kebo unterwegs... Berlin... Cookin... Hotel Mani... schön wars...

ein Wochenende in Berlin ist zu Ende gegangen.... 



Könnt Ihr Euch noch an meinen Nudelauflauf erinnern, mit dem ich auf dem Blog "Arthurs Tochter kocht" bei dem Cookin Wettbewerb "Nur die Nudel zählt" teilgenommen habe? 



Cookin* ist ein neues Rezepteportal, schaut mal rein :-) In einer der drei Kategorien hatte ich das Glück zu gewinnen und "Juhuuuuu" nach Berlin eingeladen. 


Für meine Mitstreitern Simone von "S-Küche" und Tim von "l'art de gourmet", die in den beiden anderen Kategorien gepunktet hatten und mich gab es jeweils ein Wochenende für zwei in Berlin, ein großartiges Abendessen im Restaurant des Mani und ein Bloggerfrühstück auf der eat&style. Danke an dieser Stelle noch mal an Michael von der Firma Birkel und Kathrin von der Agentur, die das ganze organisiert haben. 


Wir waren wunderbar untergebracht im Hotel Mani*, einem kleinen Designhotel der Amano Group, perfekt gelegen in Berlin Mitte. Das schöne daran war, dass man sowohl rund ums Hotel umgeben war von vielen kleinen  Cafés und  Restaurants, als auch die Möglichkeit hatte im angesagten hoteleigenen Restaurant zu speisen und diese Gelegenheit haben wir wahr genommen und uns auf eine kleine Reise von Tel Aviv nach Paris begeben. 
Wer meinem Blog schon länger folgt, weiß, dass ich offen für alles Kulinarische bin und so habe ich mir gleich mehrere der Chuzpelen (der kleinen "Schweinereien") bestellt, von denen ich die in Pankomehl panierten Calamaretti mit Wachtelei und einer mit Knoblauch und Chili rund abgeschmeckten Crème nur empfehlen kann. Aber auch das Dry Aged Entrecôte überzeugte ganz puristisch alleinig durch Geschmack und hochwertiger Fleischqualitat. Ein sehr unterhaltsamer Abend im Kreise foodaffiner Menschen....



Das schöne an der Lage des Mani (das ich euch für eine Reise nach Berlin wirklich empfehlen kann kleine, aber sehr stylische und ruhige Zimmer... ich habe klasse geschlafen... das Personal zurückhaltend, aber aufmerksam und die Lobby läd zum Verweilen ein... mit einer gepflegten Auswahl an hochwertigen Bildbänden, für einen Designliebhaber wie mich ein perfekter Aufenthalt! ) ist, dass man zu Fuß in ein paar Minuten bei den Hackeschen Höfen ist und dort sowohl die Architektur, als auch schöne Läden, kleine Restaurants, Galerien und vieles mehr wiederfindet.
In der Lobby des Mani hat Tim dann auch ein ausführliches Interview mit mir gemacht für Kochblogradio.de... werde Euch noch berichten, wann es gesendet wird...



Gestärkt habe ich mich nach dem vielen Rumlaufen im Deli von Cynthia Barcomi bei einem Cappuccino und einem Cheesecake.




Die eat&style, untergebracht in einem alten Backsteinbau, mit vielen, zum Teil regionalen Ausstellern bestückt.... und genau die haben mich interessiert, da gab es ein aromatische Kaffeeöl, weiche Fruchtessige, hochprozentige Schokolade mit unglaublichem Schmelz und schöne Weine... und Anregungen.... Ihr merkt schon, in meinem Kopf hat es gleich angefangen zu wuseln und mir sind sofort einige Rezeptideen dazu eingefallen....



Natürlich habe ich die Einladung nach Berlin auch genutzt, um die Veränderung der Stadt wahrzunehmen. War ich doch das letzte Mal vor einigen Jahren dort. Und dem hat auch das Nebelwetter keinen Abbruch getan, verabschiedet hat uns dann ein sonniger Tag :-)und ich muss ganz bald wieder hinfahren!!!






Von einer anderen Seite Berlins erzähle ich Euch ganz bald, versprochen...

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