Mittwoch, 26. Juni 2019

Marillenknödel mit Butterbrösel... Aprikose in ihrer leckersten Form...



Ich liebe sie!!! Diese fruchtigen Topfenknödel aus flaumigem Topfengriesteig und mit Zimt und Zucker aromatisierte Butterbrösel dazu sind unumgänglich... wenn man sie auseinander teilt kommt die Marille zum Vorschein, leicht angegart, weich und fruchtig mit einer leichten Süße... 

Ihr merkt schon, für diese Fruchtknöderl könnt ich mit dem Schwärmen gar nicht mehr aufhören. Ich mag sie auch mit Erdbeere oder Zwetschge aber am allerliebsten mit Marille!!!




Marillenknödel mit Butterbrösel

Rezept für ca. 12 Knödel


Zutaten:

500 gr. Topfen (alternativ Magerquark)
40 gr. Mehl
6 EL Gries
2 Eier
eine Prise Salz

1 EL Salz fürs Kochwasser



für die Butterbrösel:

50 gr. Butter
3 EL braunen Zucker
150 gr. Brotbrösel
1 TL gemahlenen Zimt


12 reife Marillen (Aprikosen)


Puderzucker für die Garnitur

Zubereitung:
Den Topfen mit Mehl, Grieß und Eiern vermengen. Den Teig mindestens 15 Minuten quellen lassen.
Die Marillen waschen, zur Hälfte aufschneiden, Kern entfernen, ein Stück Würfelzucker hinein geben und wieder zuklappen.

Einen Topf mit Salzwasser erhitzen (alternativ kann man sie auch im Dampfgarer bei 100%/100 Grad dämpfen).

Jeweils eine Marille mit Teig umhüllen und einen schönen runden Knödel formen und im köchelnden Salzwasser etwa 10 Minuten garen. Die Oma hat immer gesagt, wenn die Knödel an der Wasseroberfläche tanzen sind sie perfekt.

Inzwischen in einer Pfanne Butter leicht bräunen, feine Brotbrösel, Zucker und Zimt dazu geben, vermischen und zur Seite stellen. Die Knödel mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser holen und in den Butterbröseln wälzen. Eventuell noch mit Puderzucker bestreuen.

Marillenknöderl auf dem Teller anrichten, mit etwas zerlassener Nussbutter beträufeln und sich schmecken lassen.




Genießen wir die kleinen Dinge des Lebens... und den herrlichen Sommer,

Eure Kebo



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Kommentare :

  1. Meine kulinarisch liebste Erinnerung an meine geliebte Oma aus der K.uK.-Welt! Eine großartige Kaloriensünde!
    Selber machen kann ich sie nicht ☹️
    Liebe Grüße nach Tirol!
    Astrid

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    1. Liebe Astrid,

      ja, Mehlspeisen können die Österreicher ganz wunderbar und die fruchtigen Knöderl, egal ob mit Topfen- oder Erdäpfelteig sind sooooo lecker.
      Du solltest Sie mal selbst zubereiten, das kannst Du, da bin ich mir sicher.

      Herzliche Grüße ins schöne Rheinland,

      Kebo

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  2. ....ich bin dabei - beim "Verputzen" meine ich natürlich ;-))
    Noch schöne Junitage und dann einen sommerlichen Juli,
    Luis

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    1. Danke Luis und sonnige Grüße aus dem schönen Südtirol

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  3. Hmmm, liebe Kebo,
    jetzt läuft mir das Wasser im Mund zusammen! Köstliche Marillenknödel ... cih liebe sie!
    herzlichen Dank für Dein Rezept, ich muss sie mal wieder machen, dann werde ich Dein Rezept ausprobieren!
    Deine Bilder sind himmlisch!
    Hab noch einen angenehmen und freundlichen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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    1. Meine liebe Claudia,

      herzliche Grüße zu Dir und noch einen schönen Sommer,

      Kebo

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  4. Ich habe sie heute Mittag auch gemacht.
    Allerdings mache ich die Marillenknödel aus Kartoffelteig so ist es in O.Ö. üblich.
    Wenn es keine mehligen Erdäpfel mehr gibt dann ist die Variante mit den Topfen eine Alternative.
    Schmecken tun sie so oder so himmlisch, da sind wir uns ja alle einig.
    L.G.Edith

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    1. Hallo Edith,

      ja, meine Mama macht sie auch oft mit Kartoffelteig, ebenfalls ganz köstlich! Aber wie Du richtig sagst, die gelingen nur mit den richtigen Erdäpfeln ;) und mit guter Nussbutter oben drauf....
      Jetzt krieg ich noch mal Hungen am späten Abend,

      liebe Grüße,
      Kebo

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  5. meine eigene Marillenernte fiel heuer etwas mager aus. 6 Marillen schenkte mir der neu gepflanzt Baum immerhin. Für dieses schöne Rezept hätte es wohl nicht ganz gelangt. Ich würde es gerne ausprobieren. Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen Topfen und Magerquark? Sorry, hier im schönen Brandenburg ist alles Weißkäse ;)

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    1. Hallo Marina,
      freut mich, wenn du das Rezept mal nachkochst. Topfen hat weniger Wassergehalt als Quark, Magerquark kommt am ehesten dran. Deshalb kann auch sein, dass du etwas mehr Gries brauchst um die gleiche geschmeidige Masse hinzukriegen. Gutes Gelingen und ich würde mich über ein Feedback freuen, wie sie dir geschmeckt haben :-)

      Liebe Grüße,
      Kebo

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  6. Liebe Kebo,
    vielen Dank für das Rezept!
    Ich liebe Marillenknödel - kenne sie schon aus der Kindheit aus Österreich und auch aus Südtirol.
    Heute habe ich mich tatsächlich an Dein Rezept ran getraut, weil ich alle Zutaten zufällig im Haus hatte.
    Es hat köstlich geschmeckt!!!!
    Ich bräuchte nur noch einen Rat von Dir: wie bekommst Du die Knödel schön rund hin? Ich hatte so Schwierigkeiten den Teig auf die Marillen zu bekommen. Und hatte Finger wie das Krümelmonster. ;-)) Ich habe dann noch Mehl hinzugenommen, aber das war alles nicht leicht. Puh!
    Ist das immer so oder hast Du einen Tipp für mich?
    Darüber würde ich mich sehr freuen. Denn ich will sie UNBEDINGT wieder machen und sie sollen auch in mein Rezept-Buch.
    Liebe Grüße an Dich
    ANi

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    1. Liebe ANi,
      freu mich sehr, dass sie Dir gut geschmeckt haben. Ich nehme an, Du hast anstelle von Topfen Quark genommen. Der hat in der Regel einen etwas höheren Wassergehalt als unser Topfen. Einfach etwas mehr Gries zugeben und noch mal quellen lassen. Wirst sehen, dann wird es eine geschmeidige Masse, die sich gut formen lässt (am besten mit mehlierten Händen etwas Teig aufnehmen, die Marille hineindrücken und den Teig drumherum zum Knödel rollen).

      Herzliche Grüße zu Dir,

      Kebo

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  7. Aah! Vielen Dank liebe Kebo!

    Ja genau. Ich habe Quark genommen. Das nächste Mal folge ich Deinen Anweisungen. Super! Klasse Tipp.

    Liebe Grüße ANi

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Ich freue mich sehr sehr sehr über Eure Kommentare und Anregungen und lese natürlich jeden mit viel Freude! Leider finde ich nicht immer die Zeit, auf alle zu antworten...